Kerner scheitert mit Loveparade Comeback

„1000 – wer ist die Nummer 1?” – Katastrophe bei der Aufzeichnung!

ZDF versuchte mit unbezahlten Laiendarstellern die Heysel Stadion Tragödie zu wiederholen, um die Quote zu retten, aber es gab nur einen Herzinfarkt und mehrere Verletzte.

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Johannes b. kerner

By © Ralf Roletschek – Fahrradtechnik und Fotografie (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Okay, was ist passiert? Das ZDF ist auf der Suche, das Samstag Abend Unterhaltungsloch, welches “Wetten Dass…?” hinterlassen hat zu stopfen und ist auf die tolle Idee gekommen mal wieder nach dem menschenwürdigen Prinzip “Menschen sind Tiere” vorzugehen. Die erste Idee war wohl: “Wir nehmen 1000 Menschen, sperren die ein, werfen 100.000 Euro über ihnen ab und schauen zu, wie die sich drum kloppen und gegenseitig umbringen!” – allerdings wäre das wohl zu schnell gegangen. Oder rechtlich schwierig.

Aber nö, sie wollen tatsächlich 1000 Leute antreten lassen, am Ende bleibt einer übrig und gewinnt € 100.000. Takeshi! Direkt am Anfang solle es einen Hindernisparcour geben, wo schon mal direkt 500 Kandidaten ausscheiden. Klasse Idee. Dass das nur schief gehen konnte, war eigentlich jedem klar, vor allen Dingen, wenn eine Passage trichterförmig ist, 400 schon im Ziel sind und die restlichen unbedingt auch noch ins Ziel kommen wollen. Eigentlich ein Wunder, dass es keine Toten gab bei der Trampelei.

Nur halt einen Herzinfarkt und mehrere Verletzte.

Hätte aber auch anders ausgehen können, daher fordere ich, dass alle Verantwortlichen genauso gerade stehen müssten wie bei der Loveparade-Katastrophe gerade stehen sollten. Ab in den Knast Herr Johannes B. Kerner! Und das ganze Produktionsteam auch. Alleine wegen der Idee. Es ist ja nicht so, dass bei so einer ZDF-Produktion nur ein Depp eine idiotische Idee hat und dann macht, nein, das muss ja durch viele Instanzen hindurch gewunken werden. Da sind ganz viele Leute, von denen keiner auch nur Einspruch erhebt?

Ein ganz klarer Fall, dass vielen Leuten, die im Fernsehen arbeiten eine ganze Menge Gewissen und Hirn fehlen.

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Regeln für ein friedliches Miteinander bei Facebook

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1. Benutze nie mehrere Ausrufezeichen oder Fragezeichen hintereinander, denn ein Ausrufezeichen ist schon ein Ausrufzeichen

2. Schreibe nicht in Großbuchstaben, es gibt keinen Grund hier zu schreien

3. Klicke nicht bei eigenen Kommentaren auf “gefällt mir”, abgesehen davon, dass mir noch niemand einen logischen Grund dafür nennen konnte – obwohl ich schon viele eindringlich gefragt habe – heißt es nicht umsonst, dass Eigenlob stinkt.

4. Halte Dich von Spam und Viren fern, das ist wirklich nicht schwer. Schalte Deinen Verstand ein, bevor Du auf etwas draufklickst. Wenn Du auf Kettenbriefe oder Spamlinks reintest, sich fällst und zu ihrer Verbreitung beiträgst, weil Du nicht nur draufklickst, sondern nochmal draufklickst und der Anwendung gestattet durch Dein Profil weiterzuverbreiten und in Deinem Namen andere anzuschreiben, dann aber es nicht schnell schaffst die Anwendung wieder aus Deinem Profil zu entfernen, dann solltest Du Facebook zum Schutz von anderen freiwillig verlassen.

5. Markiere keine Leute in Fotos, in denen sie nicht drin sind, nur weil Du es witzig findest und kannst

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6. Veranstaltungseinladungen sind Veranstaltungseinladungen und keine Statements oder Aufrufe. Falls doch, nimm nicht dran teil und lade niemanden ein. Und übrigens “Sommer” ist keine Veranstaltung.

