Es gibt eine Sache, die geht mir auf den Sack!

Sowohl Musik und Text wurden im Moment der Aufnahme improvisiert. Hier das Texttranskript zum mitsingen:

Es gibt so eine Sache, die geht mir auf’n Sack ah-ah-ah
das ist was ich für Firmen hier in Deutschland hab ah-ah-ah
Es gibt was, näch‘, das geht nicht von West nach Ost,
das ist die Scheiße, der deutschen Post, ah-ah-ah, ah-ah-ah, ah-ah

Doch damit hört es noch nicht auf, ja ja, ah-ah-ah
Ich ärger mich auch noch zuhauf, ah-ah-ah
über die andere Firma, die mich treibt in den Wahn,
ihr ahnt schon, es handelt sich um die Deutsche Bahn

Doch es gibt noch mehr, zum Beispiel die Telekom.
Die ist nun mal richtig dumm.
Oder Internethoster wie Strato oder 1&1,
ich übertreibe, äh ich untertreibe, wenn ich sage, die sind einfach nicht meins.

Ich glaub‘ es ist Zeit für ein Orgelsolo!

– Orgelsolo –

Und dann gibt es noch die Fast-Food-Ketten,
die sich hier verbreiten wie Zecken
Hey, Ronald! Halt’s Maul!
Mac Donald’s ist faul!
Oder, wo der Kaffee nicht schmeckt,
der hat Starbucks entdeckt.

Ich könnt noch viel drüber nachdenken, dann wüsst‘ ich noch mehr,
doch ich hab‘ jetzt einfach genug, es ärgert mich so sehr.

Es gibt eine Sache, die geht mir auf den Sack! – Downloadlink für das Lied als mp3.

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

28 Gedanken zu „Es gibt eine Sache, die geht mir auf den Sack!

  1. @ui Einen Blog zu führen, heisst ja nicht gleich jeden gedanklichen Erguss zu posten. Oder ? 🙂 Mein Kommentar war auch eher mit einem kleinen Schuss Ironie gemeint …

  2. Ich finde, es absolut notwendig noch mehr über diese Firmen zu schimpfen. Sonst hört das ja nie auf.

    Ich finde es auch absolut notwendig, das URL-Feld nicht mit dem Name-Feld zu verwechseln, oder ist etwa „twitter.com/councelorZH“ Dein Name?

  3. @ui Wenn das Schimpfen irgendetwas bringen würde, könnte ich dir ja zustimmen. Aber wenn man die History der von Dir angezickten Firmen ansieht, ist es schon eher ein Ablassen von Frust, bzw. eine öffentliche Frustentladung. Und das muss doch nicht so sein.

    Zum URL-Feld, bzw. Name Feld: Tja, ich fand das „twitter.com/councelorZH“ auch als Name durchgehen könnte. Musste feststellen, das du damit gar nicht einverstanden bist.

    P.S.: Und da fragen sich die Deutschen warum wir Schweizer zur Zeit so allergisch auf das was aus dem grossen Kanton kommt reagieren. Der Ton macht die Musik. 😉

  4. Langsam, langsam, Wilhelm Tell. Du bist nicht „wir Schweizer“, Du bist nur einer. Ein Individuum, das hier nicht aufgrund seiner Nationalität beurteit wird. Und nur weil Du nicht in der Lage bist, die Felder richig auszufüllen und Schweizer bist… – daraus zu schließen, dass Schweizer schlechter Feder ausfüllen könnten, als Deutsche, das wäre ja rassistisch.

    Selbstverständlich macht der Ton die Musik. Gerade deswegen schockiert mich, dass Du dieses improvisierte Lied für etwas ernstes hältst. Du nennst es „schimpfen“, ich nenne es „ein improvisiertes Lied“ über Firmen, die mir auf den Sack gehen. Und hoffe, dass es für die Leser unterhaltsam und spaßig ist.

    Außerdem, wer sagt demm, dass das Schimpfen nichts bringt? Es bringt auf jeden Fall mehr, als die Klappe zu halten und das Unrecht zu ertragen. Das eben nicht zu tun, da hat nict nur jeder das Recht zu, sondern sogar die Pflicht.

    Ich schlußfolgere, dass Du eigentlich sagst, dass wenn einen etwas stört, wenn einem etwas nicht gefällt, man dann lieber die Klappe halten sollte, anstatt öffentlich darüber zu meckern…

    Merkste was? Wieo schreibst Du dann öffentlich einen Kommentar, in dem du meckerst?

