Xavier Naidoo auf der Montagsdemo

xavier naidoo auf montagsdemo

Na das ist doch mal ein Riesenpublikum, auf dem man seinen Müll vortragen kann.

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Ist aber lustig und traurig, dass die Verschwörungstheorie Leute, die “informiert Euch” rufen, überhaupt keine Ahnung haben, wie man recherchiert, sich informiert, etc. Die denken, sich informieren, sei irgendwas nachplappern, was irgendein Depp irgendwo mal behauptet hat und dann zu denken, alle anderen lägen falsch, weil sie sich nicht informiert hätten.

Hangover 3 kommt!

Meistens sind Film-Sequels kacke, zumindest schlechter als das Original. Wenn es aber einen 3. Teil von irgendwas gibt, dann ist quasi garantiert, dass der nichts taugt.

Wenn nun aber schon der erste Teil nichts war, dann weiß man, dass der 3. Teil nur Müll ist.

Was ich damit sagen will:

Hangover Teil drei wird gedreht.

Wollen Grüne nicht im Grünen grillen?

Hier in Köln scheint sich gerade ein riesiges politisches Sommerloch aufgetan zu haben. Wenn sich die Löcher schon nicht durch den U-Bahn-Bau von selbst auftun, muss man eben suchen.

Foto von Markus Ram (some rights reserved)

Aber ganz von vorne, was ist gestern passiert? Nun, Sabine Müller, die Vorsitzende des Umweltausschusses, möchte das Grillen in den Kölner Grünanlagen komplett verbieten. Oder es will sich jemand ins Gerede bringen und sagt mal etwas total Dummes, um in die Zeitung zu kommen. Davon sind Politiker auch nicht gefreit, im Gegenteil. Wobei ich eigentlich gerade von Politikern mehr erwarte. Ich würde Politiker lieber mit Uni-Professoren verwechseln, als mit Teilnehmern von Nachmittags-Talkshows im Privatfernsehen.

Das Grillen verbieten also. In Deutschland. Dem Grill-Land Nummer 1. Niemand liebt das Grillen mehr als Deutsche. Außer vielleicht Türken und was gibt es integrativeres und völkerverständigenderes als ein kleines Grillfest?

Na gut, allerdings ist Deutschland auch das Nr. 1 Land der Verbote. Also, was sind Sabine Müllers Argumente?

Der Kampf gegen den Müll. Jährlich kostete dieser Kampf 500.000 Euro. Die Abfallwirtschaftsbetriebe verteilen bei gutem Wetter zwar massenhaft Müllsäcke und der Oberbürgermeister appelliert an den Verstand der Grillenden ihren Müll doch weg zu machen, doch alle Mühen scheinen umsonst zu sein.

Es gibt tatsächlich Leute, die ihren Müll liegen lassen. Und Müller weiß, dass die Haushaltslage beschissen aussieht und außerdem der Müll Ratten und anderes Ungeziefer anziehe.

Also muss ein komplettes Verbot her?

So etwas nennt man Kollektiv-Strafe und Wikipedia weiß, eine Kollektiv-Strafe „widerspricht der aufgeklärten Grundhaltung europäischer Kulturtradition, wonach jeder für seine Taten eine individuelle Verantwortung trägt.“ und dass sie „mit rechtsstaatlichen Grundsätzen nicht vereinbar“ ist.

Mit dummem Stammtisch-Gerede von unterqualifizierten Politikern anscheinend aber schon.

Es steckt auch noch ein weiterer Denkfehler drin.

Stellen wir uns mal vor, das Grillen wäre tatsächlich unter Strafe gestellt. Dann bräuchte man doch Leute, die die Einhaltung des Verbotes kontrollieren. Denn sonst ist es ja wirkungslos.

Da habe ich einen Alternativvorschlag: Wenn der liegen gelassene Müll, der beim Grillen entsteht, das Problem ist, warum verbietet man dann nicht den Müll liegen zu lassen? Das wäre doch der erste Gedanke oder nicht?

Dann braucht man auch keine Leute bezahlen, die für die Einhaltung des Grillverbotes Streife laufen, sondern kann diese Leute die Müllsünder schnappen lassen. Und die meinetwegen mit einer Geldstrafe von 500.000 Euro belegen, dann kann der Haushalt der Stadt auch ohne Probleme die Abfallwirtschaftsbetriebe bezahlen. Wählt mich.

Der Ursprung der Mülltrennung

Im Berliner Einkaufszentrum Alexa sehen die Mülleimer so aus:

muell2.jpg

Sqürl erinnerte das ja eher an Trivial Pursuit, mich jedoch an das alte Spiel zum Hirn trainieren, Simon:

simon_game.jpg

Und wer mir jetzt noch sagen kann, in welches von den 4 Müllfächern man das Spiel schmeisst, um es korrekt zu entsorgen, der darf sich was wünschen.

Kaffeepads must die!

Eine der schlechtesten Erfindungen der letzten Zeit waren ja diese Kaffeepad-Automaten, Senseo und so ein Müll. Die Verbraucher, denen diese schrecklichen Filterkaffee-Maschinen noch nicht einfach genug waren, wollten plötzlich – trotz ständigem Gejammer über zu wenig Geld – bereitwillig 20mal mehr für Kaffee ausgeben, anstatt einmal mit dem Löffel in die Kaffeepackung zu greifen. Oder einen gescheiten Espresso zu machen.

Aber egal. Nun gibt es aber etwas, was die gesamte Idee wieder umdreht und zu komplettem Unfug macht. Den “Padmaker Mr. Pad”. Richtig, für € 69,95 gibt es ein Gerät, das Kaffee-Pads herstellt. Gut, das ist jetzt natürlich etwas aufwendiger, als einfach Pulverkaffee in einen Filter zu schütten und wahrscheinlich auch teurer, denn jetzt muss man ja Kaffee und leere Kaffeepads kaufen und die zusammenfügen, jeweils mit 5 Sekunden Einschweißzeit, klar, aber warum nicht kompliziert, wenn es auch einfach geht?

Nein, mit einfacher meine ich nicht “Jacobs 3für1 ” mit Kaffee, “Creamer” und Zucker, das man einfach in heißes Wasser schüttet, für angeblich “feinsten Kaffeegenuß”, igitt! Und McDonald’s ist Gourmet-Food oder was?