7. Das schöne am Internet im Gegensatz zu einem Gespäch oder einer Debatte ist, dass es überhaupt keinen Anlass gibt, hitzig zu werden, denn man hat alle Zeit der Welt, den eigenen Kommentar nochmal durchzulesen und ihn zu perfektionieren, bevor man ihn abschickt. Und selbst einige Zeit nachdem man ihn abgeschickt hat, hat man noch Zeit, an ihm Veränderungen vorzunehmen. Nutze das.

8. Deine Facebook-Freunde heißen so, weil man sie wie Freunde behandeln soll. Würdest Du die Adressdaten Deiner Freunde Werbekunden kostenlos übermitteln? Dann sor dafür, dass das nicht passiert. Und sorge dafür, dass Quatsch-Anwendungen und Spiele wie Farmville und was weiß ich nicht, weil Du zu faul bist, die Einstellungen richtig zu checken oder weil Du zu geil auf das unsinnige Spiel bist, ihren Forderungen nicht zuzustimmen, nicht auf die Pinnwände posten und hermnerven

9. Dein Tageshoroskop, Dein Glücksnuß und welcher Drink Du bist interessiert wirklich keine Sau. Behalt es für Dich.

– Wenn ihr noch Punkte zum Hinzufügen habt, immer her damit!

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Facebook – Deine Vergangenheit holt Dich ein

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Wie das Leben so spielt – lange lange war es her, da machte ich irgendwo Abitur. Einen Haufen Klassenkameraden, mit denen man eh wenig zu tun hatte, verlor man dann aus den Augen. Und dann kam Facebook. Und mit einem Mal findet man alte Schulkameraden, mit denen man aus gutem Grund jahrelang nichts zu tun hatte, bei Facebook wieder.

Ich bekam neulich eine Freundschaftsanfrage von einer aus meinem Jahrgang. Da sie in der Zwischenzeit geheiratet hatte, erkannte ich ihren Namen nicht und fragte sie, woher wir uns denn kennen würden?

Ihre Antwort: “…wir haben zusammen Abi gemacht… Früher hieß ich xxxxxxxx – vielleicht fällt es Dir jetzt wieder ein.”

Na klar, fiel es mir wieder ein! Und da ich ja für absolute Ehrlichkeit bin, schrieb ich ihr zurück:

“Klar erinnere ich mich an Dich. Du bist die, die zum Direktor gerannt ist und gesagt hat, dass der Manuel einen ganz bösen Artikel für die Abi-Zeitung geschrieben hat, worauf der dann gedroht hat nicht zum Abi-Ball zu kommen und die Redakteure der Abi-Zeitung nicht die Eier hatten, den Artikel trotzdem abzudrucken.

Was kann ich Dir Gutes tun?”

Und dann habe ich die Freundschaftseinladung angenommen. Und mal auf ihrem Profil geschaut. Dort stand nur ein einziger Pinnwandeintrag:

“ich hasse halloween!!!”

Das machte mich etwas traurig. Nicht nur wegen der 4 Ausrufezeichen, sondern auch so. Ich meine, ich weiß mit Halloween zwar auch wenig anzufangen, aber das muss doch nicht gleich Hass-Gefühle auslösen. Also fragte ich mal tiefgründig nach und schreib unter den Eintrag:

“weil?”

woraufhin sie antwortete:

“ist nicht mein ding…”

Ehrlicherweise konnte ich mich dann nicht zusammenreissen und fragte erneut nach:

“Du hasst es, weil es nicht dein Ding ist? Du scheinst eine sehr arme Frau zu sein.”

Dann sprangen aber ihre Freunde ein und ich musste mehrere Attacken über mich ergehen lassen, die sich gewaschen haben. Na ja, warum auch nicht. Als sich alles beruhigt hatte, kam allerdings zum Ursprungsposting ein weiterer Kommentar einer älteren Person:

“Kann ich voll verstehen…. wir haben genug eigenes trara für die Kinder von dem einiges viel ruhiger und gesünder ist… zum Beispiel Martinsumzug. von mir als aufgeschlossenem Konservativen kann man ja nichts anderes erwarten……”

Und ich schaute mal nach, wer das geschrieben hatte und es war … mein ehemaliger Schuldirektor! Schön befreundet mit der damaligen Petze und jetzigen “Hasspredigerin!” Wow!
Aber ich wollte nicht alte Kamellen aufkochen und antwortete nur wahrheitsgemäß:

“”aufgeschlossener Konservativer” ist ein Paradoxon.”

