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Klavier spielen können wie das Supertalent – in 10 Minuten lernen!

 

Klavier lernen in 10 Minuten, wie das Supertalent Jörg Perreten

Millionen Menschen (auch ich – hier meine ausführliche Kritik) haben gesehen wie bei „das Supertalent“ auf RTL Punk Jörg Perreten mit seinem Piano spiel die Herzen der Menschen berührte. Hier erkläre ich, dass dazu kein Ausnahmetalent nötig ist, wie es funktionierte und wie man innerhalb von 10 Minuten lernen kann auch herzerweichend Klavier zu spielen:


Was meint ihr dazu?


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Wie die Supertalent Jury sein sollte

 

Gatis Kandis Comedian

Wer erinnert sich noch, es war mal beim Supertalent, als mein zugegebenermaßen schlecht beratener Kollege Welf Haeger mit sehr schräger Stand-Up-Comedy zum Supertalent wollte und innerhalb von Sekunden vom dämlich ich-mach-was-RTL-mir-vorgibt-Publikum niedergebrüllt wurde und sich dann dumme beleidigende Sprüche von Dieter Bohlen und Co. anhören musste, also quasi geteert und gefedert wurde vom Hexenverfolgungs-Pack, weil man das ja hierzuland so macht mit Leuten, die ein wenig anders sind? Man gibt ihnen nicht mal eine Chance und macht sie lächerlich?

Hier mal ein Beispiel aus dem Original-Supertalent „Britain’s Got Talent“, wo ein ähnlicher Typ auftritt und wie man korrekter mit ihm umgeht. Der Typ heißt Gatis Kandis und kommt aus Lettland:

Liebes RTL und Dieter Bohlen, schaut Euch das mal an, da könnt ihr noch viel von lernen.


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Panflöten-Supertalent veröffentlicht CD noch vor Weihnachten

 

Das Supertalent-Finale am Samstag sahen trotz im Vergleich zu den Vorjahren schwacher Quoten noch viel zu viele Menschen. Und Menschen, die sich so etwas anschauen – denen kann man doch bestimmt irgendwie Geld aus der Tasche ziehen. Leo Rojas, Panflötenspieler, hat gewonnen. Also muss eine CD her. Das geht ja ganz fix diesmal, die müssen da nicht schnell was produzieren, sondern sie können einfach irgendeine dieser Andenmusikanten-CDs nehmen, die die „Indianer“ in der Fußgängerzone verkaufen. Ja, genau, die zu der sie im Playback Panflöte spielen.

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Klingt doch eh alles gleich, merkt doch keiner. Also ich weiß natürlich nicht, ob die Produzenten schnell genug sind, aber beim ersten Supertalent, dem mittelmäßigen Mundharmonikaspieler Michael Hirte, haben sie es ja auch noch schnell geschafft und ihn zu billigsten Backgroundtracks billigste Melodien spielen zu lassen und diese dann in Oktave und mit Vibrato für den Aha-Effekt zu wiederholen.

Das geht mit Panflöten auch. Aber wartet mal kurz – Panflöten? Echt jetzt, Panflöten?Ein Panflötenspieler hat das Supertalent gewonnen? Geht’s noch? Haben die Leute kein Gedächtnis? Wenn es eine Sache gibt, die nerviger ist, als ein Mundharmonika-Straßenmusiker, dann ist das doch wohl ein Panflötenspieler?

Es gab mal viele unterschiedliche, interessante Straßenmusiker, dann kam die Andenmusikanten-Mafia an, bauten ihre Megawatt-Anlagen auf und machten Pseudo-Indianermusik-Esoterik-Scheiße-Klimbim zu Playback, während sie sich Holzrohre vor den Mund hielten.

Ein Panflötenspieler, ich flippe aus. Wer vor Jahren schon gedacht hat Michael Hirte als Supertalent zu betiteln sei der Tiefpunkt des deutschen Mittelmäßigkeitsstrebens, hat sich geirrt. Was ist schon eine Mundharmonika, gegen eine Panflöte?

