Kategorien
alles andere

Schiff mit Flugzeug verwechselt, Absturz gemeldet

 

Also da hat bei Gran Canaria jemand von einer spanischen Behörde wohl zum ersten Mal in seinem Leben ein Schiff gesehen und meldet „Flugzeugabsturz!“. So weit, so gut, das ist ja schön und lustig, dumm halt. Und die Behörde gibt die Meldung raus „Flugzeugabsturz! Wir können zu der Größe des Flugzeugs, Insassen oder überhaupt irgendwas noch nichts sagen, sorry!“ Auch dumm, aber okay, kann passieren. 5 Minuten später checken die das, sagen „Ey, bist Du doof, hast Du noch nie ein Schiff gesehen?“ und denken, es hätte sich damit erledigt.

[random]

Aber nein, wir leben ja nicht mehr in einer Zeit, wo man die Nachrichten aus der Zeitung am nächsten Tag bekommt. Oder aus einer Zeit, wo Nachrichten noch etws mit Recherche und Fakten checken zu tun haben. Nein, mittlerweile ist es jeder Webseite, jedem TV-Sender, allen komplett egal, ob das, was sie erzählen wahr ist. Sie wollen sich nur einen seriöses Image verschaffen, aber viel wichtiger ist ihnen, erster zu sein. Ob das dann SpiegelOnline ist, oder Focus Eilmeldungen, Hauptsache man recherchiert nicht erst mal, bevor man was raushaut und lässt die anderen vorbeiziehen, die ohne Recherche halt raten, aber vielleicht Glück haben und richtig liegen.

Deswegen habe ich natürlich die Eilmeldungs-E-Mail bekommen, dass ein Flugzeug abgestürzt sei.

Natürlich wird ein paar Minuten später eine neue Eilmeldung rausgehauen, dass es mit einem Schiff verwechselt wurde. Aber natürlich heißt es da dann „spanische Behörde verwechselt SChiff mit Flugzeug“ und nicht „FOCUS Eilmeldungen verwechselt Schiff mit Flugzeug, weil sie zu dumm, unehrlich und arschig sind, um minimale journalistische Standards einzuhalten.“

armselig.


Kategorien
videoblog

Piloten, die Busfahrer der Lüfte

 

Warum klatschen Passagiere, wenn ein Flugzeug landet?

Piloten bilden sich manchmal etwas ein. Und warum klatschen die Leute, wenn ein Flugzeug landet? Runter kommt es immer.

Der 103. Videoblog mit ein paar Gedanken, die sich jeder mal machen sollte. Viel Vergnügen:


Kategorien
twitter

Nackstscanner-Krebs!

Gezwitscher und Gefacebooktes

 

Die Wahrscheinlichkeit, von einem Nacktscanner Krebs zu kriegen, ist ungefähr genau so hoch, wie dass Terroristen das Flugzeug sprengen. http://blog.fefe.de/?ts=b21a4d84

Ich muss immer ein wenig weinen, wenn Freunde bei Werbeanzeigen, z.B. McDonald’s oder Paypal auf „gefällt mir“ klicken.


?“Für eine niveauvolle Feier suchen wir den Höhepunkt der Unterhaltung ggf. ein Double z. B. Marlene Jaschke für gute Comedy.“?Ein Jaschke-Double für gute Comedy? Auf einer niveauvollen Feier? Wie soll das denn gehen?

Hab gerade auf meiner Freundesliste eine entdeckt, die auf ihre Pinnwand das Video zu Unheiligs „Unter Deiner Flagge“ gepostet hat. Da das die zur Zeit schlechteste Band überhaupt ist, wollte ich mal nachschauen, was das für eine Trulla ist, ging auf ihr Profil und entdeckte ein weiteres Posting, wo sie Andrea Bergs neu…es Album vorstellt. Das sagt schon ziemlich viel darüber, was Unheilig so für Musik macht.

Kategorien
seltsame Läden

Im Flugzeug. Die Frisur sitzt. Dank Hairport

 

Wieder mal ein unsinniges Wortspiel, dass sich ein Friseur bei der Namensnennung seines Ladens ausgedacht hat. Irgendwann komme ich drauf, warum es immer die Friseure sind:

hairport

Wenn ihr auch seltsame Läden findet (nicht nur Friseure), mailt sie mir. Adresse im Impressum.