Ist ja auch wahr.

Ganz in Ruhe gelassen hat mich das allerdings nicht, also postete ich auch auf der Pinnwand von meiner privaten Profil – nur für Freunde sichtbar, sie eingeschlossen:

“Würg. Ich habe gerade entdeckt, dass eine aus meinem Abi-Jahrgang mit unserem damaligen Direktor – einem ganz schrecklichen Menschen – jetzt hier auf Facebook befreundet ist.

Die war ja schon damals eine Arschkriecherin, aber hat sie das jetzt wirklich nötig?”

Natürlich liessen die Kommentare nicht lange auf sich warten:

“Alter Facebook Stalker :-)” meinte mein Freund Thorsten. Ich klärte ihn auf:

“Sie hat mir eine Freundesfrage gestellt. Ich hab sie angenommen und gefragt, ob sie noch alle Tassen im Schrank hat und sie hat mich noch nicht entfernt.”

Nina fragte nach: “dann kann sie das hier auch lesen?”, ich: “japp”, sie: “sehr gut”.

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Anja prognostizierte: “dann wird sie Dich sicher jetzt entfernen, nachdem sie das gelesen hat..;-)”

Ich schaute nach: “Nein sie ist noch da. Ist auch recht neu bei Facebook. Einziger Pinnwand-Eintrag: “ich hasse halloween!!!” – So viel Hass :-(”

Doch nicht alle zeigten Verständnis: “Warum löscht Du sie nicht? Verstehe das ganze Theater nicht!” aber: “Warum sollte ich sie denn löschen? Ich hab ja auch nichts dagegen mit ihr befreundet zu sein, aber dazu gehört, dass ich ehrlich meine Meinung sage.”

Claudia fragte noch: “Hm – was bringt dir das eigentlich, dich so oft über andere Leute, noch dazu aus weit zurückliegender Vergangenheit zu ereifern und ärgern?” Aber ich ärgere mich doch gar nicht. Sonst hätte ich das nicht gepostet. Ich amüsiere mich drüber und lästere.

Helmut stellte letztendlich nur lapidar fest: “Krass, du hast Abitur!” und heimste sich damit gleich einen Haufen “gefällt mir” ein.

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An Schlaf ist nicht wirklich zu denken

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Reisebericht Köln – Hamburg

Um 3 Uhr morgens bin ich endlich fertig mit Packen für mein über 3-monatiges erneutes Abenteuer und um 6 Uhr muss ich schon wieder raus, um mich zum Bahnhof zu schleppen. Die vierstündige Fahrt nach Hamburg werde ich ja wohl nutzen können, um noch ein bisschen vor Amtsantritt zu schlummern.

Doch im nicht sehr voll besetzten Abteil, steigt zuerst mal ein Pärchen ein, dass zwar reservierte Plätze hat, sich aber, weil diese nicht nebeneinander sind, auf die freien Plätze hinter mir setzt. Der Mann stinkt unglaublich nach Salami. Ich wusste gar nicht, dass Salami stinken kann, aber dank Mr. Salami weiß ich, dass es noch etwas nervtötenderes als Leberwurstbrotduft im Zugabteil gibt.

An Schlaf ist nicht wirklich zu denken. In Wuppertal steigt dann eine ältere Dame ein, steuert schnurstracks auf Mr. Salami zu und sagt, “Entschuldigung, aber das ist mein Platz.” Freude! Hoffnung! “Ja, ich weiß, aber müssen Sie da sitzen?” fragt Mr. Salami. Ja, bitte bitte, sie muss, sie muss einfach. Zum Glück will sie unbedingt da sitzen und da das Salami-Pärchen nicht auseinander sitzen will rückt es auf die Sitze auf der anderen Seite des Ganghes. Bringt nicht viel, der Duft weht trotzdem konsequent über den Fluss herbei. Doch erneut naht Rettung, denn auch dort ist ein Platz besetzt. Also beschließt das Pärchen sich zu trennen. Nur räumlich selbstverständlich. Die Frau bleibt sitzen und der Salami-Mann setzt sich neben die ältere Frau. Oh Shit.

