Monat: Dezember 2011 (Page 5 of 5)

Idioten auf dem Weihnachtsmarkt

Idioten auf Weihnachtsmärkten

Montag morgens ist es eigentlich Zeit für den ui.-Videoblog. Na ja, manchmal dauert es eben etwas länger. Es geht diesmal um Idioten auf den Weihnachtsmärkten – aber der eigentliche Idiot bin ich. Wer mir sagen kann, warum und wieso das Audio nicht ganz synchron mit dem Video ist, bekommt von mir gebrannte Mandeln geschickt.

Und vergesst nicht, morgen 20:00 Uhr ist wieder ui.-Radioshow!

Comedy Slam Trier – hier gefällt’s mir!

Ich war gestern einer der Teilnehmer beim 65. Trierer Comedy Slam. 6 Künstler sind aufgetreten. Außer mir noch: Sülo Karazin (ein echt guter Newcomer!), Der Tod (gespielt von Abi Star), Birgit Breuer (mit der ich am Tag davor einen Soloabend in Hütterscheid teilte), Lars Klemmer und Udo Wolff, der am Dienstag bei meiner ui.-Radioshow zu Gast sein wird (20:00 auf www.uiuiuiuiuiuiui.de – schaltet ein!).

Die Krux bei solchen Wettbewerben ist ja leider, dass immer nur einer gewinnen kann und da Kunst eigentlich nicht vergleichbar ist, finde ich Wettbewerbe eigentlich doof. Wir machen ja keinen Sport, sondern wollen nur das Publikum unterhalten. Es ist aber nun mal so, dass wenn man eine Show als Wettbewerb aufzieht, damit Publikum angezogen wird. Und es wird verziehen, wenn auch mal ein schlechter Künstler auftritt. Der wird dann eben rausgevotet. Bei einer regulären Mix-Show geht das nicht, da erwartet das Publikum, dass alle Künstler gut sind. Aber davon unabhängig: Alle Künstler sind gut. Egal, ob sie dem Publikum gefallen, oder nicht, denn es gehört schon eine Menge dazu, sich auf die Bühne zu stellen und 200 Leuten was zu erzählen.

Wie gesagt, Wettbewerbe sind doof. Außer ich gewinne. Und am Samstag habe ich gewonnen und mich sehr gefreut. Vielleicht sogar etwas zu viel gefreut.

Jedenfalls war ein Jugend-Radio anwesend, die die Show mitschnitten und danach Interviews mit den Teilnehmern führten. So griffen sie mich, als ich gerade meine Sachen zusammenpackte und baten mich um ein Interview. Natürlich sagte ich zu, und der Interviewer stellte die erste Frage:

„Manuel, herzlichen Glückwunsch zu Deinem Sieg. Wieso meinst Du, hast Du heute gewonnen?“

…

Das ist so eine Frage, die man ungerne gestellt bekommt, denn die einzige passende Antwort darauf wäre „weiss ich nicht“. Das ist allerdings eine Antwort, die ein Interviewer nicht gerne bekommt, denn es macht die Frage wertlos.

Also sagte ich:

„Weil die anderen Teilnehmer richtig schlecht waren.“

… und blickte in ein ziemliches baffes, erstauntes Gesicht. Ja, ich wollte einen Scherz machen, weiß aber nicht, ob er verstanden wurde. Also korrigierte ich:

„Nein, war’n Scherz, mach noch mal!“

„Ok, Manuel, warum hast Du gewonnen?“

„Weil ich richtig geil bin!“

…

„Nein, nein, war ein Scherz! Warte, ich habe jetzt eine Antwort. Frag noch mal!“

„Ok, warum hast Du gewonnen?“

Und dann habe ich etwas davon geredet, dass alle Künstler super seien, man das nie so genau absehen kann, ich vielleicht auch Glück mit der Auslosung der Reihenfolge hatte und es dem Künstler ja auch nicht zu sehr ums Gewinnen gehen dürfe, sondern es ja darum geht, den Zuschauern eine gute Show zu bieten. Und habe versucht, möglichst ein wenig bescheiden, charmant und sexy zu klingen. Ich weiß, das fällt mir manchmal schwer. Die beiden ersten Antworten könne man ja bitte rausschneiden, die seien nur ein Scherz gewesen.

Erst dann erfuhr ich, dass es sich um eine Live-Übertragung handelte…

Was isst Du gern, wenn Du Hunger hast?

Lobster mit Pommes – der Song

Bei meinem Soloprogramm in Berlin holte ich für meine zweite Zugabe einen Haufen Zuschauer als Chor auf die Bühne und wir improvisierten gemeinsam ein Lied. Die Vorgabe vom Publikum war Musikstil „Swing-Jazz“ und Thema „Essen“. Here we go, hat Spaß gemacht:

Piloten, die Busfahrer der Lüfte

Warum klatschen Passagiere, wenn ein Flugzeug landet?

Piloten bilden sich manchmal etwas ein. Und warum klatschen die Leute, wenn ein Flugzeug landet? Runter kommt es immer.

Der 103. Videoblog mit ein paar Gedanken, die sich jeder mal machen sollte. Viel Vergnügen:

Brief an meine Freunde bei der GEZ

Liebe GEZ,

seit einiger Zeit belästigen Sie mich mit Briefen, in denen Sie mich bitten, Ihnen eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen.

Nun ja, wie sie bereits wissen, habe ich weder einen Fernseher, noch ein funktionierendes Radio. Da ich aber das Unglück habe, einen Computer zu besitzen, mit dem ich theoretisch mit entsprechender Software und TV-Stick Fernsehen empfangen könnte und einen Radiowecker aus den 80er-Jahren besitze, mit dem ich theoretisch Radio hören könnte, wäre die Antenne nicht abgerissen, zahle ich brav seit vielen Jahren pünktlich meine GEZ-Gebühren.

Eine zeitlang sogar doppelt, weil mich, einige Zeit nachdem ich nach Köln gezogen bin und mich brav bei Ihnen umgemeldet hatte, zwei finstere Burschen von Ihnen vor meiner Tür auftauchten und mich nicht gehen lassen wollten, bevor ich eine GEZ-Anmeldung unterschrieb. Mein Einwand, dass ich längst gemeldet sei, interessierte sie nicht, das würde dann schon zurückgebucht werden, wenn ich dann Recht hätte, immerhin – so jammerten sie vor – hätten sie schon fünfmal versucht, bei mir vorbei zu kommen und ich sei nie da gewesen.

Jetzt verstehe ich auch, wofür die Gebühren verwendet werden, denn für die insgesamt 6 Besuche haben die beiden sicherlich mehr Lohn bekommen als meine GEZ-Gebühren für ein ganzen Jahr. Vielleicht sollten Sie ihren Feldjägern auch mal sagen, dass es ungünstig ist, Montags bis Freitags es tagsüber zu versuchen, da viele Menschen zu der Zeit auf ihrer Arbeitsstelle, z.B. der GEZ, sind.

Wie dem auch sei, unter diesen Umständen verstehen Sie sicherlich, dass ich es Ihnen nicht noch extra einfach machen werde, von meinem Konto Geld in Ihnen beliebiger Höhe einfach so mal abzubuchen.

Wenn’s sein muss, schicken Sie eine Rechnung.

Oder kommen Sie halt vorbei, den Weg müssten Sie ja mittlerweile kennen.

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