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Schöne Bescherung

So, liebe Leser, zum heraneilenden Fest erzähle ich Euch eine richtig peinliche Geschichte. Aber nur, wenn ihr hoch und heilig versprecht, nicht zu lachen!

Heute Mittag packte ich fleißig meine Geschenke für meine Eltern zusammen und auch meine Tasche mit Klamotten, für ein paar Tage Aufenthalt dort. Dann stürzte ich mich auf den Weg zum Bahnhof in die voll gepackte Linie 16. Am Bahnhof holte ich mir noch eine Packung Vitamine bei der Fruchsaftmischung von Mr. Clou, bevor ich mich ans Gleis begab und alsbald das Eintreffen des Zuges erwartete.

Der Zug war auch relativ voll, da freute ich mich, dass ich eine Sitzreservierung hatte. Mit einem Grinsen, forderte ich die ältere Dame auf meinem Platz auf, sich zu erheben, weil ich den Platz reserviert habe. Der Dame kam das etwas komisch vor, sie meinte, sie hätte den auch reserviert. „Na klasse, auch noch senil.“, dachte ich. Die jüngere Dame neben der älteren bot an, aufzustehen, dann können wir beide sitzen. „Nein, nein, das will ich jetzt aufklären“, sagte die alte Dame und kramte ihr Ticket hervor, während ich versuchte, die sich hinter mir aufbauende Schlange irgendwie im engen Gang vorbeizulassen.

„Wagen 7, Platz 12, stimmt doch!“ triumphierte die Oma, als sie mir das Ticket unter die Nase hielt. „Tatsächlich“ stutzte ich, doch ich merkte schnell: „Aber das Ticket ist ja von gestern, heute ist der 23.!“ – „Nein, nein, heute ist der 22.!“ Sagte die Dame. Ich erzählte ihr, dass sie gestern hätte fahren müssen, als sich endlich andere Fahrgäste einmischten.

Es brauchten derer Fünf, um mich zu überzeugen, dass in der Tat ich derjenige war, der sich geirrt hat. Und zwar nicht im Sitzplatz, sondern im Tag. Verdammte Scheiße, ich bin 24 Stunden zu früh an den Bahnhof gerast, weil ich seit einigen Tagen einen anderen Kalender im Kopf hatte, als der Rest der Welt. Mit hochrotem Kopf, oberpeinlich berührt versuchte ich schnell noch den Zug zu verlassen, bevor er Abfuhr. Das gelang wenigstens noch, der Wagen hat bestimmt sich bis Bonn vor Lachen nicht mehr eingekriegt, das wäre nicht zu ertragen, wenn ich die Fahrt auch noch mitmachen hätte müssen.

Geknickt machte ich mich auf den Nachhauseweg, um die plötzlich gewonnen 24 Stunden irgendwie aufzubrauchen.

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11. November
An der U-Bahn-Station Ebertplatz ist zu beiden Seiten des Gleise ein Steig Dementsprechend sagte die automatische Ansage im Zug: „Ausstieg in Fahrtrichtung links“ und fügte stolz hinzu: „Und rechts!“

12. November
Der Grund warum deutsche Werbung so schlecht ist, ist dass die Werbeagenturen immer noch denken, es wäre witzig und würde für gute Werbung reichen, dass man, wenn man z.B. Instant-Nudelsuppe oder asiatische Wochen bei McDonald’s oder China-Woks bewirbt, jedes „R“ mit „L“ austauscht. Ich möchte einmal sehen, wie so eine Kreativsitzung läuft wo das dann jemand vorschlägt, und alle sagen „Au ja, gute Idee!“ oder „Das ist mal was Neues!“ oder „Man muss mit Vorurteilen spielerisch umgehen!“ Ich würde ein paar Ziegelsteine mitnehmen.

13. November
„Dieses Geschäft wird per Funk videoüberwacht“ prangert groß am Laden in der Merowinger Straße. Da fühlt man sich als Kunde doch gleich viel sicherer. Oder auch nicht. Es handelt sich nämlich um ein Sonnenstudio.

26. November
Wie idiotisch von der Menschheit, als sie sich in Gebieten ansiedelte, in denen man ohne Heizung nicht überleben kann.

29. November
„Als parteiloser Direktkandidat trat der Mitbegründer der Republikaner im Alter von 82 Jahren für die rechtsextremistische NPD an – als Ersatz für deren verstorbene Kandidatin Kerstin Lorenz.“

Und jetzt ist er auch tot.

Die sollten öfters Kandidaten aufstellen.

29. November
Am Bahnhof Kiel gibt es eine Spielhalle. Am Eingang versucht ein Werbeschild die vorbeigehenden Bahnfahrer anzulocken: „Pinball 2000 – play the future“. In dem Laden war wohl schon lange niemand mehr.

