Monat: Juni 2011 (Page 3 of 4)

Welchen Sinn macht ein Albtraum, wenn man davon nicht aufwacht?

Welchen Sinn macht ein Albtraum?

Das improvisierte Lied zum Freitag, Text und Musik natürlich im Moment der Aufnahme improvisiert, viel Vergnügen:

Und wer es lieber nur hören will, statt mich dabei zu sehen (wegen Albtraum und so):

[audio:https://uiuiuiuiuiuiui.de/wp-content/uploads/2011/05/Welchen-Sinn-macht-ein-Albtraum_.mp3|titles=Welchen Sinn macht ein Albtraum?]

oder als mp3:

Welchen Sinn macht ein Albtraum?

Und noch der Text zum Mitsingen:


Ich hatte einen Albtraum und bin nicht aufgewacht.
Welchen Sinn macht ein Albtraum, wenn man davon nicht aufwacht?

Ich hatte einen Wecker und bin nicht aufgewacht.
Welchen Sinn macht ein Wecker, wenn man davon nicht aufwacht?

Ich hatte einen Termin, doch bin nicht aufgewacht.
Welchen Sinn macht ein Termin, wenn man nicht aufwacht?

Ich hatte eine Kaffeemaschine, doch ich bin nicht aufgewacht.
Welchen Sinn macht eine Kaffeemaschine, wenn man nicht aufwacht?

Ich hatte eine Samba-Trommelgruppe, doch ich bin nicht aufgewacht.
Welchen Sinn macht eine Samba-Trommelgruppe, wenn man davon nicht aufwacht?

Ich hatte eine Eingebung, doch ich bin nicht aufgewacht.
Welchen Sinn macht eine Eingebung, wenn man davon nicht aufwacht?

Die schönsten Polizistinnen

Die schönsten Polizistinnen

Am Mannheimer Hauptbahnhof entdeckte ich schöne Polizistinnen, richtig sexy Frauen mit Handschellen und so und jetzt überlege ich, welchen kriminellen Akt ich ausüben muss, um sie wieder zu sehen, denn natürlich habe ich sie nicht angesprochen, das ist ja auch nicht so einfach. Also dann die Aufforderung an die schönste Polizistin, sich doch bitte wieder bei mir zu melden:

Manuel Wolff sagt „Danke“

Manuel Wolff sagt Danke

Stand-Up-Comedy mit Manuel Wolff, ein Ausschnitt aus dem Art-Theater Köln bei KGB: „o2 sagt Danke“:

Meine nächsten Auftritte:

Di., 14. Juni, Mannheim, 20 Uhr:
Die ui.-Show mit Manuel Wolff
Zu Gast: Keirut Wenzel, Helmut Sanftenschneider, Klaus Renzel
Oststadt-Theater, Friedrichplatz 4, Mannheim

Mi., 15. Juni, Berlin, 20:30 Uhr:
Gods of Musikcomedy
Kookaburra Comedy Club, Schönhauser Alle 184, 10119 Berlin

Fr., 17. Juni, Oestrich-Winkel, 20:00 Uhr
Gunther’s Kleinkunstkeller
Schorsch Egerts Weinstadl, Hauptstraße 74, 65375 Oestrich-Winkel

Mi., 22. Juni, Köln, 20 Uhr:
Die ui.-Show mit Manuel Wolff
Zu Gast: Keirut Wenzel, Klaus Renzel, Markus Krebs
die Wohngemeinschaft, Richard-Wagner-Str. 39, Köln (nähe Rudolfplatz)

Scientologe bricht Interview ab

In unserer beliebten Reihe „This Interview is over“ interviewt heute ABC News (ich glaube, es ist Martin Bashir) einen mächtigen Scientologen, Tommy Davis, der aber nicht weiß, was er tun soll, wenn er nach seinem Glauben bei Scientology gefragt wird und erst den Interviewer für das stellen der Frage beschimpft, dann ihm droht und dann geht. What a jerk:

Schnodder aus der Nase

Schnodder aus der Nase

Das improvisierte Lied heute sollte eigentlich ganz romantisch, sentimental, melancholisch, lagerfeuerig werden, doch dann lief meine Nase nach dem Mundharmonika-Solo und das Schicksal nahm seinen lauf. Text und Musik wie immer komplett im Moment der Aufnahme improvisiert:

Der Text zum mitsingen:


Du sitzt alleine im Zug und Dir läuft etwas Schnodder aus der Nase.
Du denkst, „jetzt ist genug, ich muss mal kurz blasen
ins Taschentuch“, doch leider hast Du keines dabei.
Du sitzt alleine im Abteil und der Rest des Waggons ist frei.

