Kategorie: alles andere (Page 151 of 247)

Star-Geiger Joshua Bell spielt unterirdisch


Diesen Beitrag wollte ich fast schon seit genau 2 Jahren vorstellen, aber bisher kam ich nicht dazu.

Joshua Bell, ein Weltklasse Geiger, war bereit an einem Experiment mitzumachen. Für Konzerte mit ihm werden dreistellige Summen für Karten ausgegeben – was würde passieren, wenn er sich wie ein Straßenmusiker in die U-Bahn stellt und auf seiner immens teuren Stradivari spielt?

Würden die Leute trotzdem die Kunst erkennen und wertschätzen? Auch wenn das Konzertoutfit, der Saal, die Werbung, der Name fehlt? Oder funktioniert Kunst nur in ihrem Kontext?

Seht selbst:



Er spielte eine Dreiviertelstunde. 7 blieben stehen, um wenigstens ein paar Minuten zuzuschauen, 27 schmissen Geld in den Koffer und gingen weiter und 1070 gingen einfach durch. Immerhin landeten $ 32 in seinem Geigenkasten, was für Joshua Bell nichts ist, aber für einen Straßenmusiker gar nicht mal schlecht.

Der coolste Rollstuhl-Rad-Aufdruck überhaupt

Das ist ja mal wirklich cool. Dabei kennst man die Fernseh-Textbilder kaum noch. Zumindest das Kind, dass in dem Rollstuhl saß, muss ein phantastischer Nerd sein, der sich dankenswerterweise noch auskennt, oder die Coolness seines Rollstuhls geht ihm am Arsch vorbei. Word.

rollstuhl

Das Bild wurde aus der Ferne aufgenommen und der Bildausschnitt extra so ausgewählt, dass nicht erkennbar ist, um wem es sich wo handelt.

Mit Liedtiteln auf Fragen antworten


Endlich kommt hier die Auflösung meiner ersten Blogparade. Nicht zu verwechseln mit der gerade aktuellen Blogparade, dem Kurzgeschichtenwettbewerb zum Kurzgeschichtenwettbewerb, bei der ihr noch gerne mitmachen könnt.

Um was es ging, könnt ihr im Aufruf sehen. Erst einmal Danke an alle Teilnehmer: DioXx, Berurin, Datsalo, Frank, Fredelsloh, del_weidler, lechajim, Doc.D, Julian, kefa, Mo, jokkel, binie, Sir Donnerbold, Mario H.

Was ich nun gemacht habe, ist mir zu jeder Frage eine Antwort ausgesucht, die mir am besten gefallen hat. Das hat zwar mit dem ursprünglichen Spiel nichts mehr zu tun, aber wenn ihr wissen wollt, welche Antwort auf Euch zutrifft, dann stellt Euren mp3-Player auf „Shuffle“ und drückt bei jeder Frage einen Song weiter.

1. Wie geht es Dir?
Schon immer so

2. Wie würdest Du Dich selbst beschreiben?
Etwas zerstört

3. Wie muss eine Frau (ein Mann) für Dich sein?
Easy

4. Bist Du okay?
I’m Beginning to see the light

5. Was ist der Sinn Deines Lebens?
10001110101

6. Was ist Dein Motto?
No more sorrow

7. Was denken Deine Freunde über Dich?
Wie kann ich sie lieben?

8. Was denken Deine Eltern über Dich?
The beautiful mistake

9. An was denkst Du oft?
Peas and Carrots

10. Was denkst Du über Deinen ersten Kuss?
The Dog Breath Variations

11. Was denkst Du über Deinen besten Freund?
Humankapital

12. Was ist deine Lebensgeschichte?
The World Is Not Enough

13. Was willst Du werden, wenn Du groß bist?
Unbreakable

14. Was denkst Du, wenn Du Leute siehst, die Du magst?
Hallo Hallo

15. Zu was wirst Du bei Deiner Hochzeit tanzen?
Son of a Preacher Man

16. Was ist Dein Hobby?
Stay home

17. Vor was hast Du am meisten Angst?
Pulling teeth

18. Was ist Dein größtes Geheimnis?
Klaustrophobia

19. Was willst du jetzt in diesem Augenblick?
Maria

20. Was denkst Du über Deine Freunde?
See you in hell

21. Welchen Titel würdest Du diesem Posting geben?
(Mit Liedtiteln auf Fragen antworten)

Obwohl die Blogparade vorbei ist, bin ich natürlich weiterhin auf Eure Antworten zu dem Spiel gespannt.