  5. @ui Nur so für’s Protokoll: Ich heisse Roberto und nicht Willhelm (btw. Willhelm Tell ist wohl eine deutsche Erfindung – F. Schiller). Aber egal. Als Individuum, dass in der Schweiz lebt und mit relativen vielen unterschiedlichen Menschen kommuniziert, kann ich schon sagen, dass die Stimmung einer grossen Mehrheit von „uns“ Schweizer enorme Mühe haben mit der Tonalität die aus Deutschland her kommt. Und offenbar scheinst Du (als Individuum) die gleiche herablassende Tonalität anzuschlagen, ob bewusst oder unbewusst.

    Nicht in der Lage zu sein oder eine etwas kreativere Auslegung des Feldes „Name“ zu tätigen, ist ein gewaltiger Unterschied. Aber wenn’s unbedingt sein muss, ziehe ich mir gerne den Schuh des „schlecht-Felder-ausfüllender“ an.

    Ich habe das Wort schimpfen gar nicht als erster benutzt. Du hast gemeint man müsse mehr schimpfen. Das Du natürlich von dieser Aussage klammheimlich wieder zurückgetreten bist, zeigt ja auch, dass Du mit Deinem sog. improvisierten Lied ganz einfach nur Frust abgelassen hast. In einer freien Gesellschaft ist die ein selbstverständliches Recht. Ob man daraus gerade eine Pflicht ableiten kann, ist, sagen wir es einmal höflich, obszön.

    Das Recht zu haben sich lauthals über irgendetwas aufzuregen, heisst ja nicht, dass man von diesem Recht immer Gebrauch machen muss. Und das ab und zu passendere Schweigen heisst ja auch nicht automatisch, dass man Unrecht erträgt. Es heisst ganz einfach nur, man sollte nicht jeden Frust einfach „öffentlich“ zu Schau stellen.

    Ich finde zwar nicht, dass ich in meinem Kommentar meckere, sondern nur versucht habe die Motivation des „improvisierten“ Liedes zu hinterfragen und schlussendlich die Sinnhaftigkeit desselben in Frage zu stellen.

    Wenn mir etwas nicht gefällt, dann kaufe, konsumiere, benütze, usw. es nicht. Aber darüber ein Lied zu improvisieren (merkst Du den Widerspruch) ist in meinen Augen sinnlos.

    Und nur so nebenbei, Du hast den Beitrag gepostet und im Twitter „beworben“, tja, dann muss damit leben, dass jemand ihn nicht toll findet und es auch schreibt.

    P.S.: Ich bete zu allen Göttern, dass dies Dich nicht zu einem weiteren improvisierten Lied inspiriert… 😉

  6. Robert, Du hast mit fast allem was Du sagst, komplett Unrecht und mir ist das auch vollkommen egal, wenn jamend das Lied nicht toll findet und das auch schreibt, aber was Du da für einen komletten Bockmist übereinanderwirfst, ist so realitätsfern, dass es sich nicht mal im Ansatz lohnt damit auseinander zu setzen.

    Da mecker ich lieber weiter über die Bahn. Zu der es dummerweise keine Alternative gibt. Jetzt sag nicht Autofahren. Wenn ich Eisenbahn fahren will, muss ich die Bahn nehmen. Es gibt in Deutschland kein konkurrenzunternehmen.

    Jetzt fang ich ja doch an, Dir Selbstverständlichkeiten zu erklären. Ich höre sofort auf.

  7. @ui Und ich mache es trotzdem: Alternative zur Bahn ist nun mal das Auto. Aber ok. Wenn Du Bahn fahren willst, dann musst Du Dich mit der DB auseinandersetzen. Das dies zum meckern führt, liegt wohl auf der Hand. Auto ist halt doch eine sehr plausible Alternative …

    Zum ersten Absatz kann man wohl nicht viel sagen. Hierzulande nennt man soetwas Argumentationsnotstand. Aber das ist auch etwas… nicht ? 😉

  8. Es gibt noch eine Sache, die mir auf den Sack geht. Dummlaberei. Und Du laberst dummes Zeug. Und das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass Du Schweizer bist und ich Deutsch.

    Wenn Du das anbringst in Deiner dummen Argumentation, dann ist das noch dümmer. Und eigentlich wahnsinnig verabscheuungswürdig, weil Du Dich hinter „wir Schweizer“ verstecktst und alle anderen Schweizer mitansehen müssen, wie ein unqualifizierter Nichts für sie spricht – und zwar ungefagt und unberechtigt.

    Also halte am besten die Klappe.

  9. Wenn jemand eine andere Meinung als die seinige als Dummlaberei abtut, qualifiziert sich selbst.

    Ich habe nichts dergleichen angebracht. Das Du Deutscher bist und den Ton weder treffen kannst noch willst, war nur eine Randbemerkung, die in der Argumentation nichts zu tun hat. Somit werde ich auf die widersinnige Einlage von Dir nicht weiter eingehen.

