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Kölner Lichter, Feuerwerk auf Kölsch

Als Pendant zum „Rhein in Flammen“ gibt es in Köln ein ähnliches Ereignis, die Kölner Lichter, wo sich 1 Million Menschen versammeln, um sich ein Feuerwerk auf dem Rhein anzuschauen. Da dieser von meiner Wohnung aus zu Fuß erreichbar ist, tat ich mir das mal an. Ich suchte mir die Severinsbrücke als Standort aus, die zwar etwas weiter vom Hauptgeschehen entfernt war, das Gedränge allerdings nicht allzu groß war.

Und so fand ich auch einen bequemen Platz am Geländer der Brücke. Neben mir ein älteres Ehepaar. Das Feuerwerk war nicht irgendein Feuerwerk, nein, es wurde begleitet von einem ganzen Symphonieorchester! Allerdings konnte man das von der Severinsbrücke aus nicht hören – zu weit weg. Aber WDR4 übertrug die Musik im Radio und jetzt wusste ich auch, warum Mann und Frau links von mir beide Kopfhörer aufhatten. Meine Geräuschkulisse bestand also aus ein paar ooh’s und aah’s und einem Geschrei zweier älterer Personen, die sich ansonsten nicht verstanden hätten, da sie ja Kopfhörer aufhatten. Es ist schön sich ein Feuerwerk anzuschauen und neben sich eine Omi zu haben, die schreit „Kuck mal jetzt, die sind blau!“ und „Kuck mal jetzt, die sind grün!“.

Dass es sich bei den beiden um Feuerwerksexperten handelte, wurde mir allerdings erst klar, als die Frau verkündete „Jetzt kommen die Kreiselnden!“. Sie fügte hinzu: „Die habe ich das erste Mal in Brühl gesehen!“

Zwischenzeitlich fuhr eine S-Bahn an uns vorbei, schade dass ich meinen Fotoapparat nicht dabei hatte, denn es war ein Bild für die Götter: Alle Insassen schauten aus der einen Richtung aus dem Fenster, um das Feuerwerk zu betrachten, nur eine arme Wurst schaute ganz verwirrt in die andere Richtung und wunderte sich, warum da so viele Menschen versammelt stehen und in den S-Bahn-Wagen schauen.

Zurück zu dem Rentnerpärchen. Die Frau war von den berauschenden Wagnermelodien in ihrem Ohr mittlerweile so begeistert, dass sie ihren Körper im Takt der Musik hin und her schwang. „Wenigstens schreit sie dann nicht mehr“, dachte ich, doch ich hatte mich geirrt. Nun fing sie an, die Melodien in ihrem Kopf laut mitzusummen!

Um das Pärchen herum wurde es auf einmal ziemlich leer, und auch ich ging, denn Feuerwerk ist doch immer das Gleiche. Etwas Leuchtendes fliegt in die Luft und explodiert. Das ist zwar ganz interessant, aber nicht länger als 10 Minuten. Also ging ich wieder. Dann traf ich noch Bekannte mit einem Hund, die mir erzählten, dass der Hund bei so vielen Leuten, die hier rumwuseln ganz nervös und unruhig werden würde, und sich nicht trauen würde, sein Geschäft zu erledigen. Ich wies sie darauf hin, dass das doch klar sei, ich würde mich ja auch nicht trauen hier an Ort und Stelle jetzt einen Haufen zu setzen.

5 Freunde kriegen auf die Fresse

Gestern war ich alleine im Kino. Das heißt nicht, dass ich keine Begleitung oder Freunde dabei hatte – das ist ja nicht neu, sondern, dass ich wirklich alleine in dem 200-sitzigen Kinosaal war. Ich schaute mir „Kill Bill“ an. Den ersten. Das erklärt wahrscheinlich auch, warum das Kino ansonsten leer war. Dachte ich zumindest, aber kurz nach Beginn des Films kamen noch 5 angetrunkene Freunde mit Bierflaschen herein, die sich in die letzte Reihe verzogen, und mit grandiosen Witzen den Film genossen.

Ein Beispiel: Ein Lied, in dem die Sängerin ständig „Bang-Bang“ ruft, läuft. Dazu die 5 Freunde: „hö, hö, Gang Bang!“

Oder, einem Schwertkämpfer wird der Kopf abgehackt. Dazu die 5 Freunde: „hö, hö, boah, ey, Kopf ab! Krass, voll viel Blut, boah, geil“

Der Film selbst war ganz nett, nichts besonderes, coole Charaktere. Ich kann weder die Leute verstehen, die denn Film bis ins Höchste loben, noch die, die ihn total verreißen. Das einzige, was mir aufgefallen ist, ist dass Uma Thurman total hässliche Zehen hat.

Nach dem Film ging ich auf die Toilette und hörte aus der Kabine folgende Konversation zweier der 5 Freunde (ob das jetzt grammatikalisch richtig ist, weiß ich nicht, aber die 5 Freunde hätten es auch nicht gewusst).

Freund 1: „Matt! Matt!“
Matt: „Was ist?“
Freund 1: „Komma her!“
Matt: „Was denn los?“
Freund 1: „Halt mal.“

Ich hoffe nur, die Szene lief gewaltig anders ab, als ich sie mir in meinem Hirn gerade ausmalte.

Außerhalb des Kinos habe ich mich dann für die dummen Sprüche im Kino gerächt und die 5 Freunde, sowie alle, die ihnen zu Hilfe eilten, mit ein paar Kung-Fu-Tritten gekonnt umgebracht.

Übrigens, wenn ich bei Rot über die Ampel gehe, fühle ich mich genauso cool wie jede Rolle in einem Tarantino-Film.

Supercoole Sonnenbrillen

Zum Eintrag „Die Welt hat sich gegen mich verschworen“ kam eine mail.

Damals (*g*) schrieb ich:

In anderem News: Ich finde meine supercoolemegageile Sonnenbrille nicht wieder. Das ist beschissen, weil

a) mein Apartment gerade mal 30qm groß ist, wie kann da etwas verschwinden?
b) mein Verstand nicht davon zu überzeugen ist, dass es sich lohnt länger als 3 Tage eine 30qm Wohnung zu durchsuchen
c) die Brille zwar eine Billig-Brille von H&M war, aber das Modell nicht mehr erhältlich ist, und ich unbedingt genau diese Brille brauche, denn nur die passt mir
d) die Brille mehr porno ist, als die von dem Jackass-Typ
e) ich in Kürze als musikalischer Leiter auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer gehe, und ich doch da eine Sonnenbrille brauche, meine Güte.

Also edle Spender, aufgepasst: Wer vermacht mir eine Sonnenbrille? Falls mir die Brille gefällt, gibt es als Dank … äh … eine „Vocal Breakdown“-CD!

Nun kam also der erste Vorschlag von Timo:

Allerdings gefällt mir die nicht, entschuldigung.

Wer also seine Pornobrille loswerden möchte, bitte mailen: mail@uiuiuiuiuiuiui.de … vielleicht ist es ja möglich mit Timo zu tauschen?

Oder ich stelle die Brille für Timo auf Ebay?

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