An Schlaf ist nicht wirklich zu denken. Doch nach 15 Minuten räumlicher Trennung hält es das wohl frisch verliebte Fleischwaren-Pärchen nicht mehr aus, geht und findet einen gemeinsamen Platz weiter hinten im Abteil. Der Wurstgeruch lässt nach und ich will gerade einen weiteren Versuch starten, ein zu schlummern, da kommt schon der nächste Fahrgast, um der älteren Dame Gesellschaft zu leisten. Dummerweise sucht er das Gespräch mit ihr, denn er ist gerade auf dem Weg nach – verdammt – Hamburg, wo sich gerade 40,000 Zeugen Jehovas treffen und er kommt
gerade von Mannheim, wo sich auch 27,000 Zeugen Jehovas, darunter viele Russen, getroffen haben und alles sei so wunderbar, denn schon Jesus habe gesagt, dass dies und jenes und Wahnsinn.

An Schlaf ist nicht wirklich zu denken. Als die ältere Frau ihm dummerweise auch noch offenbart, dass ihr Mann letztes Jahr gestorben ist, hat er sie und fängt eine Predigt über Plätze im Himmel an und wie sie leben müsse, um ihn wieder zu sehen, und dass Gott und Jesus ja so toll seien und alles wunderbar und gut wird.

Finde ich auch. Nämlich wenn der gute Zeuge Jehovas auf die 40,000 Harley Davidson Rocker trifft, die auch gerade in Hamburg sind.

Die Müdigkeit kommt und letztendlich schaffe ich es fast, die Augen zu
schl… “Die Fahrkarten, bitte!”

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Als auch die Schaffner-Attacke vorbei ist, haben wir einen weiteren Zwischenstopp hinter uns. Nun steigt ein lautes Pärchen ein, dass in einer Sprache brabbelt, die so verrückt klingt, wie noch nichts, was ich je gehört habe. Irgendein asiatisch angehauchtes Finnisch. Oder irgendeine Eskimo-Sprache. Allerdings sieht das Paar aus wie Bayern. Sie rauschen wild brabbelnd an meinem Sitz vorbei und hindern mich weiter am Schlaf. “Järkis dommoldo gefappen brunsti brunsti tscherggemol die kommokommokommo do do do!” – “Ei, flugg die fämbel knettere dängsiboms
die beil gekuntern die fliegen flagen jällis kostemoigna griggliwigli.” – Und zack waren sie an mir vorbei gerauscht. Einige Sekunden Ruhe, dann rauschen sie wieder wild gestikulierend und vogonische Gedichte rezitierend zurück an mir vorbei.

Das Spiel wiederholt sich ein paar Mal, der Sinn entschließt sich mir nicht. Aber an Schlaf ist nicht wirklich zu denken. Endlich setzen sie sich, doch nach einer Viertelstunde springt wieder der Mann auf, rauscht in der Fantasiesprache labernd an mir vorbei – obwohl die einzige, die ihn versteht auf ihrem Sitz bleibt. Den räumlichen Abstand macht er eben durch Lautstärke wett, kommt mit drei schweren Koffern zurück und setzt sich wieder auf den Platz.

15 Minuten später, trägt er die Koffer wieder zurück. Da ich absolut keinen Sinn in deren Handlung entdecken kann, schlussfolgere ich, dass es nur die menschliche Logik nicht begreifen kann und die beiden Außerirdische sind. Daher auch die komische Sprache. Wahrscheinlich sind sie gerade auf dem Weg von Mannheim nach Hamburg – ich wusste gar nicht, dass es auf Alpha Zentauri auch Zeugen Jehovas gibt.

Aber jetzt ist ja alles klar und die Müdigkeit ist mittlerweile so groß, dass mich nicht mehr aufhalten w… – “Personalwechsel! Die Fahrkarten, bitte!”

