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Islamische Feiertage in Deutschland?

 

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Islamische Verbände fordern in Deutschland gesetzliche Feiertage für muslimische Feiertage, zum Beispiel das Ende des Ramadan. Das ist natürlich kompletter Quatsch. Aber genauso kompletter Quatsch ist es, christliche Feiertage als gesetzliche Feiertage zu akzeptieren. Entweder alle, oder niemand, da spielt keine Rolle, wie viel Prozent der Bevölkerung katholisch, evangelisch, muslimisch oder irgendwas anderes sind, entweder wird auf alle Rücksicht genommen, oder auf Niemanden.

Und ich bin für Niemanden, denn Kirche und Staat gehören strikt getrennt. Es ist ein absolutes Unding, dass im Jahr 2016, mehr als 200 Jahre nach der Aufklärung, der Staat Steuern für die Kirche erhebt. Jeder soll seine Religion ausleben dürfen, der Staat sollte das nicht verhindern, aber auch nicht unterstützen.

Mein Glaube (Atheismus) sagt mir, dass ich an Karfreitag tanzen möchte und Theateraufführungen veranstalten möchte und große Partys, aber der Staat verbietet mir das. Wegen der Kirche. Das geht nicht. Weil immer noch die Mehrheit der Menschen nicht akzeptiert, dass Glauben bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass man sich irrt. Milliarden Menschen glauben irgendwas und jeder meint, es besser zu wissen, als die Milliarden anderen Menschen, die etwas anderes glauben. Vielleicht ist das das Problem. Wir sollten unser handeln nämlich nicht danach richten, was wir glauben, sondern danach, was wir wissen.

Also finde ich den Vorstoß von den islamischen Verbänden gut, denn er zeigt die Doppelmoral. Also: Kirchliche Feiertage abschaffen.


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So hat Jesus das gemacht

 

Wie Jesus übers Wasser gelaufen ist:

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Australische Comedy Panel Show mit mir als Gast

 

ÜBRIGENS: Heute Abend, 20.15 Uhr findet wieder der „ui.-Comedy Hangout“ statt. Zu sehen auf diesem Kanal, live: https://youtube.com/user/uiuiui7

Gestern morgen, bzw. in Australien war es schon Abend, durfte ich als „german comedian“ zu Gast bei einer australischen Panelshow sein, ein Hangout auf Youtube, live gestreamt und im Archiv zum nachschauen. Genannt „the TSO Show“ (TSO steht für „the small opinion“), konzipiert als Quiz, auf tagesaktuelle Themen bezogen. Es werden Punkte verteilt, aber darum geht es eigentlich nicht, sondern den Spaß. Außer mir, Manuel Wolff, war Jesus zu Gast. Ja, der echte. Und außerdem noch Harley Martin, Donald Tehbabri, Gastgeber war Joel White.

Hier zum Nachschauen, ich wünsche viel Vergnügen:


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Schlägerei: Pink vs. Dalai Lama – Guten morgen, ui! (Folge 9)

 

Ein Becher Kaffee, frisch gebrüht

Ich komme nicht davon weg, wie geil Kaffee ist, aber ist Euch sonst noch was aufgefallen? Man stelle sich vor, eine Massenschlägerei mit Gandhi, dem Dalai Lama, Jesus, Pink, Britney Spears, Justin Bieber und der Queen. wer gewinnt? Die neueste Folge von „Guten morgen, ui.“ – jeden Tag hier. Obwohl, morgen wahrscheinlich nicht.

Die gestrige Folge mit „Kaffee ist geil“ – wer nicht weiß, auf was sich das obige Video bezieht.

abonniert auch meinen Youtube-Kanal.

Hier gibt es alle Folgen bis jetzt.


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Salafisten Koran und Heilig-Rock

 

Salafisten Koran Heilig-Rock

Der Videoblog von ui. Heute geht es um Salafisten die in Fußgängerzonen den Koran verteilen und warum das nicht so schlimm ist, wie die Bibel im Hotelzimmer oder Penisstücke von Jesus in diversen Kirchen, bzw. der heilige Rock in Trier. Rock’n’Roll!


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Deutsche Bahn rüstet sich für Xavier Naidoo

 

Als ich mich am Tag vor Heiligabend in das Bahnchaos stürzte hatte ich eh nicht die beste Laune. Die verlängerten Wartezeiten bestritt ich mit der Lektüre der neuesten Ausgabe der „mobil“, dem Magazin der Deutschen Bahn, was meine Laune vollends in den Keller rutschen ließ.

Auf dem Titelblatt der Heilsbringer der deutschen Popmusik, Xavier Naidoo, mit der Schlagzeile: „Auf den Spuren Frank Sinatras“. Oh nein! Das ist Gotteslästerung! Man kann ja viel über Xavier Naidoo sagen, meinetwegen kann es auch der neue Jesus sein, aber Frank Sinatra? Der Vergleich ist echt zu hoch gegriffen, da ist schon noch ein ziemlicher qualitativer Unterschied, man kann ja auch nicht über die Organisation der Bahn sagen „Auf den Spuren der Mafia“, die Mafia ist meilenweit besser organisiert.

