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Wortspiele zum Mehdohrn-Rücktritt

Hier ist der offizielle Sammelplatz für Bahn- und Zug-Wortspiele zu Mehdorns Rücktritt.

(Ich kann den heute Abend leider nicht sehen, wäre aber schön, wenn jemand berichten könnte, wie viele zugspezifische Wortspiele vorkamen)

Bis jetzt:

– Rückzug
– der Zug ist abgefahren
– Mehdorn endlich zurückgetreten: Bitte entschuldigen Sie die Verspätung
– zurückbleiben, bitte
– Der letzte Schachzug
– Bahn frei für Nachfolger
– Mehdorn im Auge
– Entgleisung bei der Bahn
– Mehdorn auf dem Abstellgleis
– Wegen eines Personenschadens entsteht eine Verspätung von …
– Alle aussteigen, Mehdorn endet hier
– Mehdorns Endstation
– Mehdornfreier Bahnhof (danke ml)
– Herr Mehdorn, genießen Sie Ihren Ruhestand in vollen Zügen! (sehr gut, Michse!)
– Rote Kelle fuer Mehdorn (danke StephanJ – versteh ich nicht)
– bahnbrechende…
– Thank you for travelling with Deutsche Bahn (dibtych)
– Mehdorn zieht die Notbremse
– Mehdorn steigt aus, Die Türen schließen selbstständig! (u.a. Henning)
– Mehdorn bleibt auf der Strecke (Danke Andreas)
– wer ist denn jetzt am zug? (Danke Schinshady)
– am Ende des Tunnels (u.a . sliggs)
– Typisch Bahn: Selbst der Rücktritt des Chefs ist verspätet.(XiongShuiRT auf Twitter. Gefunden von Corax)
– Mehdorn verlässt diesen Abort so, wie er ihn selbst vorzufinden wünscht (sliggs)
– Fahr doch zur Hölle
– Nur Fliegen ist schöner! (gegenglück)
– Die Bahn unter Zugzwang (Explorer)

Moritz bringt gleich 3 großartige Titel:

– Da hat es Mehdorn aus der Bahn geworfen…
– Mehdorns bahnbrechender Ausstieg
– Mehdorn bahnt sich den Weg nach draussen

Alle, die in den Kommentaren geposteten, werden Zug um Zug hier eingestellt.

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Immer mehr Spaß mit der Bahn

 

Ihr erinnert Euch, am 14. Januar 2009 fiel kurz nachdem ich ein Ticket auf bahn.de buchen wollte, der Strom aus (siehe hier). Das Ticket bekam ich nicht und musste mir am Bahnhof kurz vor der Reise eins besorgen.

Umso erstaunter war ich, als ich einige Tage später auf meinem Kontoauszug entdeckte, dass die Bahn dennoch das Geld von meinem Konto abgebucht hätte. Also schrieb ich einen bösen Brief an die E-Mail-Adresse (weil es mir zu doof ist, dafür kostenpflichtige Nummern anzurufen).

Kurz darauf bekam ich eine Antwort:

„Sehr geehrter Herr Wolf,

vielen Dank für Ihre E-Mail.
Wir bedauern den Vorfall und werden Ihnen den Betrag gutschreiben.

Es würde uns freuen, Sie auch weiterhin auf unseren Seiten und in unseren Zügen begrüßen zu dürfen.“

Nett, oder? Nicht ganz. Meine Antwortmail darauf war sehr kurz:

„Wolff, nicht Wolf.“


Am nächsten Tag kam eine weitere E-Mail der Bahn:

„Sehr geehrter Herr Wolff,

vielen Dank für Ihre E-Mail.
Wir bedauern das wir Ihren Namen falsch geschrieben haben.