7. Dezember
Vor dem Dom steht ein Mann auf einer Kiste. Ganz in weiß gekleidet und mit einem schlecht weiß geschminkten Gesicht. Ein beschriftetes Schild aus Karton vor seiner Kiste klärt uns auf: „Mark Thomas auf Welttournee. Griechischer Athlet.“ Mark Thomas macht einige Posen und versucht dann stillzuhalten, wie diese lebenden Statuen. Es gelingt ihm allerdings nicht so recht. Er hält sich für einen Straßenkünstler. Aber ich halte mich ja auch nicht für einen großen Kreidemaler, wenn ich auf das Pflaster „Punkt, Punkt, Komma, Strich – fertig ist das Mondgesicht“ male.

Die Kölner halten ihn allerdings auch für einen tollen Straßenkünstler. Denn schließlich tut er ja was für sein Geld – herumstehen. Und die Mühe, die er sich gemacht hat sein Gesicht zu bemalen, das hat bestimmt 5 Minuten gedauert. Und so ein Pappschild ist auch nicht einfach herzustellen.

Na ja, die Kölner mögen ja auch Karneval und Privatfernsehen, warum sollten sie dann auf der Straße größere Kunst und höheres Niveau erwarten?

30. Dezember
Wenn Schlagzeilen untereinander stehen:
Heute bei koeln.de:
Merkel ruft Deutsche zu Kraftanstrengung auf
Kölnerin schleudert ihr Baby an die Wand
So hat das Merkel bestimmt nicht gemeint.

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13. September
Irgendwann wird man Jennifer Lopez so auslachen, wie man heutzutage MC Hammer auslacht. Oder Baccara.

14. September
koeln.de: „USA wollen mehr als 40.000 Friedenssoldaten in Afrika ausbilden“

Was sind Friedenssoldaten? Arbeitslose?

17. September
Einfach mal die Fresse halten
Auf Bild.de steht mal wieder ihr beliebtes Na-welcher-Promi-traut-sich-vor-der-Wahl-zu-sagen-wen-er-wählt? – Spiel. 60 Prominente der C- und D- Klasse geben bereitwillig Auskunft, wen sie wählen, in der Hoffnung, ernster und wichtiger genommen zu werden.

Sie scheitern natürlich grandios und beweisen nur, dass auch Promis nicht gerade von Schlauheit gesegnet sind. Wer hätte gedacht, dass Wigald Boning FDP wählt, und sich so mit Michael Stich und Bernd Stelter auf eine Stufe stellt? Bei der letzten Wahl gab es noch das schöne Nena-Zitat „Ich wähle SPD, aber mehr verrate ich nicht.“ Und jetzt gibt es auch wieder einige Schmankerl:

„Hildegard Krekel (52), Schauspielerin: „Meine Erststimme für Angela Merkel wegen ihrer guten Grundhaltung. Meine Zweitstimme für Westerwelle, weil er ein fähiger Mann ist.“

Liebe Frau Krekel, mit der Erststimme wählt man einen Direktkandidaten, mit der Zweitstimme eine Partei. Das wird Ihnen spätestens in der Wahlkabine auffallen. Und da Westerwelle und Merkel – wenn überhaupt, ich weiß es nicht – nicht im selben Wahlkreis antreten, wird ihr Wahlzettel zum Glück nicht ungültig – wenn sie beide Namen angekreuzt hätten. Außerdem kann keine Frau wissen, ob Westerwelle ein fähiger Mann ist, aber das mal nur am Rande.

Prominenter Nichtwähler, und damit meiner Meinung nach ohne Grundrechte mehr, Mario Basler. Allerdings sollten Fußballer auch Fußball spielen und nicht ihre Meinung sagen, denn dass dabei nur Schwachsinn rauskommt weiß man ja schon lange. Wobei Basketballer auch nicht besser sind:

„Dirk Nowitzki (27), Basketball-Star: „Ich gehe nicht wählen! Das habe ich noch nie gemacht. Ich bin politisch nicht so engagiert und in Dallas, wo ich zur Zeit lebe, auch sehr weit weg.“

Ja, Texas, die Mutter der Demokratie.

„Roberto Blanco (68), Sänger: „Meine erste Stimme gehört als Bayer natürlich der CSU, meine Zweitstimme bekommen die Liberalen.“

Lieber Herr Blanco, mit der Erststimme wählt man einen Direktkandidaten, mit der Zweitstimme eine Partei. Interessant auch, welche Ähnlichkeit Bayern mit der Ex-DDR hat. Man muss CSU (bzw. SED) wählen, wenn man da herkommt.