Also kannst Du keinen fragen und Dir kein Taschentuch ausleihen.

Du musst es laufen lassen,
Du musst nur aufpassen,
dass Dich keiner erwischt
und der Schaffner dann nicht
kommt und Du ihm Dein Ticket mit schnoddrigen Fingern überreichst.

– Mundharmonikasolo –

Doch Du kannst auf das Zug-WC geh’n,
da kannst Du Dich nach Papiertüchern umseh’n,
doch leider hast Du Pech gehabt,
denn irgendjemand schloss das WC ab.

Du gehst in das and’re Abteil und versuchst dort Dein Glück,
doch Du kommst nicht vorwärts nur Stück für Stück,
denn obwohl der Zug auf Schienen fährt,
ruckelt er so sehr, dass Du Dich hinlegst
und dann fällst Du hin, und dann bist Du kaputt,
der Schnodder läuft überall, zum Glück hat’s keiner gesehen,
doch wer kommt da an, ja, es ist ein Notarzt, der sagt „Mein Herr, Sie haben Nasenlaufen.“

Dieses Lied ist am Arsch, ich spiel‘ jetzt lieber Mundharmonika, bevor ich noch was Falsches sage.

– Mundharmonikasolo –

Die Mundharmonika ist schon total voller Schnodder

Tiernamen mit S – das Ende von 9live

Das Ende von 9live

Der Stirnlappenbasilisk ist ein sehr gefährliches Tier, er ist das Tier, das letztendlich einen ganzen Fernsehsender ausgerottet hat: 9live schaltete sich gestern um Mitternacht ab. Ich habe mir die letzten Minuten des beliebten Senders angeschaut, wo die Moderatoren und die Mitarbeiter hinter den Kameras alle die Chance bekamen, sich noch einmal zu bedanken, was für eine tolle Zeit das war. Bitte? Die haben echt alle geglaubt, dass sie einen anständigen Job haben und etwas Gutes für die Welt tun?

[random]

Das war eine Lektion in desillusioniertem Größenwahn. Da ist ja Gaddafi mehr auf dem Boden geblieben. Andere bezeichnen den Sender als „Verbrecherkanal“ und die Leute, die da arbeiteten als „kleinschwänzige Nullen“ (Tiername mit K), aber so weit wollen wir nicht gehen, die haben nur an ihre Sache geglaubt, so wie Sektenmitglieder eben auch groben Unfug glauben, so wie manche eben Terror und Unglück über die Welt bringen, aber nun mal denken, dass sie das Richtige tun. Das kann man Ihnen doch nicht vorwerfen.

Die letzten Minuten des Senders zeige ich gleich, das war eine Inszenierung, bei der mir das Blut in den Adern gefror und der Atem stockte, sie versuchten emotional zu sein, witzig, revolutionär, ach weiß ich, zunächst einmal suchen wir Tiernamen mit S.

Denn gestern nacht habe ich nämlich geträumt in einer Quizshow 50.000 Euro zu gewinnen und das lag ja nur daran, dass mich die Maischberger mit ihrer Kachelmann-Sache so gelangweilt hat, dass ich mir lieber das Schauspiel auf 9.live ansah.

Als ich das auf Facebook postete sprangen natürlich gleich Freunde ein, um mir mit Tiernamen auszuhelfen („Gib mir Tiernamen!“):

Jens schlug den Serengetibabyelefanten vor, aber das fand ich zu naheliegend, da kommt man doch drauf. In dem Umschlag war natürlich der Schwarzwaldbabyelephant. Wobei ich nicht weiß, ob es gegolten hätte, wenn man ph statt f geschrieben hätte.

Schwule Ente war noch so eine Idee von mir, aber Jens toppte es mit Suborbitaleshängebauchschwein.

Michael schaltete sich ein und gab Sulawesi-Garnele zum Besten. Saubär, wie Oliver meinte. Das wollte Jens nicht auf sich sitzen lassen und konterte mit „Sanguin-Suizidaler-Schreihai“. Jetzt legte Michael los: „selten dummes Schwein“, „Singender Wolff“ (haha) und … Trommelwirbel … „Scheibenbremse“.

Petra schlug noch die „singende schleimige saulangsame Schnapsdrossel“ vor, als der Herr Lehrer sich einschaltete. Daniel meinte, damals beim legendären Quiz seien Stirnlappenbasilisk und Saigauantilope nicht zulässig gewesen eigentlich.

Nun aber, die absurdesten Minuten, die je im deutschen Fernsehen liefen:

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