Es würde uns freuen, Sie auch weiterhin auf unseren Seiten und in unseren Zügen begrüßen zu dürfen.“

Nett, oder? Nicht ganz. Meine Antwortmail darauf war sehr kurz:

„“dass“ nicht „das“. Mit Komma.“

Ich bin gespannt, welch unterhaltsame Briefwechsel sich noch ergeben, an den Spaß bei „Manuel Wolff gegen die Bahn“ ist ja schwer heran zu kommen.

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Perfektion der Preisverwirrung der Deutschen Bahn

Wenn ihr Euch fragt, was ich „zwischen den Jahren“ gemacht habe, dann kann ich Euch sagen, die meiste Zeit davon habe ich mit dem Fahrkartenkauf eines Tickets für die simple Strecke Köln – Düsseldorf verbracht. Die Fahrt dahin dauert selbst mit dem langsamsten Zug nur 30 Minuten, der Fahrkartenkauf bedeutend länger.

Folgende Ausgangssituation: Für den 27.12.2008 hatte ich ein Ticket von Neustadt an der Weinstraße nach Köln. Ich wollte aber nach kurzem Aufenthalt in Köln am Abend weiter nach Düsseldorf. Also versuchte ich am 26.12.2008 auf bahn.de ein Ticket Köln-Düsseldorf zu finden und zu buchen:

Mir wird eine Verbindung mit dem IC angezeigt, für € 5,50 mit Bahncard 50. Klingt gut, ich will buchen und komme auf eine Seite, die mir die Wahl stellt zwischen „Fahrkarte mit Sitzplatzreservierung“, „Fahrkarte ohne Sitzplatzreservierung“ und „Sitzplatzreservierung ohne Fahrkarte“. Anklickbar ist allerdings nur das Letztere. Da ich alles will, außer einer Sitzplatzreservierung bringt mich das nicht weiter.

Interessehalber versuche ich Streckenkombinationen, die weiter als Stuttgart gehen, oder direkt die Strecke Neustadt – Düsseldorf. Das würde alles gehen. Nur Köln-Düsseldorf scheint die Bahn verbieten zu wollen. Die meisten Düsseldorfer übrigens auch.

Am 27.12.2008 fahre ich also erstmal ohne weiteres Ticket nach Köln. Dem Schaffner (ich weiß, „Zugbegleiter“) im ICE schildere ich mein Problem und er versteht mich nicht ganz, aber ich ihn auch nicht, denn er murmelt irgendwas von wegen „Verkehrsverbund“. Netterweise zückt er sein Teil, um mir ein Köln-Düsseldorf-Ticket zu verkaufen, als er aber erfährt, dass ich erst am Abend nach Düsseldorf weiterfahren will, steckt er es unverschämterweise wieder weg und sagt, ich solle mir das Ticket am Automaten kaufen. Na toll.

Am Abend kaufe ich das Ticket am Automaten, sehe aber das der nächste Zug ein Regional-Express ist, also etwas langsamer, aber dafür bestimmt billiger, als der darauffolgende IC. Auf der Verbindungsanzeige des Automaten steht etwas von wegen „Verbundtarif“. Ich drücke drauf und der Schlawiner verlangt von mir € 9,30. Nö, will ich nicht.

Ich breche ab und wähle den späteren Zug, einen IC. Ich habe ja keine „Zugbindung“ und kann dann doch einsteigen wo ich will, oder? Und tatsächlich, dieser wird mir wie bei bahn.de für € 5,50 angezeigt. Und haltet Euch fest: Es gibt überhaupt keine Probleme beim buchen und ich erhalte das Ticket. Und steige natürlich in den Zug, der mir für € 9,30 verkauft werden sollte, schon eine heftige Konfrontation mit dem Schaffner erwartend. Der Schaffner kam aber gar nicht.

Hier könnte die Geschichte zu Ende sein, doch am 31.12.2008 fuhr ich noch einmal nach Düsseldorf. Allerdings noch ein Stückchen weiter, nämlich nach „Ratingen Ost“. Gebe also diese Orte bei bahn.de ein und ratet mal, was bahn.de haben möchte? Nur € 5,70. Wie kann das denn plötzlich sein?