Der schönste Vergleich geht aber an:

„Claudia Pechstein (33), Eisschnelläuferin: „Ich wähle CDU. Im Eisschnellaufen der Damen gehören wir zur Weltspitze, bei Arbeitsplätzen leider nicht.“

Also, beschlossene Sache, es wird einen Wechsel geben am Sonntag. Aber mehr Arbeitsplätze wird das nicht geben. Wehe einer jammert. Der soll doch Eisschnellläufer werden. (Ich schreibe es mit drei L, Bild mit zwei. Ich bin für mehr L)

24. September
Ich glaube ich bin da ziemlich allein mit meiner Meinung, aber obwohl ich dem linken Spektrum zugehöre, denke ich, wenn es nur die Wahl gibt zwischen Merkel und Schröder als Kanzler, fände ich Merkel gar nicht so schlimm. So als Repräsentant von Deutschland ist doch eine hässliche Frau bedeutend passender als ein hinterhältiger Fuchs.

5. Oktober
Ich hatte gerade eine Frau am Telefon, die nach Klavierunterricht für Ihren Sohn fragte. Wir vereinbarten einen Termin und ich fragte, was denn auf der Klingle steht. „Bläser“, sagte sie. Ich endete mit dem Scherz, ob sie auch Trompeten- oder Posaunenunterricht brauche. Dieser ging allerdings vollkommen an ihr vorbei und sie sinnierte noch darüber, ob Saxophonunterricht eine Option sei, als sie sagte: „Warte mal kurz!“ Dann hörte man kurz Stille und kurz darauf im Hintergrund die Stimme eines Mannes, der fragte: „Haben Sie ein schwarzes Kaninchen?“

Die Frau kam dann wieder ans Telefon und sagt mir, sie würde mich später nochmals zurückrufen. Wenn also von Euch auch jemand Klavierunterricht haben will, inklusive dummer Sprüche über Euren Nachnamen, dann meldet Euch bei mir. Aber passt auf Eure Haustiere auf.

9. Oktober
Es ist Sonntagmorgen, ich bin aufgestanden und voller Tatendrang, der Kaffee ist heiß, ich bin Deutschland, Zeit zu schreiben. Berlin ist eine schöne Stadt. Wenn selbst die Neonazis nicht mehr ausschreiten, wenn die deutsche Fußballmannschaft gegen die Türkei abkackt, dann kann es Deutschland ja gar nicht so schlecht gehen. Ich habe zuerst „Nenazis“ getippt. Aus Versehen. Bestimmt irgendwie absichtlich. Wenn mein Konto leer ist, ist die Staatskasse doch gut gefüllt, oder? Ich muss mich erstmal sortieren, schließlich bin ich ja auch noch Papst. Guten Morgen.

10. Oktober
Im Supermarkt gesehen: Ein Ehepaar, das zwar diese schrecklichen Partner-Anoraks trug, aber die einzukaufenden Waren teilte und getrennt bezahlte.

18. Oktober
Ob man die Supernanny mal bei „Viva la“ Bam Margera vorbeischicken kann? Vielleicht würden sich dann MTV und RTL gegenseitig auslöschen.

24. Oktober
Ich war beim Arzt um eine Spritze für die Hepathitis Schutzimpfung zu bekommen. Der Arzt fragte mich, ob ich Links- oder Rechtshänder sei. Als, ich ihm sagte, dass ich Linkshänder sei, entschied er: „Dann spritzen wir rechts!“ Als ich ihm sagte, dass ich aber beide Arme noch bräuchte, lachte er nur.

10. November
Als ich auf überfüllten Bahnsteigen versuchte, mich durch die Massen zu zwängen, ertappte ich mich dabei, wie ich seufzte und traurig „Ach, Menschen.“ sagte.

Erfolglos in der Innenstadt

Zunächst traf ich mich mit einem alten Klassenkameraden im Woyton, der Besser-als-das-Original Kopie von Starbucks. Aber einige Einkäufe wollte ich auch noch erledigen. Also machte ich mir einen Plan, der mir logisch, zeitsparend und einfach gut erschien:

Vom Woyton aus direkt gegenüber in den Karstadt, um Bettwäsche und einen Edding zu kaufen und mal schauen, vielleicht haben die sogar Bürosessel. Dann weiter zu Kämpgen, um dort schwarze Schuhe in meiner Größe (48) zu kaufen und auch Imprägnierspray. Dann zum Barbarossa-Platz fahren, dort im Bauhaus nach Bürosesseln zu schauen, falls es im Karstadt keine gibt. Dann weiter die Luxemburgstraße hoch, nach einem Claris Ausschau halten, denn in dem Laden könnte ich mich über Apple-Computer informieren. Danach zurück nach mir und auf dem Weg die Merowinger hoch, dort noch einige Kleinigkeiten im Schlecker kaufen, im türkischen Lebensmittellädchen und ab nach Hause.