Nebenbei bemerkt, auch auf dem Titel wurde die Premiere von Christoph Maria Herbsts Buch über seinen Aufenthalt auf dem Traumschiff angemerkt. Wer sich da jetzt etwas lustiges wie Stromberg erwartet, sollte bedenken, dass Herbst ein Schauspieler ist, kein Autor und Stromberg lustig ist, weil Herbst, die Texte der Autoren gut umsetzt. Wenn er jetzt selbst ein Buch schreibt, muss das nicht gut sein, allein die Unkreativität des Buchtitels spricht da Bände. Haltet Euch fest, das humorvolle Buch über das Traumschiff heißt – „Ein Traum von einem Schiff“. Doch, ehrlich. Wenn man 30 Buchhalter in einen Raum stecken würde und ihnen die Aufgabe geben würde, einen Buchtitel zu finden, käme nichts schlechteres bei raus.

Aber zurück zur Mobil. Bevor ich auf „Xaver, na Du?“ eingehe, hier noch die andere Titelzeile:

„Kinder kostenlos: neue Angebote“

Da saß wahrscheinlich die gleiche Praktikantin dran, die den Artikel über den Mannheimer Sängerknaben geschrieben hat. Wobei, das steht ja dran, den Artikel hat Natali Michaely geschrieben und wenn sie keine Praktikantin ist, ist sie eine ganz, ganz schlechte Redakteurin, die außerdem in Xavier wohl verliebt ist und von ihm die unbefleckte Empfängnis erwartet.

Also der Hintergrund ist – und da kommt Sinatra ins Spiel – dass er gemeinsam mit den Ex-Sängern Rea Garvey und Xavier Naidoo und dem Ex-Comedian Michael Mittermaier eine „Rat Pack 2011“-Tour macht. Da ist die Bahn also nicht schuld. Höchstens, dass sie die Aufmerksamkeit drauf legt.

Interessanter Satz aus dem Artikel: „Erst vor kurzem war er bei den deutschen Truppen in Afghanistan, um Danke dafür zu sagen, dass sie ihren Kopf hinhalten für einen Krieg, den keiner will.“ – Also wenn den Krieg niemand will, sollte man sich dann nicht lieber bei denen bedanken, die nicht ihren Kopf dafür hinhalten?

Gut, aber darum geht es jetzt nicht, sondern eher um die unverhohlene Verehrung der Autorin für den Mittelmaß-Wichtigtuer Naidoo. Weisheiten von ihm werden als Zwischenüberschriften gesetzt:

„Früher haben Männer ja noch mehr nach Gentlemännern ausgesehen – da sah ein 35-jähriger aus wie 45.“

Das ist Xavier Naidoo pur, der redet so schlau, der sollte Fußballer werden!

„Xavier Naidoo mag keine Verehrungsgesten, er findet, dass nur seine Musik von Belang ist“ – den Satz kann man sehr missverstehen.

Aber nun kommen wir zur schönsten Stelle im Aufsatz:

„Xavier Naidoo in echt sieht aus wie Xavier Naidoo auf der Bühne. […] Aber irgendwie auch ganz anders.“

Ah ja. Und nun der versteckte Rassismus:

„Afrikanischer, verletzlicher.“

So so, afrikanischer ist also verletzlicher und auf der Bühne sieht er nicht so afrikanisch aus?

„Sind das da kleine, reizende Sommersprossen auf seiner Nase“

Keine Ahnung, Natali, versuch doch mal dran zu kratzen, um zu schauen, ob es abgeht. Wenn nicht, dann sind es wahrscheinlich Sommersprossen. Was ja sehr verletzlich und afrikanisch ist.

Okay, genug, der große Aufreger im Magazin war das nicht, sondern ein kleiner Kasten, in dem stand:

„Deutsche Bahn rüstet sich gegen Schnee und Eis.
Der vergangene Winter hatte die DB kalt erwischt, vor allem den (sic!) Personenverkehr und die Infrastruktur waren stark betroffen. Das soll sich in diesem Winter nicht wiederholen – dafür will die DB nun sorgen.“

Ähm – zu spät? Jetzt den Leuten erzählen, dass es letzten Winter Probleme mit der Bahn gab, aber diesen Winter nicht? Das klingt nach PR-SuperGAU. Aber wenigstens habt ihr für nächstes Jahr wieder einen Artikel. Übrigens, bevor ihr im Sommer dann schreibt, wie ihr diesmal das Klimaanlagen-Problem in den Griff bekommen habt, wartet lieber ab, bis der Sommer auch um ist.