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Protestsong gegen das Wetter: Weil ich keinen Regenschirm hab

Kein Regenschirm dabei - Song

Das improvisierte Thema behandelt die traurige Tatsache, dass es meist regnet, wenn man keinen Schirm dabei hat. Ein Protest-Song mit balladesken Musical-anleihen, der ins kämpferische übergeht, oder genauer gesagt: Im Moment der Aufnahme dieser Improcomedy komplett improvisiert, sowohl Text als auch Musik.

Oder wie Herr Wellmann sagt: „Sehr philosophisch, Herr Wolff. Hinten und vorne noch etwas feucht, aber von brennender Authentizität.“

Wer es lieber als Audio hören möchte:

[audio:https://uiuiuiuiuiuiui.de/wp-content/uploads/2010/10/Weil-ich-keinen-Regenschirm-mehr-hab.mp3|titles=Weil ich keinen Regenschirm mehr hab]

Oder als kostenloser mp3-download: Weil ich keinen Regenschirm mehr hab

Und hier der Text zum mitsingen:

Das blöde Wetter geht mir auf den Sack,
weil ich keinen Regenschirm hab.
Weil ich keinen Regenschirm hab!

Weil es draussen regnet, ist Euch bestimmt klar:
Mein Regenschirm war mal da und jetzt nicht mehr.
Ich hab den wohl irgendwo liegen gelassen,
deswegen tun die Regentropfen es jetzt nicht lassen

und regnen und regnen und regnen und regnen und regnen
und regnen und regnen und regnen und regnen und regnen

und wenn ich den Regenschirm dabei gehabt hätte,
würde die Sonne scheinen, da mach ich jede Wette,
denn wenn man das hat, was man braucht, dann braucht man es nicht,
aber wenn man’s nicht hat, dann braucht man es unbedingt,
denn wenn die Sonne scheint und man keinen Regenschirm dabei hat,
kommen die Wolken an und ärgern einen
und wenn man den Regenschirm dabei hat, dann ist kein Regen in Sicht,
so ist es, aber es gefällt mir nicht.

SOLO

Ich habe dieses Scheiß-Wetter so richtig satt, weil ich keinen Regenschirm hab.
Ich habe dieses Scheiß-Wetter so richtig satt, weil ich keinen Regenschirm und auch keine Kapuze an meinem Mantel oder irgendeine Installation die schon schönes Wetter herbeizaubern kann, wie das in dem Musical oft so ist.

Mist, Mist, Mist!

Ja, ich habe den Regen so satt, weil ich keinen Regenschirm hab, weil ich keinen Regenschirm hab!

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Das Bügelbrett ist wieder da!

Das Bügelbrett ist wieder da

Auf vielfachen Wunsch ist endlich und permanent das Bügelbrett zurück und natürlich bekommt der Gegenstand, der ungefähr doppelt so viele Fans hat, wie ich (also 2), das neue improvisierte Lied zum Freitag spendiert:

Und hier noch der Text zum Mitsingen:


Hurra, hurra, das Bügelbrett ist wieder da!
Ihr habt es sicherlich schon sehr vermisst,
denn viele, viele, viele Leute haben mir gesagt,
dass das Bügelbrett das witzigste an den Liedern ist.

Ich müsste mich gar nicht bemühen, jeden Freitag einen Text zusammen zu improvisieren,
denn am meisten tut die Leute eh das Blümchen-gemusterte Bügelbrett interessieren.

Also hab‘ ich mir gedacht, ich streng mich gar nicht mehr an,
sondern stelle nur das Bügelbrett an die Wand ran
und außerdem gibt es noch ’ne kleine Neuerung,
mein kleines Mikrofon da vorne,
ist besser als das integrierte Mikrofon im Macintosh Computer,
denn es ist ohne Rauschen von dem Lüfter,
ja ich mag kein Rauschen von dem Lüfter,
ich find‘ mein Bügelbrett düfter,
und ihr findet das bestimmt auch!

Wenn Euch an meinen Liedern wirklich nichts interessiert,
als das Bügelbrett, dann sollte ich vielleicht aufhören, Lieder zu machen und vielleicht einfach nur ein Bügelbrett hinstellen und ihr könnt das Stilleben geniessen, verdammte Scheiße, dann hör‘ ich halt auf mit dem Kack!

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Kennst Du die Perle?

Die Perle Südtirols?

Und hier der Text:

Kennt Du die Perle? Die Perle Südtirols?
Ja, das Städtchen Kufstein, das kennst Du wohl!
Es ist umrahmt von Bergen,
da wohnt Schneewittchen mit den 7 Zwergen.

Ich weiß noch nicht mal, ob man da Ski fahren kann,
oder ob man da außer Volksmusik hören noch etwas kann.

Das Städtchen Kufstein,
da muss ich nicht unbedingt sein,
aber es ist friedlich und klein
und richtig frein.

Das Städtchen Kufstein, im Herzen von Tirol.
Die meisten Volksmusiktexte sind ziemlich hohl.
Fragen wir doch mal den Anton,
den Anton aus Tirol.
Wenn der sein Wollmützchen abnimmt,
sieht man da drin ist alles hohl, ja so ist das wohl.

Das Städtchen Kufstein, im Herzen von Tirol.
Das Städtchen Kufstein, im Herzen von Tirol. Oh yeah.