Guter Plan. Die erste Station war die Bettwäsche von Karstadt. Die haben ja auch tierisch viel zur Auswahl, aber welche Größe hatte noch mal mein Bettzeugs, 155x220cm oder 135×200? Also unverrichteter Dinge wieder ab. Bürosessel gab es nicht und ich entschied mich, den Edding im Schreibwarenladen auf der Merowinger zu kaufen, denn wer weiß, wenn Karstadt bei den Eddings so viel Auswahl hat, wie bei der Bettwäsche, dann könnte ich mich wieder nicht entscheiden.

Außerdem würde ich dann einen kleinen Laden unterstützen und nicht einen großen Konzern und ich müsste mich nicht die ganze Zeit am Stift tot schleppen. Also weiter zu Kämpgen, huch, die Schildergasse ist aber voll, dicht gedrängt Kopf an Kopf beim Samstagseinkauf, nein, den Stress muss ich mir jetzt nicht geben, Schuhe kann ich auch wann anders kaufen.

Also weiter zum Bauhaus am Barbarossa-Platz, die auch keine Bürostühle hatten. Und dann die Luxemburger rauf zum Claris, hätte nicht gedacht, dass es zur Nummer hundertirgendwasundzwanzig so ein weiter Fußmarsch ist. Und als ich endlich da war, lese ich: „Wir sind umgezogen“. Und zwar in die Ehrenstasse, ungefähr 20 Meter weit weg von wo ich Kaffee getrunken hatte. Na zurück fahre ich jetzt sicher nicht mehr.

Also machte ich mich auf den Heimweg, um noch in der Merowinger die Erledigungen zu machen. Nicht den Schreibwarenladen mit dem Edding vergessen! Auch das war nicht, der Laden hatte schon um 14.00 Uhr zugemacht.

Reiseberichte Köln – Neustadt an der Weinstraße

Normalerweise verhält es sich so, wenn ich am U-Bahnhof Chlodwigplatz auf die Bahn warte: Typisch Murphys Law kommen grundsätzlich immer erst mindestens drei Bahnen aus der Richtung, in die ich fahren will, bevor eine Bahn kommt, die in die Richtung fährt, in die ich will – rein theoretisch ist das gar nicht möglich, es ist aber so. Ich habe das Gefühl, dass die Hälfte des Inhalts meines Lebens darin besteht, an der U-Bahn-Station Chlodwigplatz zu warten. Ich sollte die U-Bahn Godot nennen.

Aber letzten Samstag, als ich mich aufmachte, um meine Eltern in der Pfalz zu besuchen, machten sich die Kölner Verkehrsbetriebe und die Deutsche Bahn gemeinsam dran, es noch schlimmer zu machen und versuchten mit allen Mitteln, mir den Tag zu vermiesen.

Der Sachverhalt: Ich wollte um 16 Uhr in Neustadt ankommen. Dafür gab es zwei Möglichkeiten: Entweder die zweistündige Fahrt mit dem ICE oder die bedeutend billigere Fahrt mit dem EC am Rhein entlang, dreistündig. Also entschied ich mich für die günstigere Fahrt, Abfahrt Kölner Hauptbahnhof um 12.53 Uhr. Da die U-Bahn-Fahrt vom Chlodwigplatz zum Hauptbahnhof ungefähr 12 Minuten dauert und ich zu Fuß 5 Minuten vom Chlodwigplatz wohne, dachte ich, es reiche vollkommen, das Haus um ungefähr 12 Uhr zu verlassen.

Und so geschah es auch. Am Chlodwigplatz gibt es 3 Linien. Die 6, die 15 und die 16. Die 19 gab es auch mal, aber die scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Die 16 fuhr immer zum Hauptbahnhof, tut dies aber nicht mehr, die 15 fuhr noch nie zum Hauptbahnhof. Bleibt nur noch die Linie 6. Ich kam also um 12.07 Uhr an der Station an und stellte fest, dass die verdammte Bahn nur alle 15 Minuten fährt und das letzte Mal um 12.05 Uhr hätte kommen sollen. Da aber die KVB sich grundsätzlich verspätet und ja eine allgemein bekannte Tatsache ist, dass die auf dem Fahrplan angegebene Zeit, die einzige Uhrzeit ist, zu der ein Zug garantiert nicht kommt, hoffte ich, er würde noch kommen.

Also wartete ich die drei Züge aus der Gegenrichtung ab und dann kam ein Zug. Dummerweise Linie 16. Also wartete ich weiter, 12.20 würde die nächste Linie 6 kommen, 12.32 wäre ich dann am Bahnhof, das gäbe mir genug Zeit, mir noch einen Mittagssnack zu holen und gemütlich zum Zug zu schlendern.

