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ESC2012 1. Halbfinale – Zusammenfassung der Schrecken Europas

Dreadlock-Brusthaar-Toupets für Sängerinnen und moonwalkende Dudelsack-Spieler – noch Fragen?

 

„Between me and Ralph Siegel, there is a lot of feeling“

Das war das Statement des Abends, der valentinischen Sängerin Valentina Monetta, welches ebensogut auf mich zutreffen könnte. Ausgerechnet die des englischen kaum mächtige Valentina wurde von der Moderatorin ausgewählt, um zwischen den Beiträgen mit der Moderatorin ein kleines Interview zu führen, aufgeregt, vollkommen überfordert und mit einem Blick wie ein Reh vor den Scheinwerfern eines Autos. Ach was, LKW.

Aber der Reihe nach, 18 Länder traten an, 10 davon haben sich für das Finale am Samstag qualifiziert. Und ich habe mir gestern die Wiederholung angeschaut, damit ihr es nicht tun müsst, was soll ich sagen, es war sehr unterhaltsam und ging schneller vorbei als gedacht:

Euro Neuro - Montenegro's Rambo Amadeus at the ESC2012 in Baku

1. Montenegro: Rambo Amadeus mit „Euro Neuro“

Der allerbeste Eurovision Song Contest Beitrag aller Zeiten direkt im Halbfinale an erster Stelle? Das ist doch Schiebung, weil die verantwortlichen diesen ironischen kritischen Anti-Song draußen haben wollen. Status: ausgeschieden

2. Island: Gréta Salóme & Jónsi mit „Never Forget“

Scheißlied, tolle Geigerin. Aber Geigen sind so 2010. Mitten im Lied legt sie ihre Geige aus Choreographie-Gründen ab, aber die Geige spielt weiter. Status: trotzdem weiter

3. Griechenland: Eleftheria Eleftheriou mit „Aphrodisiac“

Ziemlich nuttiger Song, der sich mit „oh oh oh oh oh“ an Ralph Siegels Meisterleistung orientiert. Die Sängerin trägt sehr wenig Kleidung. Das soll davon ablenken, dass sie sehr wenig singen kann. Damit das funktioniert, müsste sie aber nackt tanzen. Warum eigentlich nicht, mir scheint, sie hat Erfahrung darin. Status: trotzdem weiter

4. Lettland: Anmary mit „Beautiful Song“

Laienschauspiel, Laientexte, Lai…der 3 Minuten seines Lebens, die man nie wieder zurück bekommt. Status: ausgeschieden

Rona Nishliu singt Suus Live beim Halbfinale des Eurovision Song Contest

5. Albanien: Rona Nishliu mit „Suus“

Geiles Lied und die Frau hat sich mit ihrer Sangeskraft fürs Finale in die Favoriten katapultiert. Aber: Zum Korb gedrehte Dreadlocks als Frisur mit einem einzelnen langen Strang, der herunterhängt und ihr als Brusthaartoupet dient? Ich weiß, schwer vorstellbar, aber seht selbst. Status: trotzdem weiter

6. Rumänien: Mandinga mit „Zaleilah“

Rumänien fängt tatsächlich mit einem nervigen Dudelsackspieler an, der den Moonwalk tanzt. Und der Rock der Sängerinn ist so durchsichtig und knapp, dass ich durch viel Windmaschinen-Einsatz ständig ihre Unterwäsche sehen konnte, wie bei einem Victoria’s Secret Model, so das mich dann ihre schwache Stimme und vor allem der Dudelsack nicht mehr störte, obwohl es ein fucking Dudelsack ist. Status: trotzdem weiter.

7. Schweiz: Sinplus mit „Unbreakable“

Wer die Schweiz noch nicht hasste, tut es spätestens jetzt. Und wer hätte gedacht, dass jemand noch schlechter englisch kann als Roman Lob? Status: ausgeschieden.

8. Belgien Iris mit „Would you?“

Hat niemand gestört, hat jeder sofort nach dem Lied vergessen. Das war so unauffällig, ich weiß nur noch, dass das Kleid der Sängerin weiß war. Glaube ich zumindest. Status: ausgeschieden, hat sich ja niemand dran erinnert.

9. Finnland: Pernilla Karlsson mit „När jag blundar“

Ich weiß nicht, ob mein Kollege Ilkka noch Musikchef des finnischen Staatsfernsehens ist, aber seit „Hard Rock Halleluja“ schickt Finnland immer die besten Beiträge. Leider war die Windmaschine lauter als die Sängerin. Status: ausgeschieden.


10. Israel: Izabo mit „Time“

Der größte Schwachsinn, der je beim Eurovision Song Contest war. Und es war ja schon viel Schwachsinn beim ESC. Der Sänger hat die allernervigste Stimme des Wettbewerbs. Nein, seine Backgroundsänger haben noch nervigere Stimmen, sie versuchen nämlich süße Kinderstimmen zu imitieren. Das ganze ist B52’s für Arme. Status: ausgeschieden.