Dabei gab es ja auch andere Musikinstrumente in der Sendung, 2 „Pianisten“ gar. Natürlich in Anführungszeichen geschrieben, da es keine richtigen Pianisten waren. Das eine war ein sehr mittelmäßiger Pianist, der sich ständig verspielt hat, aber richtig verspielt hat und zwar so sehr verspielt hat, dass selbst das von seiner, höchstwahrscheinlich erstunken und erlogenen Human-Touch-Story überzeugte dumme RTL-Publikum es gemerkt hat. Das andere war ein 6-jähriger Junge, der für Elise gespielt hat. Auch mit Fehlern. Aber mein Gott, er war 6 Jahre alt, für einen 6-jährigen ist so etwas schon verdammt schwer, harte Arbeit, harte Leistung und meine Fresse, nehmt den Eltern das Kind weg und sperrt die Produzenten ein! 6-jährige Kinder gehören nicht Samstagabends auf RTL!

Wie wird das ganze jetzt weitergehen. Wenn beim Supertalent ausgerechnet die Straßenkünstler gewinnen, die am wenigsten beeindruckend sind und nur nervend, dann können doch mal diese „lebenden Objekte“ auftreten? Diese Menschen, die sich irgendwie verkleiden und in die Fußgängerzone stellen, Hut zum Geld hinein schmeißen vorne dran und dann nichts tun – zumindest so gut sie können. Einfach still stehen. Das sollen die bei RTL mal machen! Ein Typ, der sich wie eine historische Person verkleidet (im Halbfinale und Finale dann ja eine andere) und dann einfach still da steht, während die Kamerafahrten um ihn herumfahren. Die Zeitlupensegmente werde ich dann besonders toll finden. Da das Publikum eh wie auf Geisterkommando an ungewohnten Stellen immer plötzlich gemeinsam kollektiv anfängt zu Klatschen oder zu Jubeln, kann man das dann auch manchmal einbauen. Das wäre echt mal was.

Im Jahr darauf ist dann Stehen zu viel verlangt und es gewinnt jemand, der auf der Bühne sitzt. Auch von der Straße, ein Bettler halt. Über ihn wird eine herzerwärmende Story erzählt, so dass die Leute für ihn abstimmen, er bekommt ne kleine Abfindung dafür und darf mal kurz in der Wärme sitzen, während sich Bohlen und RTL die Scheinchen in die Tasche stopfen.

So, nun reicht es aber mal mit Supertalent, ich hatte ja schon eine Menge geschrieben und wenn ihr noch nicht genug habt, schaut bitte ach folgende Artikel an:

 

Das Supertalent auf RTL – ein Haufen Exkremente

Pimmel-Pianisten-Plagiate – das Supertalent und die Originale

Klavier spielen können wie das Supertalent – in 10 Minuten lernen!

Das Supertalent – großer Mist auf RTL

Stand der Sieger von das Supertalent auf RTL, Michael Hirte, schon vorher fest?


Wieso hat Michael Hirte schon das Album fertig?

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Ausländische Nutten für Nazis – da sagen die auch nicht Nein

 

Panflötenspieler, Supertalent, Nazis, Esoteriker – alles verbieten!

Im 106. Videoblog, muss ich mich mal wieder aufregen. Über Nazis, über die NPD, aber auch über das NPD-Verbot, über Esoteriker, Verschwörungstheoretiker, über das Supertalent auf RTL und Panflötenspieler, Mundharmonikaspieler und noch so einiges.


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„The Voice“ ist auch nur eine Casting-Show

Warum loben denn alle dieses unerträgliche „The Voice“? Das ist doch auch nur eine weitere Casting-Show. Das ist ja, als ob irgendein neues „scripted reality“ oder „Docutainment“ oder Nachmittags-Trash-TV – Format aufden Markt kmmt und alle sagen: „Ja, das ist gut!“ – „The Voice“ ist vielleicht gut im Vergleich zum absoluten Tiefpunkt „das Supertalent„, aber es ist immer noch eine Casting-Show. Guttenberg ist vielleicht ein Heiliger im Vergleich zu Berlusconi, aber es ist immer noch ein Betrüger!

Die Jury wirkt saublöd und bekifft und so wie die mitwippen – das nennt sich im Schauspielbereich „overacting“. Peinlich.

Gespielte Begeisterung für weitere Mittelmäßigkeit. Kennt man nicht anders.