Die nächste Bahn die kam war die Linie 15. Wieder nichts. Und dann wurde es 12.20 Uhr. Aber keine Linie 6 weit und breit. Einige Minuten später kam nochmals eine Linie 15, wie das? Und noch einige Minuten später wieder die Linie 16. Schließlich, um 12.32 Uhr, mit 12 Minuten Verspätung – also nachdem ich 25 Minuten auf eine Bahn warten musste, die alle 15 Minuten kommt – fuhr endlich meine Linie ein. Na gut, dann würde es also nichts aus dem Mittagssnack werden, aber wenigstens würde ich nicht meinen Zug verpassen.

Dummerweise wurde die Verspätung der Bahn auf dem Weg zum Hauptbahnhof noch größer, so dass ich erst 5 Minuten vor der Abfahrt meines Zuges am Hauptbahnhof ankam. Also rannte ich zum erstbesten Ticketautomaten, noch vor der großen Ankunftshalle. Mit dessen Tücke hatte ich nicht gerechnet.

Ich hätte mal zählen sollen, um ein Ticket am Automaten zu bestellen, muss man im Schnitt wohl an die 97 Tasten drücken, bei einer Mindestwartezeit von schätzungsweise 7 Minuten.
Vor allen Dingen dauert es schon mal ewig, bis man „Neustadt an der Weinstraße“ eingegeben hat, denn die ganzen Bahnhöfe, die einem bei „N“ und dann „NE“ und dann „NEU“ angeboten werden, kommen nicht mal ansatzweise aus der Pfalz. Nachdem ich dann endlich den Bahnhof eingegeben hatte, als Reisezeit „sofort“ (ein Hohn) und dann noch „1 Erwachsener“, „keine Rückfahrt“, „alle Verkehrsmittel“, „2. Klasse“, „Bahncard“, Bahncard 50″, „Bahncard 50, 2. Klasse“, „ohne Hund“, „Schuhgröße 48“ und „Nein danke, ich habe schon eine Lebensversicherung“ eingegeben hatte und die Uhrzeit rechts unten am Bildschirm unaufhörlich weitertickte, um mich zu informieren, dass mein Zug jetzt nur noch wenige Minuten von seiner Abfahrt entfernt war, informierte mich der Scheißapparat, dass – „jetzt neu!“ – Bezahlung mit Bahncard möglich wäre, sofern ich meine Daten im Online-Portal hinterlegt hätte. Hatte ich ja und ich dachte, ich könne damit Zeit sparen, wenn ich nicht noch lange umständlich meine EC-Karte und den Pin-Code und „bestätigen“ und und und…

„Bitte geben Sie ihr Geburtsdatum ein“, informierte mich der Fahrkartenautomat, nachdem ich ihm meine Bahncard fütterte. „Im Format TT/DD/JJJJ“. Also gab ich 28/02/1974 ein, denn ich bin an dem Tag geboren. Ist übrigens gar nicht so einfach, die richtigen Tasten zu treffen, bei einem langsam reagierenden Touchscreen. „Bitte geben Sie das korrekte Geburtsdatum ein.“, korrigierte mich der Apparat – wie, das korrekte Geburtsdatum? Ich weiß doch wohl genau, wann ich Geburtstag habe. Also noch mal, ganz vorsichtig 28/02/1974, aber wieder „bitte geben Sie das korrekte Geburtsdatum ein“. Und noch ein drittes Mal und ein viertes Mal. Dann: „Sie haben nicht das korrekte Geburtsdatum eingegeben, bitte wenden Sie sich an den Kundendienst 01805-********** (24cent/min).“ … aha … ich soll also der Bahn jetzt Geld zahlen, um sie zu fragen, wann ich denn nun wirklich geboren bin? Mittlerweile war es zwei Minuten vor Abfahrt. Ich gab auf, ich hätte ja noch die Verbindung heraussuchen müssen, Sitzplatzreservierung ja/nein angeben, die EC-Karte lesen lassen, die Pin-Nummer eingeben, die Karten ausdrucken lassen, die bahn.comfort-Bonuspunkte errechnen lassen oder ablehnen und dank Windows-Betriebssystem das alles mit jeweils einer halben Minute Bearbeitungszeit – das konnte ich vergessen.

Also entschloss ich mich, tiefer in die Tasche zu greifen, und den ICE eine Stunde später zu nehmen, dann hätte ich immerhin noch Zeit für einen Mittagssnack und ich würde dennoch nicht später ankommen und ich könnte mir noch in Ruhe eine Sitzplatzreservierung holen und alles gemütlich in den Fahrkartenautomaten eingeben, ich müsste nur verdammt noch mal einiges mehr für die Reise bezahlen.

Dummerweise war keine Sitzplatzreservierung mehr möglich. Na toll, wieder ein Samstag stehend im überfüllten Zug, da freu ich mich schon drauf.

