Oh man. nicht schon wieder Pele, die am meisten überschätzte Sportlerlegende, direkt nach Muhammed Ali
Oh man. nicht schon wieder Pele, die am meisten überschätzte Sportlerlegende, direkt nach Muhammed Ali
So. Das wars. Vorbei. Ein wenig schade, eigentlich. Werden nun die Autowimpel und Fahnen wieder abgehängt? Oder sind wir nun sauer auf die Italiener, essen keine Pizza mehr und essen nur noch unser Nationalgericht Döner?
Na super, ich habe gerade meinen Fernseher etwas verrutscht, damit ich ihn vom Balkon aus sehen kann und nun geht nur noch der Ton. Kein Bild. Nichts zu machen. Das Schicksal meint es nicht gut mit mir. Eine schlechtere Zeit dafür hätte es wohl nicht geben können.
Nachtrag: Habe den Fehler gefunden, der Scarteingang hat auf einmal entschlossen seine funktionstüchtigkeit einzustellen. Mit heldenhaftem Kabelsalat und Fernbedienungsjonglierereien ist es mir gelungen zumindest das ZDF über den normalen Antenneneingang zu empfangen. Ärgerlich allerdings, mein Fernseherverschleiss ist wohl auf 1 alle zwei Wochen angestiegen. Kauft nie einen TV bei Ebay, auch wenn er nur 20 Euro kostet!
Robert Gernhardt. Ein großer Mensch, Vorbild für alle. In Erinnerung an ihn, ein Gedicht von ihm:
„Lieber Gott, nimm es hin, dass ich was Besond’res bin. // Und gib ruhig einmal zu, dass ich klüger bin als du. // Preise künftig meinen Namen, denn sonst setzt es etwas. Amen.“
Es war offene Bühne in einer Bar. Ich begleitete, anscheinend als einziger heterosexueller Mann, zumindest als einziger heterosexueller Mann ohne Freundin, die er fest umklammern könnte, den Abend am Klavier, die Zwischenmoderationen, etc. Außerdem versuchte ich mehr oder weniger erfolgreich den CD-Player zu bedienen. Wie dem auch sei, nachdem ein unglaublich stimmgewaltiger Travestiekünstler „Oh, happy Day“ gesungen hatte, war auch prompt das Ordnungsamt da. An einem Freitag, wenige Minuten nach 22 Uhr. Es gibt in Deutschland tatsächlich Anwohner, die mit der Satellitengeeichten Uhr voller Spannung vor dem Telefon sitzen, auf dem die 110 schon einprogrammiert ist.
Wie dem auch sei, das Ordnungsamt kam nicht zu zweit, nein, zu fünft! Allesamt rundliche Damen, die mich erschreckenderweise Haargenau an die Postschalterbeamtinnen erinnerten mit denen ich immer meinen Ärger hatte. Das erste was ich sagte war auch „Nein, ich spiele kein Lotto“, aber den Scherz verstand niemand.
Dann schaute ich mir die Ordnungshüter mal genauer an. So saubere und feine Uniformen hatte ich noch nie gesehen. Die haben sich herausgeputzt. Der Grund war auch klar, das Fernsehen war da. Ja, das Privatfernsehen.
Ich wollte auf das Kamerateam zustürmen und loslegen:
„Oh, wow, schämt ihr Euch nicht? Was gibt es denn jetzt für eine neue Spießer/Langweil-Sendung? „Ordnung muss sein – auf Tour mit den Ordnungshütern“? Ihr Schwachmaten habt auch keine Idee mehr, was im Fernsehen laufen sollte, damit man NICHT abschaltet, wie? Was macht ihr als nächstes? „Deutschland, Deine Vorgärten – der Gartenzwerg-Report“? „Die schönsten Fahrkartenkontrollen der letzten Jahre“? „Erwischt – Leute, die bei rot über die Ampel gehen mit versteckter Kamera gestellt“?
Wie gesagt, ich wollte. Aber der Veranstalter hielt mich zurück, bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte.
Die Ordnungshüter ließen sich allerdings nicht provozieren, sie wollten ja gut dastehen. Die eine Drag-Queen fragte die eine Ordnungshüterin, ob sie sich nicht schämen würde, auf der Straße zu arbeiten, und wurde prompt nach Ossendorf beordert eine Aussage zu machen.
Also bliesen (blusen? blasten?) wir die Veranstaltung ab. Nach ca. 10 Minuten kamen die Ordnungshüter wieder. Es täte ihnen leid, sie hätten sich geirrt, es ginge gar nicht um unseren Lärm, sondern um ein Nachbarhaus, wo eine Privatparty liefe. Wir könnten weitermachen.
Natürlich ging das nicht mehr, denn mittlerweile war da die Stimmung im Arsch – wobei, in einer Schwulenkneipe ist das ja Usus.
Vorgestern war ich Kandidat bei einer neuen Gameshow, bei der es 10,000 Euro zu gewinnen gibt. Ab 17. Juli wird die um 19.15 Uhr auf Kabel 1 ausgestrahlt, allerdings weiß ich noch nicht, wann die Folge mit mir kommt, wahrscheinlich während ich gerade wieder auf der AIDA herumschippere. Die Sendung lohnt sich auch nicht wirklich, auch wenn sie sich selbst als „die schnellste Gameshow im deutschen Fernsehen“ tituliert, es ist immer noch eine Gameshow.
Eine Gameshow in der 10 Kanmdidaten antreten und am Ende einer übrigbleibt und 10,000 Euro gewinnen kann. Oder auch nicht. Die anderen 9 Kandidaten gehen auf jeden Fall leer aus und müssen noch Anreise und Abreise zahlen. Und auch An- und Abreise zu ihrem Castingtermin. Das alles umging ich, da ich weder zu einem Casting ging, noch zur Show gegangen wäre, wenn es nicht in Köln gewesen wäre.
Ich werde hier noch nicht erzählen ob ich was gewonnen habe und auch keine Details, nur so viel: Ich hab mich manchmal dämlich angestellt, manchmal gar nicht so dämlich angestellt. Ich habe dem Moderator gezeigt, für wie dumm und inkompetent ich ihn halte (das wird bestimmt rausgeschnitten), kenne mehr Küchenutensilien als andere Männer, habe es verpasst auf meine Webseite hinzuweisen, habe ganz viel Werbung für AIDA und Improtheater machen können, aber nicht für mich und ausgerechnet ich wurde dämlicherweise gefragt, wie ich mich auf die Sendung vorbereitet habe. Hab ich nicht und ich habe es versäumt den Moderator zu fragen, wie er sich denn vorbereitet habe. Eine weitere Chance Fernsehgeschichte zu schreiben habe ich auch verpasst, aber davon ein andermal.
Was hat das deutsche Publikum im Stadion heute – gelangweilt des Amateurgekickes auf dem Rasen – gesungen? „Ohne Holland fahr’n wir nach Berlin.“ Für die Kreativität sehe ich mal von einer glatten 6 ab, aber deutsche Massenchöre die gegen Holland singen ist nicht WM-würdig. Back to school for at least half of the german population, please.
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