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Hitler sollten Brüste wachsen

Adolf Hitler

Ja, ich darf auch mal eine sensationelle Hitler-Überschrift bringen, muss man ja nicht der Bild-Zeitung und dem Spiegel überlassen, die ja absolut gerne und oft über Hitler berichten, weil das ja die Auflage steigert. Hitler und seine UFOs. Hitler war Vegetarierer, sind also Vegetarier Nazis? Immerhin steckt in Vegetarier “Arier”. Hitler lebt noch in Argentinien. Hitler war eine Katze. Oder so ähnlich.

Aber meine Meldung stimmt zumindest. Na ja, vielleicht. Hitler und die Wissenschaft hat ja einige seltsame Blüten getrieben, von der Unterstützung und Förderung der Homöopathie abgesehen, gab es da noch eine Menge Verrücktes:

Adolf Hitlers Nazi-Wissenschaftler wollten zum Beispiel Hunden das Lesen und Schreiben beibringen, weil Hitler seine Hunde so liebte. Zumindest denkt das Dr. Jan Bondeson, der an der Cardiff University School of Medicine unterrichtet. Er behauptet, dass in den 20ern Deutschland eine ganze Reihe neuer Tier-Psychologen hatte, die glaubten, dass Hunde fast so intelligent wie Menschen seien und abstrakte Denkfähigkeiten hätten. (Quelle)

Ein Hund wurde angeblich trainiert, so dass er “Mein Führer” bellen konnte, wann immer er den Namen “Adolf Hitler” hörte.

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Aber auch die Gegenseite hatte verrückte Pläne – und zwar um Hitler außer Gefecht zu setzen. Die Briten hatten angeblich einen Plan, in Hitlers Essen weibliche Hormone zu schmuggeln, um seine “aggressiven Impulse” zu schwächen. (Quelle)

Ein Ende des Krieges war nicht in Sicht und britische Agenten wollten Hitler Östrogen ins Essen tun, damit er so friedlich würde wie seine Schwester Paula.

Aber wer sagt denn, dass Frauen generell weniger aggressiv sind?

Es gab aber auch noch andere Pläne. Klebstoff sollte über deutschen Truppen ausgeschüttet werden, damit sie am Boden festkleben. Das klingt doch nach einem besseren Plan.

Komischerweise kommen diese ganzen verrückten Meldungen immer von der Universität in Cardiff, da fragt man sich doch, was ist da in Wales los?

Schlagzeilenvergleich

Vor ein paar Jahren sah ich im Zeitungskasten des Kölner Express und der Bild am gleichen Tag nahezu die gleiche Schlagzeile auf der Titelseite. Es ging um Boris Becker und was er wieder mit seiner Tochter anstellen will oder was auch immer. Also ein Thema, dass eigentlich niemanden interessieren sollte, außer vielleicht Boris Becker und die anderen Beteiligten selbst. Zumindest sind Boris Beckers’ Sorgerechtsprobleme nur halb so lustig und trashig wie die von Britney Spears.

Allerdings wird klar, wenn man die Schlagzeilen vergleicht, warum Bild eine höhere Auflage hat. Der Kölner Express schreibt:

“Boris Becker kämpft ums Sorgerecht für Anna.”

Bild hingegen:

“Boris kämpft um seine Anna.”

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Viel packender, da wird nicht mehr ums Sorgerecht gekämpft, sondern um Anna. Menschen sind dann doch viel besser als schwierige Begriffe wie “Sorgerecht” und aus Boris Becker wird “Boris”, das bringt ihn uns näher. Schon haben wir viel weniger Buchstaben, können die Schlagzeile größer machen und auch noch “seine” einfügen, um Emotionen zu erwecken und klar zu machen, welchen Standpunkt die objektive Propagandamaschine Zeitung in dieser Sache hat. Komisch eigentlich, dass da nicht “seine kleine Anna” stand.

Wrestler stirbt im Ring. Kampf geht weiter. schockierendes Video!

wrestler stirbt im ring freak accident wrestler dies in ring

Update: Video aufgetaucht: El Hijo del Perro Aguayo stirbt im Ring im Match mit Rey Mysterio und anderen!

Ein tragisches Unglück ereignete sich vor wenigen Tagen in Mexiko. Es gibt viele die sagen Wrestling sei fake, doch das hier ist echt. Vorsicht, nichts für schwache Nerven:

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https://www.youtube.com/watch?v=A9NXMNwczjQ

Hier aus einer anderen Perspektive

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Was ist genau passiert? Neuesten Informationen erlitt Perro Aguayo nach dem Move von Rey Mysterio einen tödlichen Genickbruch. Im Krankenhaus wurde er dann für tot erklärt.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Wrestler im Ring sterben!!!