Als ich dann endlich alles bezahlt hatte und mit dem Fahrkartenautomat die innige Beziehung beendete, ging ich in die Haupthalle und erblickte auf der Anzeigetafel, dass der EC für 12.53 noch gar nicht da sei, da er sich wenige Minuten verspäte! Ich hätte ihn also noch locker erreicht! Aber jetzt, da ich schon mal das teurere Ticket hatte, entschloss ich mich dann doch auf den ICE eine Stunde später zu warten und noch Essen zu gehen. Ich würde ja nicht später ankommen, war mein Gedanke – ein Fehler, wie sich später herausstellte.

Aber erst einmal ging ich futtern. Obwohl, ich fand nix! Es war alles überfüllt! Was machen denn so viele Menschen am Kölner Hauptbahnhof? Auch eine Gruppe von lustigen Junggesellinnen-Abschieds-Weibern war wieder da. Ungefähr 20 unglaublich hässliche Frauen, alle in schwarz gekleidet, mit einer weißen Krawatte und einem Roger-Cicero-typischen Hut. Der Sinn dabei blieb einem fremd. Ich finde ja, es gibt nur eine einzige Sache, die noch unlustiger ist als Karneval. Genau, Junggesellinnen-Abschiede. Ja, Junggesellen-Abschiede auch.

Weiter ging die Suche nach etwas Essbarem. Bevor der Kölner Bahnhofsvorplatz umgebaut wurde, gab es da zwei Imbissbuden, die eine mit den weltberühmten Kartoffelpuffern. Die sind jetzt weg, stattdessen ist eine schöne große Treppe und ein großer Platz mit viel Platz da – zugegebenermaßen sieht es tatsächlich viel besser aus als vorher – aber was bringt ein großer Platz, wenn da nix drauf ist? Wie wäre es mit einem großen Platz mit zwei Imbissbuden?

Also schaute ich beim Ausgang auf der anderen Seite nach. Tatsächlich, da war ein „Kartoffel-König“, das muss es doch sein. Bei näherem Hinschauen wurde aber klar, dass der Kartoffel-König nur Bratwürste und Pommes hatte. Keine Kartoffeln. Keine Puffer. Warum heißt er dann Kartoffel-König, verdammt noch mal?

Schließlich fand ich mich bei Pizza-Hut ein, wo mir dann auch prompt ein Schild auffiel, dass mir gefiel: „Hier gilt absolutes Rauchverbot!!! Dies verstößt gegen die Hygienevorschriften der Mitropa GmbH“.

Was? Das Rauchverbot ist gegen die Hygienevorschriften? Also sind Pizza-Hut die Rebellen? Und überall sonst soll im Bahnhof bei der Essenszubereitung bitteschön gepafft werden, was das Zeug hält? Kein Wunder, dass der Mitropa-Kaffee so kacke schmeckt, die mischen da bestimmt Zigarettenasche unter.

Dann fiel mir ein, dass ich doch vielleicht mal meinen Eltern Bescheid sagen sollte, dass ich mit einem anderen Zug ankomme, der nicht am Vorort-Bahnhof halten wird, ich daher am Hauptbahnhof abgeholt werden müsse. Ich schaute auf das Display und sah: „Nur Notruf möglich.“ Na das ist ja wieder mal Köln Weltstadt, kein Handyempfang auf dem Bahnhof.

Endlich war es so weit, ich stieg in den Zug, den ICE um 13.54 Uhr! Jippie! Nanu – er war zum größten Teil leer. Warum hab ich dann keine Reservierung bekommen? Na macht nichts, endlich ging die Fahrt los.

Aber nur kurz. Eine Dreiviertelstunde später blieb der Zug stehen, mitten in einer schrägen Kurve, und der Schaffner informierte uns per Durchsage, dass es einen Verdacht auf einen Erdrutsch vor uns gegeben hätte und die Bundespolizei das erst überprüfen müsse, er würde uns auf dem laufenden halten, die Bundespolizei sei auf dem Weg und es würde eine Verspätung von ca. 10 Minuten geben.

Fünf Minuten später meldete sich der Schaffner wieder und sagte, dass er seine Durchsage noch mal wiederholen wolle und so sagte er brav noch mal dieselben Informationen, alles gleich, bis auf die Länge der Verspätung, nun sagte er, dass es in 15 Minuten weiterginge.

Fünf Minuten später meldete sich der Schaffner wieder und präzisierte seine Durchsage. Ein vorausgegangener Zug hätte den Verdacht gemeldet, dass im vor uns liegenden Tunnel ein Erdrutsch sei, die Bundespolizei müsse nun überprüfen, ob wir die Fahrt überhaupt fortsetzen können, sie würden mit Scheinwerfern den Tunnel durchleuchten und die Verspätung würde ab jetzt noch circa 25 bis 40 Minuten dauern und sobald es neue Informationen gebe, werde er sich wieder melden.