Interessehalber gebe ich einfach noch einmal die gleiche Verbindung ein, allerdings nur bis Düsseldorf Hauptbahnhof, um zu sehen, ob das jetzt auch  € 5,70 oder gar nur € 5,50 oder sogar € 9,30 kostet, aber nein: Das Portal offeriert mir: „Preisauskunft nicht möglich“. Das heißt also, ich kann online kein Ticket von Köln nach Düsseldorf buchen, allerdings ein paar Stationen weiter schon. Wer darin einen Sinn erkennen kann, erklärt es mir bitte in den Kommentaren.

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Die dümmsten Sprüche der Werbung: Deutsche Post

Die „Deutsche Post“ wirbt derzeit und schon seit längerem mit einem der dümmsten Sprüche: „Deutsche Post – die Post für Deutschland„.

Das hatte ich schon einmal in dieser Kolumne stehen, aber nicht erklärt.

Wie doof ist das denn? Prädestiniert für eins dieser TV-Gewinnspiele, wo eine saublöde Frage gestellt wird und man dann zwischen zwei möglichen Antworten auswählen muss:

„Die Deutsche Post ist die Post für…

a) Afghanistan.
b) Deutschland.

Rufen sie an, 59cent pro Anruf!“

Oder schreiben sie eine Postkarte mit der Deutschen Post.

Für was soll die Deutsche Post denn sonst die Post sein? Wäre ja doof, wenn es keine Post wäre, was weiß ich:

Deutsche Post – die Wäschecenter für Südamerika„.

Kürzlich hab ich einen Brief in die Deutsche Bahn eingeworfen. Hätte ich mal besser der Werbung zugehört!

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Ein weiterer Briefwechsel in der Bahnsaga um 30cent

Wer nicht weiß, um was es geht, hier kurz die Zusammenfassung:

Ich schrieb einen Brief an die Bahn (siehe „In diesem Brief an die Bahn geht es doch gar nicht um den Bahnstreik…„), die Bahn antwortete mir (siehe „Die Bahn ist nicht der richtige Ansprechpartner für die Bahn„), also schrieb ich abermals:

„Das kann ja wohl nicht wahr sein. Ich werde doch nicht eine kostenpflichtige Nummer anrufen, nur damit sie von einem Problem Notiz nehmen, weil sie selbst nicht drauf kommen.

Es hat mich viel Zeit gekostet auf bahn.de die richtige Adresse des Kundendialoges herauszufinden, und wenn sie meinen das sei immer noch der falsche Ansprechpartner, dann leiten sie die Mail eben weiter, so schwer kann das doch nicht sein.“

Da kam dann wieder eine Antwort. Mitten in der Nacht:

„Sehr geehrter Herr Wolff,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Wie wir Ihnen bereits mitteilten, sind wir nicht Ihr Ansprechpartner.

Eine Weiterleitung bzw. Beauskunftung zu Tarifen und Fahrtmöglichkeiten per E-Mail ist nicht vorgesehen – wir bitten um Ihr Verständnis.

Sie erreichen den ReiseService für BahnCard-Kunden rund um die Uhr unter der Rufnummer 01805 XXXXXX (14 Cent pro Minute). Bitte halten Sie Ihre BahnCard-Nummer bereit.

Wir freuen uns, Sie als Gast zu begrüßen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bahncard-Service“

also schrieb ich erneut:

„Guten Abend,

vielen Dank für ihre E-Mail zu später Stunde.

Bitte werden Sie nicht garstig. Ich gehe davon aus, dass Sie meine Mail aufmerksam gelesen und sich damit befasst haben, anstatt einfach darüber zu fliegen und Formschreiben zu versenden. Daher wussten sie sicherlich, dass ich keine Fahrpreisauskunft zu einer bereits länger in der Vergangenheit von mir getätigten Fahrt suche, sondern Sie auf Unzulänglichkeiten in ihrem undurchschaubaren Preissystem hinweisen möchte. Daher war ihre leicht bevormundende E-Mail sicherlich en Versehen.

