Anstellen fürs Irrenhaus

Ich finde es ist ziemlich bezeichnend für eine Stadt, wenn dort hunderte Menschen bereit sind Samstag nachts in eisiger Kälte stundenlang in einer mindestens 50 Meter langen Schlange zu warten, um in einen Schuppen eingelassen zu werden, der „Klapsmühle“ heißt. Das kann es nur in Köln geben, dieser niveaulosen, hässlichen Scheiß-Stadt, wo man nur auf Kommando lustig sein darf, aber bitte nicht feinsinnig, denn ohne Tusch versteht man nix. Kein Wunder dass sich das Privatfernsehen hier angesiedelt hat, um mit Gerichtsshows und Dschungelmüll Unterhaltung zu produzieren, die für Kölner fast schon zu schlau ist.

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