Fünf Minuten später fuhren wir los, nanu? Direkt auf den Tunnel zu. Ohne neue Informationen. Ein lustiges Gefühl, aber wir fuhren nicht direkt in einen Erdrutsch rein, nein, es gab gar keinen Erdrutsch.

Die weitere Fahrt verlief reibungslos, was Erdrutsche angeht, allerdings stieg in Frankfurt ein Mann zu und setzte sich auf meine Höhe auf die Sitzreihe an der anderen Seite. Dann steckte er seine Kopfhörer ins Radioprogramm der Bahn und stellte auf möglichst laut. Gut – das was aus so einem Kopfhörer dringt ist nicht wirklich laut, eine leise Konversation von Fahrgästen drei Reihen weiter ist lauter, allerdings drängen aus diesen Kopfhörern nur leise, mittige, rauschige Frequenzen heraus, ein Geräusch, das mich absolut in den Wahnsinn treibt. Wenn der Typ statt Kopfhörern einen Ghettoblaster auf der Schulter hätte, würde mich das wohl weniger nerven. Es ist, als würde irgendjemand sich neben Dich setzen und mit Flüsterstimme die ganze Zeit singen. Das ist doch noch beängstigender als „The Sixth Sense“.

Jedenfalls hab ich mir ab da vorgenommen, ab jetzt solche Leute einfach anzustarren, bis sie reagieren, und wenn sie reagieren, einfach weiterzustarren, bis sie gehen. Ich dachte, das sei effektiv, also starrte ich los. Nach 10 Minuten des Starrens gab ich auf. Der Kerl hörte ja laut Musik, hatte also überhaupt keinen Anlass, mal zu mir herüberzuschauen und tat es auch nicht.

Also dachte ich mir, vielleicht sollte ich ab jetzt solche Leute konsequent ständig mit kleinen Papierkügelchen bewerfen, bis sie reagieren, und wenn sie reagieren, einfach weiter zu werfen, bis sie gehen. Bevor ich starten konnte, kam dann allerdings eine Durchsage: „Verehrte Fahrgäste, hören Sie kurz zu. Sollte sich unter Ihnen ein Polizeibeamter befinden, kommen sie bitte in den Wagen 26, im vorderen Zugteil.“

Nun gut, ich war zwar nicht im Wagen 26, dennoch lies ich lieber meine Aktion sein. Aber das nächste Mal traue ich mich!

Da wir mittlerweile eine 30-minütige Verspätung hatten, kam erneut eine Durchsage, die bedauerte, welche Anschlusszüge wir nicht erreichen würden, uns aber gleichzeitig mitteilte, dass sie uns leider keine anderen Anschlüsse nennen könne. Aus diesem Grund sei auf der Mitte des Bahnsteigs in Mannheim ein „mobiler Reiseservice“ eingerichtet, der uns kostenfrei kalte und heiße Getränke geben würde und uns über die Anschlussmöglichkeiten informieren würde. So ganz funktionierte die Idee aber nicht, wenn hunderte Zuggäste auf drei einsame Service-Mitarbeiter zustürmen, um Anschlüsse zu erfragen. Das dauert Stunden und die Anschlusszüge sind dann auch weg. Vor allen Dingen wenn weitere hunderte von Fahrgästen, die gar keinen Anschluss brauchen, bei denselben drei Mitarbeitern auftauchen, um kalte und heiße Getränke abzustauben.

Nach Neustadt nahm ich dann die S-Bahn.

Auch schauen: Hier erfahrt ihr Alles über die Deutsche Bahn

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10. Juli
Es sagen immer viele, wie schön Wolken sind, wie toll und romantisch es sei, die verschiedenen Wolkenformationen zu beobachten, oder im Gras zu liegen und Figuren in den Wolken zu ziehen. Ich mag Wolken nicht. Wolken verdecken die Sonne. Und Wolken sorgen dafür, dass ich alle 5 Minuten die Liege auf meinem Balkon wieder verlasse, um sie fünf Minuten später wieder aufzusuchen und das Spiel von neuem zu beginnen. Wenn Wolken wenigstens still stehen würden, aber nein, sie müssen ja vorüberziehen.
 
Es sagen immer viel, wie schön Wind ist, wie toll und romantisch es sei, wenn eine kleine Brise die Nase kitzelt, oder man Drachen steigen lassen kann. Ich mag Wind nicht. Wind sorgt dafür, dass meine Unterlagen vom Balkon fliegen, dass es zieht, dass ich mich erkälte, dass ich alle 5 Minuten nach drinnen gehen muss, weil ich beide Hände brauche um meine Unterlagen festzuhalten und vom fort fliegen zu hindern und keine dritte Hand habe, um etwas aufzuschreiben. Außerdem schiebt Wind Wolken vor die Sonne.

25. Juli
Der Taxifahrer mit dem ich kürzlich fuhr, trug dasselbe Parfüm wie eine meine Ex-Freundinnen. Spricht das nun gegen den Taxifahrer, oder gegen meine Ex-Freundin?

13. August
Warum sind Bundesliga-Spiele nicht 8 Stunden lang? Die verdienen doch gut genug, die können doch auch normale Arbeitszeiten haben. Immerhin machen die das ja nur einen Tag die Woche.

24. August
Nach meinem Auftritt vorgestern, habe ich mich noch kurz mit der Ex-Freundin eins befreundeten Künstlers unterhalten. Sie meinte zu mir „Du bist der beste Klavierspieler, den es bei Comedy gibt! So ein Kompliment bekommt man ja nicht alle Tage und ich wollte auch was nettes sagen, und sagte:
 
„Du bist die beste Ex-Freundin von *******“
 
Habe dann aber gemerkt, dass das nicht so gut war. Also versuchte ich schadensbegrenzung.
 
„Er hatte ja nur eine.“
 
Dann habe ich gemerkt, dass das noch schlimmer ist, also versuchte ich zu korrigieren:
 
„Nein, nein, stimmt nicht! Er hatte ganz viele, Dutzende!“
 
Das war natürlich noch schlimmer, als gab ich auf.

24. August
Ich bin in der Lage die Mülltüte weit aufzuhalten, und die Pistazienschalen dennoch weit daneben zu schütten.

27. August
Im Supermarkt habe ich geweint. Es gibt schon Lebkuchen.

28. August
Ich habe nach dem Duschen Geschirr gespült. Nackt. Dann ist mir eingefallen, dass ich das ja professionell anbieten könnte und tue das hiermit. Natürlich nur für Frauen und nur gegen bar. Anfassen verboten, Fotos machen erlaubt. Lasst uns über den Preis verhandeln.

5. September
Schlußwort von Kanzlerkandidatin Merkel: „Wenn Sie nicht wollen, daß es einfach so weiter geht, dann sind CDU und CSU für Sie da.“
 
Ich will aber dass es weiter geht.

6. September
Schade, dass das Lied der „Tokio Hotel“ – Gören „Durch den Monsun“ heißt und nicht „Durch den Hurrikan“. Dann würden es die Radiosender wenigstens jetzt nicht mehr spielen.

12. September
Die Freitag-Nacht-News sind nur eine billige und schlecht gemachte Kopie der Wochenshow. Die Wochenshow ist nur eine billige und schlecht gemachte Kopie der Samstag-Nacht-News. Die Samstag-Nacht-News sind nur eine billige und schlecht gemachte Kopie von Rudis Tagesshow. Und die war auch schon schlecht.

Die Nachrichten

Die Rheinische Post Online berichtet heute: Berlin (RPO). Am Mittwochabend ist es im Berliner Stadtteil Kreuzberg zu einer Massenrangelei zwischen Polizei und Jugendlichen gekommen.. Nicht ohne zu vergessen anzumerken, irgendwo im Bericht, das Wörtchen „türkischstämmig“ einfließen zu lassen, was natürlich sofort zu Leserkommentaren wie „raus damit!“ führt. Rechte Propaganda? Meiner Meinung nach ja, ob bewußt oder unbewußt, egal. Ausserdem ist Mittwochabend erst heute Abend.

In weiteren Nachrichten: O.J. Simpson hat ein Buch geschrieben und wird es im Fernsehen promoten und erzählen, wie er den Mord ausgeführt hätte, falls er es getan hätte. Dem Mann ist wohl nicht mehr zu helfen. Und dem amerikanischen Rechtssystem auch nicht.

Die BILD-Zeitung empört sich in einer neuen Serie, wie manipulierbar und fehlerhaft die Wikipedia sei. Natürlich ist die Empörung nur gespielt und es ist eine versteckte Aufforderung an die BILD-Leser-Dummbraatzen, genau das zu tun. Was natürlich dazu führt, dass sich am nächsten Tag, die BILD-Zeitung wieder darüber aufregen kann, was in Wikipedia stünde:
http://www.bild.t-online.de/BTO/leute/aktuell/2006/11/15/heck-internet-lexikon/heck-internet-lexikon.html

Aus dem Spiegel: Liebespaar drohen 20 Jahre Haft

Knutschen, Schmusen, Fummeln. Das sollte man bei Flügen in den USA besser vermeiden. Einem Paar, das sich das Turteln an Bord nicht verbieten lassen wollte, drohen bis zu 20 Jahre Haft – wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,448555,00.html

Und aus der Netzeitung: 800-Kilo-Kuh beim Melken auf Bauern gekippt

Ein Bauer aus dem österreichischen Bezirk Melk ist unter seiner Kuh begraben worden. 25 Feuerwehrleute mussten ihn befreien.
http://www.netzeitung.de/vermischtes/453392.html

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