Wenn Sie zu meiner Anmerkung keine Stellung nehmen möchten, ist das ja vollkommen in Ordnung. Dann bitte ich Sie aber, es einfach sein zu lassen, anstatt mich ständig aufzufordern, eine kostenpflichtige Nummer anzurufen. Ich habe Ihnen schon in meiner ersten Antwort mitgeteilt, dass ich das nicht tun werde. Oder würden Sie mich in dieser Sache zurückrufen, wenn ich Ihnen statt meiner E-Mail-Adresse eine kostenpflichtige Telefonnummer nenne? Dann rufen Sie mich bitte zurück unter 0900 – 66 66 66…

Des Weiteren würde mich interessieren, für was denn bahncard@bahn.de und der Kundendialog der richtige Ansprechpartner sein soll? Um einfach mal einen Plausch zu halten? Können wir gerne mal machen, aber ganz so viel Zeit habe ich dann doch wieder nicht. Aber was bedeutet eigentlich das Wort „Beauskunftung“? Ich habe es in keinem Wörterbuch gefunden., auch nicht im Duden. Bei Scrabble hätte es also nicht gezählt.

Gruß,

Manuel Wolff“

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Geheime Abmachungen der Illuminaten

Um die Weltherrschaft an sich zu reißen, gehen die Illuminaten in ganz ganz kleinen Schritten vor, die uns alsbald angreifbar machen werden. Zum Beispiel haben sie eine Abmachung mit der Deutschen Bahn und Familien mit schreienden Kindern.

Es ist nämlich so. Kurz bevor der Zug abfährt und man schon längst seinen freien ruhigen Sitzplatz gefunden hat, kommen 20 Elternpaare mit zwei bis 3 Lauten Kindern am Bahnsteig beim Zugführer an. Dieser teilt diese dann ein, damit nicht etwa ein Wagen voller schreiender Gören existiert, sondern dass in jedem Waggon mindestens eine laute Göre sitzt, um komplett jedem die Reise zu vermiesen.

So kriegen die uns.

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Die Bahn ist nicht der richtige Ansprechpartner für die Bahn

Meinen Eintrag über verwirrende Bahnpreise (In diesem Brief an die Bahn geht es doch gar nicht um den Bahnstreik…) habe ich selbstverständlich auch per E-Mail an den Kundendialog der Bahn geschickt. Das ist gar nicht so einfach, schließlich stehen keine E-Mail-Adresse, sondern nur Formularfelder zur Verfügung und das auch erst, wenn man sich durch Dutzende Seiten und FAQs klickt.

Am Sonntag kam dann die Antwort der Bahn:

„Sehr geehrter Herr Wolff,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 15.11.2007.

Leider sind wir der falsche Ansprechpartner. Bitte wenden Sie sich an unseren Reiseservice.

Sie erreichen den ReiseService rund um die Uhr unter der Rufnummer 01805 XXXXXX (14 Cent pro Minute). Bitte halten Sie Ihre BahnCard-Nummer bereit.

Danke für Ihr Interesse an der Bahn.

Mit freundlichen Grüssen

DB Fernverkehr AG
Ihr Kundendialog“

Ja klar, ich ruf jetzt ne kostenpflichtige Nummer an für ein wenig Unterhaltung. Nö, mach ich nicht. Wobei, das wär natürlich auch mal lustig, da anzurufen, und das zu erwarten, was man erwartet, wenn man eine kostenpflichtige Nummer anruft. Ich glaube, ich habe eine neue Idee…

Aber mal im Ernst – der Reiseservice und nicht der Kundendialog sind zuständig für die Probleme der Kunden? Und die Departments tauschen sich nicht aus? Hätten ja meine Mail einfach weiterleiten können. Andererseits sind sie sich ja für Briefwechsel mit mir nicht zu schade, wie man hier sieht.