Es gibt bestimmt Hundescheisse, die wenn man sie ist, nicht ganz so schlimm ist, wie andere Hundescheisse. Dann muss man sie aber nicht in den Himmel loben. Es ist immer noch Hundescheiße.

Ich weiß überhaupt nicht, was Casting-Shows sollen. Ich bin dafür, dass man ein Casting für eine Show macht und dann die Show, nicht das Casting als Show. Ich glaube, bei meinem nächsten Auftritt trete ich nicht auf, sondern zeige ein Video davon, wie ich zum AUftritt fahre.

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Das Supertalent auf RTL: Ein Haufen Exkremente

 

Ich habe es wieder getan, sorry. Ich habe gerade das Supertalent geschaut, ich konnte mich nicht zurückhalten. Wie Autounfall-Gaffer konnte ich mich auch nicht zurückhalten, um mich an dem Elend zu erfreuen. Wahrscheinlich ist das ja auch der Quotentrick der Show. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Millionen Menschen diesen Schund toll finden, wahrscheinlich finden sie die Sendung so beschissen, dass man nicht wegschauen kann. Ich hoffe es zumindest. Dem Sender RTL ist es ja egal, wer schaut, Hauptsache die Quote stimmt.

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Nun gut, ich gebe zu, die Überschrift habe ich mir schon vorher ausgedacht, ich weiß auch gar nicht, was sie bedeutet. Vielleicht werde ich ja heute, im Gegensatz zum letzten Mal überrascht und eines besseren belehrt. Hier also die ausführliche Kritik zur Sendung „Das Supertalent“ vom 22. Oktober 2011 auf RTL:

So, es kann losgehen. Mit dem Publikum im Saal wurde extensiv klatschen, jubeln und buhen geübt, damit die sich auch ja an die Anweisungen der Einheizer halten. Natürlich lief da die Kamera schon mit, damit man nachher die Auftritte so zusammenschneiden kann, wie man will. Wir erinnern uns an die Amy Winehouse Imitatorin, die angeblich ausgebuht wurde, als sie auf die Bühne kam, denn so kurz nach dem Tod der Sängerin macht man das ja nicht. Nur: Die Sendung wurde kurz nach dem Tod ausgestrahlt, die Aufzeichnung war schon Monate vorher, als sie noch lebte. Bei der Aufzeichnung hat niemand gebuht. Man ist den Redakteuren komplett ausgeliefert – ob Talent oder nicht. Und die human Touch – Stories sind sicherlich auch nicht alle echt. Viele der Kandidaten haben sich ja auch nicht beworben, sondern wurden von der Redaktion ausgesucht und angeschrieben. Ich kenne sogar ein paar, die dankend abgelehnt haben.

Die Sprüche von Dieter Bohlen sind natürlich auch nicht spontan von ihm, sondern von Gag-Autoren im Vorfeld geschrieben. Und vielleicht haben die Damen der Jury diese Salbe, die – als ich noch in einer TV-Redaktion arbeitete – wir immer benutzten, wenn jemand auf Kommando Tränen der Rührung zeigen sollte. Auf geht’s:

Kandidat Nr. 1: Hassan

Human Touch Story: Er hat mal auf einem Homevideo komisch getanzt, das wurde ein Internet-Hit, darum ist er hier. Ah ja.

Sein Talent: Er kann nicht Tanzen. Hat er ja auch nie behauptet. Aber RTL hat natürlich gefragt, ob er seinen Apachen-Tanz machen kann. Damit man sich nicht nur über Türken, sondern auch über Indianer lustig macht.

Er hüpft auf und ab, nicht was nicht jeder kann, der nicht im Rollstuhl sitzt. Dieter Bohlen fand es lustig, weil es was Neues war. Echt? Was Neues? Beste Samstagabend-Unterhaltung. Warum nochmal hat das Quote? Na, ich schaue ja auch zu.

Kandidat Nr. 2: David Medlini

Human Touch Story: Nix.

sein Talent: Entfesselungskünstler aus Budapest. Natürlich hat der sich auch nicht beworben, sondern wurde gefunden. Und bestimmt bezahlt. Und er lässt sich einfrieren in einen Eisblock, einen Tag vorher. Und dann in der Sendung wieder rausholen. Warum?