    Ach, nur so am Rande. Ich spreche immer noch für mich (Du nennst das sinnigerweise als Individuum). Und wenn dies für Dich unqualifiziert ist, dann hast Du entweder nichts begriffen, was zwar tragisch wäre aber nicht weiter schlimm, oder Du willst es nicht begreifen. Und da kann man sich nicht einfach raus schreiben, in dem behaupten könnte man sei intellektuell nicht in der Lage, könnte nicht lesen oder es stünde einem psychisch etwas im Wege, einen gegen sich gerichteten Kommentar rational zu beantworten.

    Die Klappe halten ? Warum nicht, fang Du damit an.

  10. Ist aber meine Seite, nänänänänä 😉

    Nein, im Ernst, der Satz „Wenn jemand eine andere Meinung als die seinige als Dummlaberei abtut, qualifiziert sich selbst.“ ist schon großartig.

    Natürlich gibt es zwischen „Meinung“ Und „Dummlaberei“ große Unterschiede und ich hb noch nie etwas dagegen gehabt, wenn man mit mir nicht einer Meinung ist. Aber ich fühle mich dennoch in der Lage, das, was Du schreibst, als „Dummlaberei“ ab zu tun – selbst wenn Du komplett mit meiner Meinung übereinstimmen würdest, hätte ich kein Problem damit.

    Dann „Ich habe nichts dergleichen angebracht“ und im nächsten Satz: „war nur eine Randbemerkung“ – also hast Du dergleichen angebracht.

    „Und da kann man sich nicht einfach raus schreiben, in dem behaupten könnte man sei intellektuell nicht in der Lage, könnte nicht lesen oder es stünde einem psychisch etwas im Wege, einen gegen sich gerichteten Kommentar rational zu beantworten.“

    Und ob man das kann. Du kannst mich ja nicht zwingen, auf dummes Zeug von Dir auf meiner Seite einzugehen. Vor allen Dingen nicht, nach der Aufforderung:

    „Die Klappe halten ? Warum nicht, fang Du damit an.“

    Du weißt auch nicht, was Du willst, oder?

  11. Klasse, ein schwyzer Troll. Und wie in allen solchen Fällen gilt: die Ironie, dass er sich darüber öffentlich beschwert, dass du dich über etwas öffentlich beschwerst, bleibt unbemerkt. Ihn zu bitten, sich doch gepflegt zu verpissen, oder die Klappe zu halten, kannste vergessen – diese Würstchen wollen, nein, BRAUCHEN Reaktion auf ihr Gesabbel. Die sind ja nicht zum diskutieren hier, sondern zum auffallen. Penisvorzeiger 2.0

  12. @Al: Es ist vollkommen okay, hier anonyme Kommentare da zu lassen, aber dann lass doch bitte das Feld E-Mail frei, anstatt Dir eine falsche E-Mail-Adresse auszudenken, ist ja kein Pflichtfeld.

    Und lass bitte das Homepage-Feld dann auch frei, denn wenn Du „keine“ einträgst, linkst Du zu http://keine und das führt dann zu einem nervigen Fehler, bei denen, die drauf klicken.

  13. VOn Hamburg nach Westerland auf Sylt fährt nicht mehr Die Bahn sondern das Konkurrenzunternehmen Veolia aus Frankreich.
    Wie die’s mit dem Service halten, weiss ich allerdings nicht 😉

  14. Nach so viel Lesen hätt ich fast den Song vergessen, dabei hat er mir doch eben einen bislang tristen Tag aufgehellt. Ich würd an deine Läster-Lied-Liste gern noch apple ranhängen 😉

  15. Ein nettes, völlig willenloses Lied.
    Man gebe dir eine Show auf Viva oder ComedyCentral (oder so).
    Unterhaltsam das. 🙂

    Manche Schweizer haben Probleme – und da ist Roberto nicht allein, das hat schon auch mit deren Mentalität zu tun (allerdings nur mit der der Deutschschweizer, im Tessin geht’s z.B. ganz anders zu) – mit unserer direkten Art, was zu sagen. Die sind da meist etwas „feiner“, diplomatisch, oder sie schlucken’s mal runter.
    Schade, daß so Leute wie er nicht merken, daß sich diese „deutsche Art“ nicht spezifisch gegen Schweizer/innen richtet, sondern wir uns untereinander genauso verhalten.
    Aber witzig find ich schon, daß die Schweizer den Steinbrück ernster nehmen als wir selbst …

    PS: ¡¡¡Linux rulez!!!

  16. Jetzt fängt der auch noch an. Ich habe keinen Bock, mich hier über unterschiedliche Mentalitäten zu unterhalten. Niemand hat eine bestimmte Mentalität aufgrund seiner Nationalität. Und wenn ihr darüber disputieren wollt, könnt ihr das woanders machen. Hier könnt ihr, wenn ihr meckern wollt, gerne über mein Lied meckern, okay?

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