(unverständliches Gebrabbel und Scat)

Liebe Volksmusikfreunde, wenn ihr das nicht verstanden habt, weil es sehr komplex ist,
dann sage ich Euch, dass die Findung dieser Texte richtig verhext ist,
man muss dafür richtig lang üben und ein großes Buch lesen
und man muss binomische Formeln auswendig lernen,
ja, so ist das eben.
Was, ihr glaubt mir nicht?
Ja, das ist ja nicht wahr, ihr könnt’s mir mal richtig glauben,
denn versucht’s doch mal selbst, ich werde mich dann auch trauen,
es mir mal anzuhören, obwohl Volksmusik ein großes Problem ist,
denn man sollte Alles mal ausprobieren,
außer Kinder schänden und Volksmusik.

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Lange war’s her


Wird auch mal wieder Zeit für ein frisches improvisiertes Lied. Sowohl Text und Musik sind im Moment der Aufnahme komplett improvisiert. Viel Vergnügen:

Wer das Lied lieber nur hören möchte:

[audio:https://uiuiuiuiuiuiui.de/wp-content/uploads/2010/02/Lange-wars-her.mp3]

Oder als Lange war’s her

Und der Text:

Lange war’s her, lange war’s her – da sang ich zum letzten Mal hier ein Liedchen.
Lange war’s her, lange war’s her – da schaute ich im Fernseh’n Boys die quietschen.
Lange war’s her, Hallo, Spencer – da sagte man noch „Hua, ich will Dir fressen!“
Lange war’s her, lange war’s her – da hab‘ ich zum letzten Mal Käsefondue gegessen.

Es ist alles so lange her, ich erinnere mich fast nicht mehr.

Lange war’s her, lange war’s her – da bin ich eine Rutsche runter gerutscht.
Lange war’s her, lange war’s her – da hab‘ ich an meinem Daumen gelutscht.
Lange war’s her, lange war’s her – als ich zum letzten Mal in mein Bettchen gemacht habe.
Lange war’s her, lange war’s her – da fand ich die Bundeslade.
Lange war’s her, aber nicht so ganz lange wie das davor – da hab ich sie gleich wieder verlor’n.
Lange war’s her, lange war’s her – da tat ich Songs von David Hasselhoff auf meine Ohren.

Zum Glück haben sich die Zeiten geändert. Man sagt die gute alte Zeit,
doch wenn ich mich dran erinnere, dann freu ich mich: Manuel Du bist endlich so weit … oder weiter.

Lange war’s her, lange war’s her – da hab‘ ich 35 Semester studiert.
Lange war’s her, lange war’s her – da hab‘ ich schwierige Mathematikformeln noch kapiert.
Lange war’s her, lange war’s her, lange war es her.
Lange war’s her, es reimt sich nichts mehr.
Lange, lange, lange, lange, lange,
lange war’s her!

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Schlaf, Schlaf, Schlaf


Das improvisierte Lied zum Freitag, darüber, wie schwer es ist, morgens aufzustehen. Text und Musik sind im Moment der Aufnahme komplett improvisiert.


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Arbeitsminister Jung tritt zurück. Macht die toten Zivilisten in Afghanistan auch nicht mehr lebendig


Der Arbeitsminister Jung, CDU, hat seinen Rücktritt bekanntgegeben, nachdem er gestern noch eine billige Verteidigungsrede hielt. Der Arbeitsminister ist arbeitslos, na super. Gerade habe ich das improvisierte Lied für Freitag aufgenommen und hatte die Informationen nicht, als sang ich „Jung, Jung, Jung, bringt Zivilisten um“, da ich soeben erfuhr, dass er zurückgetreten ist, musste ich noch kurz einen Nachschlag aufnehmen. Hier erst einmal Original-Lied, wie immer im Moment der Aufnahme improvisiert, sowohl Text als auch Musik:



Und nun der Nachtrag:

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Das improvisierte Lied zur Gamescom

Das improvisierte Lied hat heute zum Thema die Spiele-Convention „GamesCom“, die zur Zeit in Köln stattfindet. Selbstverständlich sind Text und Musik im Augenblick der Aufnahme komplett improvisiert.

Der Text:


Ich weiß nicht, habt ihr’s schon gehört?
Ganz Köln ist voller dicker, pickliger Nerds,
denn zur Zeit – wusstet ihr es schon? –
ist hier die GamesCom.

Die neuesten Computerspiele werden für die Teenager ohne Freunde vorgestellt.
Die werden dann sagen können, ob es gefällt.
Dann wird man rausfinden, ob sie dafür ausgeben Geld.
Ich als alter Mann weiß nicht, was er davon hält.

Aber wahrscheinlich nur, weil ich meine Finger nicht schnell genug bewegen kann, um bei diesen Spielen auch nur einen Punkt zu machen.

– Solo –

Ich hab‘ nichts weiter zu sagen, mir sind solche Leute einfach suspekt,
denn ich kann meinen Computer nicht bedienen, ohne dass er verreckt.
Wenn Leute dann Ahnung haben von solchen Sachen, dann seh‘ ich das kritisch,
denn bei mir auf dem Schreibtisch klappt das einfach nich‘.

Also Computernerds hört auf Experten zu sein und lasst einen n00b wie mich in Ruh‘,
oder kommt her und repariert mir Alles, dann sind wir plötzlich auf Du und Du.