Der Poptitan hat übrigens Zweifel. Ich auch. Es wurde ja nicht kontrolliert, ob der 20 Stunden im -30 Grad kalten Kühllaster war. Das Eis wäre auch an seinem Gesicht festgefroren und er wäre tot. Ich bin mir fast sicher, die haben den da kurz vorher reingeschweist. Und das Beweis Supertalent-Tuch, dass ihm mitgegeben wurde, das gefroren hätte sein sollen, war auch nicht gefroren.


Kandidatin Nr. 3: Annika Münchgesang

Singt eigene Texte mit und ohne Sinn, kann natürlich nicht singen und ist natürlich auch nur da, damit sie gemobbt werden kann von der Masse und von der Jury mit lustigen Sprüchen bedacht werden kann. Und sie will ihren echten Namen, keinen Künstlernamen. Natürlich heißt sie wirklich Münchgesang. Nie im Leben, hat sich bestimmt auch ein listiger Redakteur ausgedacht.

Der Gag: Sie sagt es sei eine Eigenkomposition, singt aber „Von den blauen Bergen kommen wir“ mit anderem Text. Das ist der Aufhänger. Lustig. Wobei Ballermann-Schlager doch auch nicht schlechter sind.

Und die Motsi bringt das Dummdumm-Publikum dazu, dass alle mitsingen.

Kandidatin Nr. 4: Fabienne

Human Touch Story: War letztes Jahr schon dabei und ist nicht ins Halbfinale gekommen und hat jetzt viel geübt. Das reicht schon als Story? Hm. Ach, jetzt hat sie eine andere Haarfarbe.

ihr Talent: Sie ist 15 Jahre alt und singt. Und Dieter Bohlen sagt, dass sie hübsch sei. Optik 1. Igitt. Warum dürfen eigentlich 15-jährige in Samstag-Abend-Unterhaltungsshows auftreten? Gibt es keinen Jugendschutz für sowas?

Sie singt sehr schön und sauber, aber Bohlen hat sich Kopfhörer aufgesetzt. Damit es schneller, um ist? Ach nee, um so zu tun, als ob er es dann genauer hören kann. Als ob er so gute Ohren hat. Ich bin am Zweifeln, ob die nicht einfach ein komplettes Playback abgespielt haben, so perfekt klang das, so ordentlich abgemischt oder ob sie danach nicht zumindest mit Autotune – wie beim britischen X-factor nachgeholfen haben. Kann ich nicht beurteilen. Aber da Dieter Bohlen sagt, sie würde die Töne nicht richtig treffen, vor allem in der Strophe und es sei nur eine 2- muss da was nachbearbeitet sein oder er hört tatsächlich gar nichts.

Kandidatin Nr. 5: Anita, die stärkste Frau der Welt

Na endlich mal was für mich, aber was passiert, mein Eye-TV fürs Fernsehen am Computer geht kaputt. Das ist aber auch eine Scheiße. Angeblich kann ich da vor und zurückspulen, von wegen, Pustekuchen. Ich habe aber auch ein Pech.

So geht wieder. Sie trägt die beiden Jury-Frauen durch die Gegend und das wird in Zeitlupe gezeigt, während sie vor Anstrengung stöhnt. Komischerweise nicht in Zeitlupe. Ist bestimmt drübergelegt, damit es sexy klingt. Das Stöhnen klingt auch nicht nach Anstrengung, sondern nach Lust. Na mir soll es Recht sein.

Dann verbiegt sie eine Eisenstange mit ihrem Dickschädel, aber Motsi kann das auch. Wohl doch nicht so schwer, alter Zirkustrick. Jetzt stemmt sie noch Männer, mir ist aber die Lust vergangen, weil alles in Super-Zeitlupe läuft und mit dramatischer Musik unterlegt wird. Ohne Zeitlupe wäre die Sendung nur eine halbe Stunde lang und irgendein Schnittredakteur gehört mal ordentlich zurecht gestutzt. Langweilig.
Die Kandidatin hatte natürlich auch nicht das Supertalent gesucht, sondern wurde von der Redaktion kontaktiert. Und schon wieder Zeitlupe. Übel. Ach, Bohlen schafft sie übrigens nicht zu stemmen und es gibt ihm wieder die Möglichkeit überalterte Frauenbilder rauszukotzen und Sprüche gegen starke Frauen zu kloppen.