Gedanken vom Pferd 12

Gastartikel von Weidler

– Heut‘ morgen fuhr ich an ’ner Schule vorbei, auf deren Hof diverse prächtige Kastanienbäume pro Minute etwa eine halbe Millionen Kastanienblätter fallen ließen.
Mitten in dem Gestöber stand der Hausmeister und fegte Laub.


– Ich musste heute in eine ländliche Gegend ein Stück südöstlich von hier fahren. Auf dem Rückweg stellte ich fest, dass die Beschilderung zu meiner Heimatstadt schlicht falsch war. Glücklicherweise hatte ich mir die Strecke gemerkt.
Nach meiner Theorie dient das dazu, junge gesunde Menschen von außerhalb dazu zu bringen, sich derart zu verfahren, dass sie nicht mehr zurückfinden und sich deshalb ansiedeln müssen. So wird der Genpool aufgefrischt.
Weiterhin könnte es erklären, warum dort überhaupt Menschen leben.


– Ich hab in Peter Starks „Zwischen Leben und Tod“ gelesen, dass Verdurstende in ihrer letzten Lebensphase nochmal unglaublich willensstark werden. Praktisch schon tot, schleppen sie sich in unglaublichsten Strapazen noch über etliche Kilometer.
Der Umkehrschluss daraus ist dann wohl, dass ich zu viel trinke.


– Die Geschwindigkeit von Jogging-Gruppen verhält sich streng antiproportional zur Intensität der Parfumwolke, die hinter ihr herfliegt.


– Gestern Abend in einer Kabel1-Reportage über die neue Hightech-Amerika-Weltraumforschung-Soldaten-Ausrüstung  Land Warrior: „Obwohl nur 5kg schwer, verfügt der Rechner über ein Speichervolumen von mehr als 25 Megabyte“.
So was nimmt einem ja doch etwas die Angst vor der technischen Überlegenheit des USA-Militärs.

– Jetzt hab ich so lang überlegt, was ich mit dem freiem Nachmittag mache, dass er um ist.


– Heute hat mir jemand auf spektakulärste Art und Weise die Vorfahrt genommen, dessen Fahrzeug dort, wo ich gerade so nicht reingefahren bin, bereits eine eindrucksvolle Kotflügeldeformation aufwies.
So viel zu menschlicher Lernfähigkeit.

1. Mai, Tag der Arbeit – Paradoxe Feiertage

Also manchmal wundert man sich schon, was bestimmte Feiertage sollen. Heute ist „Tag der Arbeit“ und ich kann nicht mal in den Supermarkt gehen, Lebensmittel kaufen. Warum wird am Tag der Arbeit nicht gearbeitet? So ein Scheiß!

Und das Problem gibt es nicht nur hier, sondern auch in Deutschland, Österreich, Teilen der Schweiz und vielen weiteren Staaten, wie zum Beispiel Russland, Griechenland, Frankreich, Mexiko, Thailand oder Nordkorea. Gut, in Nordkorea ist es auch an anderen Tagen schwer, im Supermarkt etwas zu bekommen.

[random]

In NRW zumindest, waren sich die Bosse des Paradoxons bewusst. Dort heißt der Tag offiziell nicht mehr „Tag der Arbeit“, sondern „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde„. Das passt leider nur in keinen Kalender. Bis man das ausgeschrieben hat, ist der Tag schon vorbei.

In Deutschland war der 1. Mai zum ersten Mal 1919 ein gesetzlicher Feiertag, aber nur für dieses Jahr. 1933 führten ihn die Nationalsozialisten jährlich ein und dabei ist es bis heute geblieben, so als kleiner bitterer Beigeschmack.

Ein äußerst interessanter, lehrreicher und kurzweiliger Artikel ist der Wikipedia-Beitrag zu dem Thema.

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