was ich nicht leiden kann – 14

Langsamgeher. Vor allem Touristen haben es an sich, möglichst langsam zu laufen, den Blick wie Hans-Guck-In-Die-Luft und die Ohren auf Durchzug gestellt. Und sich dabei möglichst breit zu machen. Wenn man nur von Punkt A nach Punkt B kommen möchte ist man aufgeschmissen, wenn man ein höfliches Räuspern oder ein leises „Entschuldigung“ sagen möchte, um die Aufmerksamkeit zu erhalten, damit sie einen durchlassen. Das einzige was hilft, ist „aus dem Weg!“ zu brüllen, aber dann sind sie sauer und bleiben erst recht stehen. Auch wenn man versucht sich an ihnen vorbeizudrücken, dann bekommt man zu hören, dass man doch was hätte sagen können. Hat man ja.

Übelsterweise treten die Langsamgeher meist in Grüppchen auf und bleiben gerade dann auch och stehen, wenn man es besonders eilig hat. Dann wird erst mal ein Foto gemacht – und durchs Bild laufen will man ja auch nicht.

Wenn ein Pärchen Langsamgeher unterwegs ist, dann gehen die so, dass sie möglichst die geamte Breite des Bürgersteigs belegen. Der Mann vorne weg und die Frau seitlich versetzt hinter ihm. Wenn die sich dann unterhalten wollen, muss der Mann stehenbleiben, um sich zu seiner Frau um zu drehen und dann geht es erst wieder im SChneckentempo weiter.

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Über ui.

Manuel Wolff ist der Autor von "ui. der blog.", Außerdem "ui. der vlog." auf Youtube und diverse andere Projekte. Hauptberuflich Stand Up Comedian und Musikkabarettist und Improgott. G+

5 Gedanken zu „was ich nicht leiden kann – 14

  1. Man könnte ja mal laut „Feuer!!!“ rufen…

    aber ne… dann bleiben die erst recht stehen und gucken sich sensationslüstern um…

  2. Findest Du? Rendner? „Das“ Dackel? Bist Du Saarländer? Wenn Dich die „Rendner“ im ALDI stören, dann geh doch woanders einkaufen. Vielleicht irgendwo, wo es nicht so billig ist.

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