– Der Riese Gary Albright hatte im Ring in Japan im Jahr 2000 einen Herzanfall und starb.
– Ebenfalls an einem Herzanfall starb 1992 in Großbritannien Lewis Cawley
– Larry Cameron, ebenfalls Herzattacke 1993 und zwar in Bremen!
– ‘Iron’ Mike DiBiase, 1969, ebenfalls Herzanfall. Sein Sohn, der legendäre Wrestler Ted DiBiase erwähnte später, dass sein Vater unglaublich hohe Cholesterinwerte und ein schwaches Herz hatte
– Owen Hart, 1999: Das wissen wahrscheinlich noch alle, Owen sollte von der Hallendecke sich in den Ring abseilen, doch die Sicherung riss und er stürzte in seinen Tod
– Emiko Kado, eine japanische Wrestlerin hat einen so heftigen Schlag an den Kopf bekommen, dass sie im Krankenhaus an inneren Hirnblutungen starb
– Mal ‘King Kong’ Kirk stand nach einem Bodysplash von Big Daddy nicht mehr auf und lief blau an
– Luther Lindsay, der erste schwarze Wrestler in den USA, der auch gegen Weiße kämpfen durfte, gewann 1972 noch ein Match, stand dann aber nicht mehr auf – Herzattacke
– Plum Mariko, 1997 die erste japanische Wrestlerin, die im Ring starb. Hatte wohl vorher schon mehrere Hirnverletzungen, vergaß Sachen, aber die Warnungen wurden ignoriert.
– Mitsuharu Misawa, 2009 Japan. Vorsicht: Es gibt ein Video von den Szenen direkt nach dem Unfall.
– Oro. Auch in Mexiko, 1993 und im Endeffekt das gleich Problem wie bei dem aktuellen Fall. Die Wrestler dachten, er sei nur ohnmächtig und machen weiter (auch hier gibt es ein Video – Vorsicht!)
– Moondog Spot, Herzattacke mit 51. Saß reglos im Ring und das Match ging die ganze Zeit weiter…
– Jeanette Wolfe, Wrestlerin, starb 1951 im Ring im Alter von nur 18 Jahren!

Aber nicht nur im Ring sterben Wrestler oft außerordentlich früh oder ereignen sich tragische Schicksale:

Wrestler Andrew ‘Test’ Martin tot mit 33 Jahren

Wie ich gerade erfahren habe, ist schon wieder einer dieser Steroid-Monster gestorben, Todesursache noch unbekannt. Mit 33 Jahren, Verdacht auf Anabolika oder sonstige Drogen. Zeit meinen Artikel vom Juni 2007 noch einmal auszugraben, als eines dieser Monster seine Familie umbrachte.

Am Samstag vor einer Woche erschien ein Profiwrestler namens Chris Benoit nicht zur Arbeit bei der WWE, um für eine TV-Aufzeichnung einen Kampf zu absolvieren. Stattdessen blieb er zu Hause, fesselte seine Ehefrau an Händen und Füßen und erwürgte sie. Am nächsten Tag nahm er sich seinen behinderten Sohn vor und erwürgte auch ihn. Dann legte er eine Bibel neben ihn, eine weitere neben seine Ehefrau und am nächsten Tag brachte er sich selbst um, indem er sich im Fitnessraum erhängte. Seine beiden Hunde ließ er am Leben.

Unglücklicherweise sollte die WWE am Montagabend wie jeden Abend eine große Liveshow im TV haben. Wenige Stunden vor der Sendung erfuhren die Veranstalter vom Tod der Drei. Noch ohne Klärung näherer Umstände. Sie entschieden sich kurzfristig das normale Programm abzublasen (den Grund erkläre ich später genauer) und zeigten in Erinnerung an den gestorbenen Chris Benoit seine größten Kämpfe und Interviews mit seinen Kollegen.

Am nächsten Tag stellte sich heraus, was eh schon alle vermuteten. Chris Benoit selbst war der Mörder. Ziemlich peinlich ihn drei Stunden lang zu ehren.