Kandidat Nr. 6: Irgendjemand, der bei „Schwiegertochter gesucht“ war und damit Cross-Promotion für RTL macht. Selbstverständlich hat das nichts mehr mit Talentwettbewerb zu tun und RTL hat das sicherlich so eingefädelt und ich mache mal eine Pause und lasse ihn unkommentiert.

Kandidat Nr. 7: Ist doch egal, die Fußballerfrau aus der Jury ist sehr hübsch. Das ist doch genug, um einzuschalten.

Der Kandidat ist übrigens ein Beatboxer, mit der Human Touch Story, dass er zu schwer ist, aber das ist egal, der beste Beatboxer bin eh ich, wie man hier sieht.

Leider war der Kandidat echt gut und arbeitet mit einer Loop-Station. Motsi sagt, sie habe so etwas noch nie gesehen. Dieter auch. Na ja, dann haben die wohl die letzten 20 Jahre geschlafen, Beardyman sagt ihr wohl nix.

Kandidat Nr. 8:

Jemand tanzt auf Krücken. Weil das vor Jahren ja mal der Hit im Internet war. Ich bin mir sicher Motsi und Dieter haben so etwas noch nie gesehen oder werden es zumindest sagen. Der Vortrag wird wieder durch viele Zeitlupen unterbrochen. Ich lese nebenbei ein Buch, das kann kein Pupser im Schnittraum versauen. Ich würde gerne mal mit jemand Verantwortlichem reden. Produzieren Scheiße und haben kein Gewissen. Ich kenn da ein Land, das gerade ihren verrückten Diktator verloren hat. Vielleicht wäre das ja was für die Produzenten?

Kandidaten Nr. 9:

Schattentheater. Hat wahrscheinlich noch niemand von der Jury jemals gesehen. Ich habe keine Lust mehr, egal wie gut die auch sind. Ob bei Schattenspielen auch Zeitlupenwiederholungen kommen? Die machen eh nur Pilobolus nach. Wahrscheinlich weil die echten Pilobolus zu teuer waren für RTL. Ach kuck mal, den einen der Tänzer kenne ich sogar. Die wurden wohl tatsächlich zusammengestellt, um günstig den berühmten Clip der US-Tanzgruppe Pilobolus nachzumachen. Krass. Plagiate. billig. schade. Pilobolus tourt übrigens mit ihrer Show „Shadowland“ durch Deutschland und ist eigentlich bekannt durch ihren „Wetten Dass…“-Auftritt. Na sowas.

Kandidat Nr. 10: Lothar macht irgendwas. Ich geh mal kacken.

Hat der jetzt gehüpft und getanzt wie Kandidat Nr. 1? Die Aufmerksamkeitsspanne der RTL-Zuschauer wird aber auch nicht überschätzt. Ach so, er zeiht sich dabei aus. Au weia. Der Schnitt wird allerdings jetzt nur noch eine Frechheit, schlimmer als erste Experimente einer Video-AG an einer Schule in den 80er Jahren, Worte 5 Mal wiederholen, weil es ja so lustig ist, die Produktionsgesellschaft soll mal ihren Praktikanten von den Reglern wegholen.

Ausziehen! Äh, aufhören! Haben sie wieder einen armen Arbeitslosen gefunden, der sich für ein paar Euro und paar Sekunden Aufmerksamkeit vom Publikum erniedrigen und mobben lässt. Irgendwann wird sich einer dieser Kandidaten umbringen (wie bei den Nachmittags-Talkshows in den USA), dann wird das Geschrei groß sein. Hoffentlich muss sich dann jemand mal vor Gericht verantworten.

Kandidat Nr. 11: Ein Typ erzählt, dass er Altenpfleger sei und sich damit über Wasser halte und eigentlich Musiker sei. Na ist doch okay. Und seine Mutter hat Krebs. Deswegen geht er zum Supertalent. Nein! Und die Ärzte konnten ihr kaum helfen und er hat sie überzeugt zu einer Heilerin zu gehen. So, jetzt ist Schluss. Das ist kriminell. Jetzt werden auch noch Scharlatane beworben, na Klasse. Und hiermit breche ich den Versuch mir das noch einmal anzuschauen ab, ich kann nicht mehr, tut mir leid.

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Pimmel-Pianisten Plagiate – das Supertalent und die Originale

 

Penis Piano Klavier

Ich muss mich gerade mal entschuldigen, dass ich zur Zeit so viel über das Supertalent auf RTL schreibe. Verdient hätte es die Sendung ja nicht. Abe ich habe sie nun mal gesehen und kann nicht aufhören mich darüber aufzuregen. Nach meinem Artikel mit der ausführlich Kritik (Das Supertalent – großer Mist auf RTL) und meinem Video, wo ich zeigte, wie man in 10 Minuten lernen kann, so toll Klavier zu spielen wie der kleine Punker (Klavier spielen können wie das Supertalent – in 10 Minuten lernen!) habe ich bisher die Penis-Pianisten vernachlässigt. Leider muss ich das jetzt nachholen.

Also, es traten zwei Witzbolde auf, die sich hinter ein Klavier stellten, die Hosen herunterliessen und dann mit ihren Penissen Klavier spielten – atrülich taten sie nur so und die Musik kam vom Band. Das hätte eigentlich jedem klar sein müssen, der kein kompletter Vollidiot ist, dennoch war es das Gesprächsthema in den Klatschblättern des nächsten Tages, wie ekelig und pfui das doch sei, ob das jetzt die neuen Talente, etc. – ein paar Tage später, als auch dem billigsten Journalisten klar sein musste, dass die faken, war es wieder Thema, von wegen „Schummelvorwürfe“ und Betrug bei das Supertalent.

Ähm… es ist eine Comedy-Nummer. Es ist doch vollkommen egal, ob die mit Penissen spielen oder nur so tun als ob. Und wenn sie wirklich mit Penissen spelen würden, dann hätte man doch nicht das Klavier so hingestellt dass man nichts sieht, sondern so, dass man es auf jeden Fall sieht!

Da muss man sich doch nicht drüber aufregen. Es gibt aber was an der Nummer, worüber man sich aufregen muss: Sie ist geklaut. Ein böses No-No der Comedyszene Gags oder ganze Nummern zu klauen, leider passiert es sehr oft und selbst wenn es bekannte Nummern sind, scheint es niemandem etwas auszumachen.

Die beiden Typen die auf RTL auftraten – ich weiß nicht, ob die Redaktion extra Leute suchte, die die Penis-Nummer machten, oder ob sie selbst die Idee hatten, waren nicht die ersten, die die Nummer spielten. Ich präsentiere Originale und Fälschungen, den Auftritt vom Supertalent selbst kann ich nicht zeigen, seltsamerweise ist dieser Auftritt der einzige, der auf der RTL-WEbseite und clipfish.de nicht gezeigt wird. Wird seine Gründe haben.

Das erst Mal gab es die Penis-Pianisten meines Wissens vor vielen Jahren in einer australischen Comedy-Show:

Okay, immerhin innovativ und sauber ausgeführt. Nicht so wie die beiden Amateure bei RTL, die noch nicht mal wussten, wo am Klavier die tiefen und hohen Tasten sind.

Als nächstes die Klavierkabarettisten von Ass-Dur, die mittlerweile mit ihrem Programm 18 renommierte Kabarettpreise gewonnen haben, das Video ist 4 Jahre alt:

Immerhin wissen sie, wo die Tasten am Klavier liegen und fügen einige – hoffentlich – eigene Gags hinzu.

Diese beiden Amateure aus Bulgarien sind so billig, dass sie noch nicht mal ein gescheites Klavier haben, sondern nur ein Tuch:

Es gibt noh viele weitere Beispiele auf Youtube, aber das wäre jetzt zu viel, zum Schluß noch deie Humorlosesten. Karnevalisten. Die denken halt, es ist noch lustiger, wenn man es zu dritt macht. Dumm nur, dass das Playback ständig mehr als 3 Töne gleichzeitig spielt und man(n) schon sehr gut bestückt sein müsste. Und Hüte sind wohl auch lustig. Wie gesagt eine Kopie von einer Kopie, Erbschäden der Nachfolgegeneration, Inzest.

Ach ja, habe ganz vergessen zu sagen, dass die Penis-Pianisten auch schon letztes Jahr bei der griechischen Version waren. Also andere Darsteller, aber die gleiche Nummer. Witzeerzähler.