Valentina Monetta bei Eurovision Song Contest Halbfinale mit "The social network song"

11. San Marino: Valentina Monetta mit „The Social Network Song (OH OH–Uh-OH OH)“

Valentina hat sich als Unterstützung eine Cheerleaderin, einen Piloten, der auf der Bühne mit seinem Handy telefoniert, während er singt, einen Arzt, der mit Stethoskop tanzt und die billigste Cluburlaub- und ZDF-Fernsehgarten-Choreographie aller Zeiten geholt. Und als Requisit ein altes Macbook, überklebt mit Glitzerpapier, das Apple-Logo mit einem ESC-Sticker überdeckt. Mehr machte das Budget nicht her. Nach dem Auftritt ist die Facebook-Aktie eingebrochen. Status: ausgeschieden, aber das war bestimmt nicht das letzte, was wir von Ralph Siegel hörten

12. Zypern: Ivi Adamou mit „La La Love“

Der Text ist noch doofer als das Lied davor, aber die Stimmung im Saal tobt, wahrscheinlich aus Freude, weil der Ralph Siegel Song vorbei ist. Status: trotzdem weiter.

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13. Dänemark: Soluna Samay mit „Should’ve Known Better“

Die süßeste Schlagzeugerin der Welt zu haben, ist viel wichtiger als ein gutes Lied. Status: weiter.

14. Russland: Buranowskije Babuschki mit „Party for Everybody“

Über die Sex-Omas … upps … Über die sechs Omas wurde ja schon alles gesagt. Und die backen sogar Plätzchen auf der Bühne. Plätzchen. Auf der Bühne. Mario Barth, wo bist du? Die älteste Oma da auf der Bühne ist 86. Na und? Meine Oma ist älter und kann alleine mehr als die 6 zusammen. Und Plätzchen backen kann sie auch. Status: trotzdem weiter.

15: Ungarn: Compact Disco – „The sound of our hearts“

Noch nichts-sagender als Belgien und so etwas sollte unter Strafe stehen. Status: trotzdem weiter.

16. Österreich: Trackshittaz mit „Woki mit deim Popo“

Ja, das Lied ist scheiße. Und die Sänger sind schlimmere Prolls als Zladko. Aber da tanzen Frauen mit geilen Hintern an Stangen. Status: trotzdem ausgeschieden.

17. Moldawien: Pasha Parfeny mit „Lautar“

Auf jeden Fall das lustigste Land Europas. Ich habe zwar keine Ahnung, wo es liegt, aber es ist mein Lieblingsland. Status: weitar.

Jedward mit Waterline beim Halbfinale des Eurovision Song Contest

18. Irland: Jedward mit „Waterline“

„Tanzende Fontänen“? Echt jetzt? Wasserspiele? Krass. Und ihre Haare sind nicht Jedward-typisch hochfrisiert. Haben die das Haarspray zu Hause vergessen? Status: leider leider weiter.

So, das war’s. Das 2. Halbfinale ist am Donnerstag, ich bin gespannt, welche Grauen uns da erwarten.

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ESC2012: Ralph besiegelt San Marinos Untergang – uh uh oh oh oh

 

Live-Auftritt von Ralph Siegels Komposition „The Social Network Song – uh uh oh oh oh“ entdeckt. Verdacht: Valentina Monettas Choreographie gibt dem Song den Todesstoß

Immer wenn man denkt, die Grenze des guten Geschmacks sei längst erreicht, entdeckt man plötzlich, dass es einigen gelingt weit über die Grenze zu springen. Jetzt ist ein Live-Auftritt aufgetaucht, des Songs den Ralph Siegel für an Marino ins Rennen zum Eurovision Song Contest 2012 in Baku schickt, den möchte ich Euch nicht vorenthalten, Euro-Trash at it’s best.

Hintergrund: Grand-Prix Urgestein Ralph Siegel, immer am Puls der Zeit, komponierte für San Marino den Beitrag „Facebook uh oh oh“ – zum Gespött der Netzgemeinde. Allerdings wurde ihm dann der Song, so wie er ist, verboten, denn SChleichwerbung sei nicht erlaubt, also dürfe „Facebook“ nicht drin vorkommen. Ich dachte zwar eher, Facebook where sich gegen den Song wegen Rufschädigung, aber das war es nicht. Wir bereichteten.

Ralph Siegel überarbeitete also den Song und ersetzte Facebook mit weiteren uhs und ohs. Wir berichteten.

Daraufhin beschwerte sich Ralph Siegel bei mir persönlich und ein Facebook-Pinnwand hin- und hergeschreibe entwickelte sich, dass ich hier vorlas.