Wrestling ist gefährlich. Es gibt viele Tote. Nein, nicht im Ring. Die clever choreographierten Kampfdarstellungen sind gefährlich, wenn ein Griff mal nicht sitzt, da kann man sich Knochen brechen, ab und an das Genick oder einfach böse verletzen, aber Tode sind im Ring relativ selten. Zumindest während des Kampfes. Außerhalb des Rings, im echten Leben, da sieht das schon ganz anders aus.

Aber auch in der Show selbst, geschehen Missgeschicke, die nicht einfach nur unglücklich sind, sondern schockierend.

Beim Wrestling ist der eigentliche Kampf nebensächlich, das ganze Umfeld ist die Show. Der Eigentümer Vince McMahon spielt den Eigentümer “Mr. McMahon”, jeder Ringer hat einen wilden Charakter, vor und nach den Kämpfen werden die Konflikte im Ring zu Soap-Opera-mäßigen Geschichten ausgearbeitet, bei denen alle mitspielen. Je verrückter die Geschichte, desto besser. Manchmal enden diese nur tödlich, manchmal sind sie jedoch richtig geschmacklos.

Am 23. Mai 1999 gab es eine Veranstaltung, in der der Wrestler Owen Hart auftreten sollte. Er machte sich also auf den Weg in den Ring. Allerdings nicht zu Fuß durch der Halle, sondern er sollte sich von der Decke herunter in den Ring spektakulär abseilen. Das lief allerdings schief. Spektakulär blieb es, nur das Abseilen klappte nicht und so fiel er 24 Meter tief, schlug auf dem Ringpfosten auf und fand seinen Tod.

Am nächsten Tag sollte die WWE eine ihrer regulären großen Live-Shows haben – na, klingt das irgendwie bekannt? Das normale Programm wurde umgehend umgekrempelt und der ganze Abend stand in Erinnerung an den verstorbenen Superstar. Nun gut, ein doppelter Mord nebst Selbstmord ist etwas anderes, als von der Hallendecke zu stürzen, aber es kommt noch schlimmer.

Allerdings will ich vorher noch Tode kurz erwähnen, die nicht im Ring stattfanden, schließlich sind seit 1985 38 Profiwrestler unter 40 Jahren gestorben. Ungewöhnlich viele sind an Herzattacken wegen einer Drogen- oder Dopingüberdosis gestorben, viele haben Selbstmord begangen. Einige haben Sebstmord begangen, weil das, was sie schluckten zu Depressionen und agressiven Schüben führte. Ein paar wurden auch ermordet. In vielen Häusern fand die Polizei große Mengen anabole Steroide und Testosteron, so auch bei Chris Benoit.

Dann gab es aber auch noch einen Freund von Chris Benoit, Eddie Guerrero, der am 13. November 2005 starb. Herzprobleme, vorherige Drogen- und Alkoholexzesse, Schmerzmittel in rauen Mengen, all das spielte eine Rolle, die ihn verfrüht mit 38 Jahren unter die Erde brachten.

Am nächsten Tag sollte die WWE eine ihrer regulären großen Live-Shows haben … das kennen wir ja schon.

Und wie bei Owen Hart, wurde diese Show in eine Tribut-Show an Eddie Guerrero umgewandelt.

Jetzt kommt aber das Geschmacklose. Vince McMahon spielt ja auch vor der Kamera den bösen Besitzer der WWE. Und kürzlich dachten sich die Autoren, dass es doch eine tolle Story sei, wenn er nach einer Show, von den Kameras verfolgt, ins Auto steigt und das Auto dann explodiert.

Gesagt, getan, Vince McMahon war natürlich nicht wirklich tot, das allerdings sollte die Aufsehen erregende Geschichte sein, die die Zuschauer vor den Bildschirm zieht.

Also wurde eine Tribut-Show für ihn geplant, die genau so ablaufen sollte, wie die Tribut-Shows für die tatsächlich gestorbenen Catcher. Und genau das war geplant für den Montag vor einer Woche.

Da kommt ein tatsächlich gestorbener Wrestler natürlich sehr ungelegen. Schlechtes Timing, oder?