Kategorien
reiseberichte texte

Die flatulierende Vegetarierin im Flugzeug

 

Am Freitag bin ich von meinem letzten Schiffseinsatz nach Köln zurückgeflogen, ausgerechnet von Heraklion aus, dem Flughafen der Hölle, wie ich letztes Mal schon berichtete.

Diesmal war es auch nicht anders. Mehrfaches stundenlanges Anstehen unterbrochen von übersteuerten Lautsprecherdurchsagen hysterischer griechischer Flughafenangestelltinnen.

Und als ich mich bei der Gepäckabgabe anstellte und endlich dran kam, musste ich mein Gepäck öffnen, da die Behörden etwas metallisches im X-Ray sahen, das sie nicht identifizieren konnten. Auch als ich mit ihnen in einen Nebenraum ging und mein Teil auspackte, konnten sie nichts damit anfangen.

So sah es aus:


xrayding

Wer weiß, was das ist und es in die Kommentare schreibt, bekommt ein Dankeschön.

Über den restlichen ellenlangen Prozess des Eincheckens möchte ich gar nicht weiter berichten, da empfehle ich den alten Beitrag, jedoch habe ich mich, als ich endlich in der Abflughalle war, mich in ein Buch vertieft, das tierisch interessant war. Carl Hiaasen ist ein Wahnsinns-Autor.

Ich wunderte mich immer über die Menschen, die aufgerufen werden „Mr. Golf, this is the last call for flight AB6122. Please proceed to the gate immediately! The plane is ready for take-off! I repeat, Mr. Golf, you idiot, Mr. Golf, come to the gate now, the plane will go to Munich without you!“

Munich? Ach Du meine Güte, ich fliege doch über München! Ist es schon so spät? Kurz mal auf die Uhr geschaut und festgestellt – die meinten mich. Mr. Golf, Wolff, Strolch, egal. Jetzt war ich auch einmal einer dieser Deppen. Das liegt also an guten Büchern.

Im ersten Flug schlief ich dann sofort ein – endlich hatte ich mal einen Sitzplatz am Fenster und direkt daneben – in der 3er-Reihe einen Platz frei. Die Freude wurde allerdings schnell getrübt, denn ich wachte auf, als sich die dickste Frau der Welt auf den Platz am Gang setzte und ich Platzangst bekam, obwohl eigentlich zwischen uns noch ein Sitz frei war.

Als die Getränke verteilt wurden, fragte die verdammte Stewardess jeden einzelnen Gast, was sie trinken wollten, nur unsere Reihe ließ sie aus. Die dicke Frau beschwerte sich: „Entschuldigung, ich hätte auch gerne was zu trinken!“. Die Stewardess kam zurück, fragte nach dem Getränkewunsch und ging wieder – ließ mich also ein zweites Mal aus! Somit wurde jeder Gast wahrgenommen, bis auf einen – ich. Toll fürs Selbstbewusstsein. Obwohl, wahrscheinlich hat mich die Stewardess hinter dem Berg Frau gar nicht gesehen.

Ich schlief also wieder ein und träumte, wie die Frau sich eine Alternative zur Anschnallpflicht überlegen musste, denn die Länge des Gurtes reichte bei weitem nicht. Sie konnte auch nicht die Armlehne herunterklappen, denn sie war zu breit, um sich zwischen die Lehnen zu setzen. Also setzte sie sich auf die Lehne. Eine Arschbacke auf dem linken Stuhl, eine auf dem rechten. Die Lehne war allerdings hochgeklappt, sie steckte also eine der Körperöffnungen da unten auf die hochstehende Lehne und hatte einen sehr anregenden Flug. Ich hatte einen Albtraum.

Im zweiten Flug, der von München nach Köln, sollte eigentlich alles besser werden: Kürzerer Flug, mehr Beinfreiheit, auch ein Sitzplatz neben mir frei, alles wunderbar. Bis auf die flatulente Vegetarierin vor mir. Aber was soll man da machen?

P.S.: Zur weiteren Flughafen-Lektüre empfehle ich meine Artikel „Für ein Stehverbot auf Rollbändern„, „Flughafen Köln – mit Englisch zur Weltspitze„, „Was ist schlimmer als 2 Scheren? Eine Schere!“ und „Luftschlange stehen