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Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht, denn jetzt haben alle Teilnehmer ihre Eurovision Song Contest Beiträge auf einem Konzert vorgestellt und das Ergebnis war suboptimal:

Aber keine Angst, selbst wenn an der Käse-Choreographie noch gearbeitet wird, beim Eurovision Song Contest dann, wird es tatsächlich noch eine Stufe schlimmer – da muss sie nämlich live singen. uh oh oh.

Und wie das live klingt, kann man sich nach dem Video ungefähr vorstellen:


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Facebook-Battle mit Ralph Siegel

 

ralph-siegel-facebook-battle

Guten morgen. Entschuldigt die Verspätung, hier ist er der ui.-Vlog 119. Lange versprochen, die wahre „Ralph Siegel postet bei mir auf Facebook“ – Story. Unglaubliches Ding, es geht um seinen Eurovision Song Contest Beitrag für San Marino, Valentina Monetta mit „The social network song – uh uh oh oh oh“ – viel Vergnügen:

[random]

Hier noch die wichtigen Links:

– mein Ursprungsposting, das Ralph Siegel zu seiner Reaktion veranlasste. Hier klicken.
– Hier meine erste Mutmaßung, es könne „Online uh oh oh“ werden. Hier klicken.
– mein erster Artikel zu seiner Reaktion – hier klicken.

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Ralph Siegel – jetzt noch peinlicher!



UPDATE: Ralph Siegel hat reagiert und auf meine Facebook-Pinnwand gepostet – hier die epische Battle zwischen ihm und mir! Unglaublich!

Ralph Siegel Social Network Song San Marino

Ralph Siegel tritt ja wieder beim ESC 2012 – dem Eurovision Song Contest in Baku an. Allerdings nur noch für San Marino, dem Land mit 32.000 Einwohnern, die anderen wollten ihn nicht. „Facebook uh oh oh“ hieß sein Song, welcher sich im Internet rasend schnell verbreitete, da es ohne Frage das schlechteste Lied aller Zeiten war und das dazugehörige Musikvideo das schlechteste Video aller Zeiten. Das sollte belohnt werden, dachte ich auch hier – das Problem: So wurde das Lied nicht zugelassen. Nicht etwa, weil Facebook sich beschwerte wegen Rufschädigung, nein, weil die ESC-Bosse dachten, so sei das Schleichwerbung – für Facebook.

Siegel musste also sein Lied überarbeiten und den Text ändern, so dass das Wort Facebook nicht mehr vorkam. Ich mutmaßte ja, es würde „Online uh oh oh“ werden, doch ich irrte mich, es wurde noch schlimmer. Heute wurde die überarbeitete Version vorgestellt:

Valentina Monetta The Social Network Song Oh Oh Uh Oh Oh Eurovision Song Contest San Marino

Aber ist das dann nicht Schleichwerbung für den Film?

Statt „Facebook uh oh oh“ gibt es nun – man kann es kaum glauben:

– „oh oh oh oh oh“
– „uh uh oh oh oh“
– „hello uh oh oh“
– „oh oh uh oh oh“
– „uh uh uh oh oh“
– „social network oh oh“
– „beep beep uh oh oh“
– „oh oh network fan“

ähm, ja. Ihr glaubt mir das jetzt nicht, aber hier ist der Beweis:

UPDATE: Ralph Siegel hat sich übrigens bei mir über meine Kritik beschwert, bzw. meine Kritik kritisiert. Sehet hier.

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Ralph Siegel hat Facebook-Probleme

 

Ralph Siegel Facebook San Marino

Der arme Ralph Siegel. Sein Song für San Marino beim Eurovision Song Contest muss überarbeitet werden, da er so abgelehnt wurde, da „Facebook uh oh oh“ Werbung beinhalte. So ein Quatsch, das Lied ist so schlecht, das ist Anti-Werbung.

NEU: Hier – kein Scherz – Ralph Siegels überarbeitete Version!

UPDATE: Ralph Siegel hat sich übrigens bei mir über meine Kritik beschwert, bzw. meine Kritik kritisiert. Sehet hier.

Der 116. Videoblog von ui. Abonniert auch meinen Youtube-Kanal.


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das improvisierte lied am freitag

Bitte stimmt ab: Welcher Impro-Song ist der Beste?

 

Doping im Radsport

Heute ist wieder Abstimmung-Time beim improvisierten Lied am Freitag: Stimmt ab, welcher dieser 3 Songs Euch am Besten gefällt. Selbstverständlich sind Text und Musik im Moment der Aufnahme komplett improvisiert. Viel Vergnügen:

1. Doping im Radsport

2. Baby, Baby, Eurovision

3. Das Bundeswehr Skandal Video

Und nun Zeit für die Abstimmung:

Welches der oben gezeigten improvisierten Lieder gefällt Euch am Besten?
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Woki mit Deim Popo – faszinierendes Österreich

 

Liebe Freunde aus Österreich, das ist Euer Beitrag zum Eurovision Song Contest 2012, die Trackshittaz mit „Woki mit Deim Popo“. Erklärt es mir bitte: