Sowohl Musik und Text wurden im Moment der Aufnahme improvisiert. Hier das Texttranskript zum mitsingen:
Ich würd‘ so gerne Gitarre spielen können,
doch ich spiel‘ nur Klavier.
Gitarristen können ihr Gerät überall hinnehmen,
doch meins ist zu groß, drum bleibt es hier.
Gitarristen können mit einfachem Geschrammel Frauen, Mädels, Girls und Babes beeindrucken.
Pianisten müssen leider immer ganz kompliziert auf die Tasten drücken.
Die Gitarristen können mich einfach mal am Arsch lecken.
Sie sind nämlich die, die backstage mit den Groupies ficken.
Gitarre ist ein Instrument, dass ich einfach nicht kann,
also lass ich’s einfach besser, hör ich auf, na dann.
Vom 6. bis 11. April. bin ich in Leuven, Belgien, um beim Impro-Festival u.a. mit meinem Solo-Programm aufzutreten. Wer sich das anschauen will, den lade ich natürlich herzlich ein, kommt schon, Leuven ist nur 2 Stunden von Köln wech.
Da es das 7. Mal ist, dass die belgische Improgruppe Inspinazie (Hat nix mit Nazis zu tun) das Festival ausrichtet, diese Webseite 7 ui. beinhaltet und auch nur wenige Monate älter als das Festival in Belgien ist, wird es Zeit, noch einmal einen Jackass-mäßigen Videoausschnitt vom ersten Festival auszugraben.
Ich präsentiere: Das improvisierte Spiel auf der Bühne, die mit Mausefallen belegt ist. Selbstverständlich blind:
Spielpartner im Video ist übrigens Thorsten Brand vom ImproTheater Steife Brise. Und wer nähere Infos zum Festival will, kann hier auf die Seite des Veranstalters schauen oder sich bei mir melden
Dieses Lied kommt 2 Wochen zu spät, aber egal, hier ist das neueste improvisierte Lied zum Freitag:
Sowohl Musik und Text wurden im Moment der Aufnahme improvisiert. Hier das Texttranskript zum mitsingen:
Hurra, Hurra! Ich bin wieder da!
Oh Schreck, oh Schreck, ich bin wieder weg!
Oh Schreck, oh Schreck, 5 Wochen war ich weg!
Hurra, hurra! Ich bin wieder da!
5 Wochen bin ich zur See gefahr’n,
ich trotzte Seegang und andren Gefahr’n,
zum Beispiel das frühe Aufsteh’n
und abends musst ich in die Shows geh’n,
ich hab sie alle schon tausendmal geseh’n.
Ich musst‘ gähnen, ihr müsst das versteh’n,
jetzt kann ich Meer erst mal nicht mehr seh’n,
ich kann schon auf dem Wasser steh’n
und das war auch nur ein Verseh’n.
Ich sag dann mal „Auf Wiederseh’n“.
Hurra! Hurra! Ich bin wieder da!
Oh Schreck, oh Schreck, ich bin wieder weg!
Das improvisierte Lied zum Freitag – diesmal „Warum können nicht alle Frauen so aussehen wie Du?“. Sowohl Musik und Text wurden im Moment der Aufnahme improvisiert. Hier der Text zum mitsingen. Bitte abonniert auch meinen Youtube-Kanal.
Du bist so schön von Fuß bis Kopf.
Ich war so begeistert, als ich Dich trof.
Du hast den Körper einer Göttin und von einem Engel das Gesicht.
Warum sind die andern nicht so? Ich versteh‘ das einfach nicht.
Warum können nicht alle Frauen so aussehn‘ wie Du?
Schubidubidubidubidu.
Warum können nicht alle Frauen so aussehn‘ wie Du?
Schubdubidubidubidu.
Ich bin dann Dir aus den Augen gegangen, eigentlich Du mir
Ich wollte dann mit Dir Bier trinken, doch ich war alleine hier.
Ich hab Dich dann nie mehr in meinem ganzen Leben geseh’n,
doch ’ne Menge anderer Tanten und eins konnt‘ ich nicht versteh’n:
Warum können nicht alle Frauen so aussehn‘ wie Du?
Schubidubidubidubidu.
Warum können nicht alle Frauen aussehen wie Du?
Und zwar am besten noch alle Männer gleich dazu.
An meinem Geburtstag hatte ich auf dem Schiff nicht frei (wie auch), sondern musste zudem noch mein Solo-Programm aufführen. Recht am Anfang des Programms, wollte ich einen spontan aus dem Publikum gewählten Mann ein wenig interviewen, um dann ein Lied über ihn zu improvisieren.
Siegfried aus der ersten Reihe kam wie gerufen. Ich fragte ihn, ob er ein Glas Sekt haben wolle, was er bejahte. Daraufhin ernannte ich ihn zum Kellner und zeigt ihm, wo der Sekt stand und er durfte sich selbst etwas einschenken. Mir natürlich auch und auch allen anderen Gästen, die im Verlaufe des Abends von mir ein Glas Sekt ausgegeben bekommen würden.
Ich fragte Siegfried, wo er herkam und mit wem er hier seinen Urlaub verbringen würde. „Mit meiner Frau“, sagte er und deutete auf eine Frau, die zwei Stühle neben ihm saß.
„Ach so, und wer ist der Mann zwischen Ihnen und Ihrer Frau?“ – ein weiterer Herr saß nämlich genau zwischen den Beiden. „Das ist ein Bekannter von uns“, schaltete sich jetzt die Frau ein. „Aha, und wie heißt er?“ fragte ich. „Das wissen wir nicht, wir haben ihn erst hier im Urlaub kennengelernt.“
Nun, ich würde mir ja an Siegfrieds stelle Sorgen machen, wenn da neben seiner Frau, beziehungsweise sogar zwischen ihm und seiner Frau ein anderer Mann, dessen Name nicht einmal bekannt ist, tiefen Augenkontakt pflegt, aber ich vermutete lautstark, dass er zwischen den beiden Ehepartnern vermittelte.
In Wahrheit war natürlich alles ganz anders, aber das geht niemanden etwas an. Siegfried war ein toller Typ, der seine Frau schon seit 57 Jahren liebt. Ich wollte ein Lied über ihn improvisieren und fragte am Klavier noch, wie er seine Frau denn kennen und lieben gelernt habe. „Soll ich erzählen?“ meinte er, da schmiss ich kurzerhand meinen Plan um, und bat ihn ans Mikrofon.
Und noch ein Auftritt auf der AIDA (jetzt hab ich aber vorerst keine weiteren AIDA-Videos). Solo-Impro-Musik-Comedy, here we go:
Heute bin ich noch auf dem Schiff, aber morgen habe ich bereits einen Auftritt im Zirkus. In Köln im ZAK, beim „Artistic Cocktail“. Mehr Infos dazu in den Terminen.
Geheime Archivaufnahmen zeigen eine Impro-Theater-Probe / Soundcheck, als ich einmal in Hannover auftrat. Selbstverständlich ist auch dieses Lied im Moment der Aufnahme komplett improvisiert, sowohl Text als auch Musik.
Die beiden großartigen Mitspieler sind Verena Lohner und Volker Diefes.
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