Monat: Mai 2008 (Page 2 of 3)

Eurovision Song Contest Vorhersage – 2. Halbfinale

Nachdem hier schon korrekt das Ergebnis des ersten Halbfinales des Grand Prix Eurovision vorhergesagt wurde, folgt nun die Vorhersage für das zweite Halbfinale, das am Donnerstag stattfindet. Es wird noch nicht einmal live im deutschen Fernsehen übertragen, sondern erst um 0.45 Uhr auf NDR. Live kann man es sich im Internet anschauen.

19 Teilnehmer, 10 kommen in die Endrunde. In der Reihenfolge ihrer Auftritte:

Island: Euroband mit „This Is My Life“

Das Pendant zu Dr. Albans „It’s My Life“. Über das Lied muss ich mich gar nicht auslassen, denn der Startplatz allein sorgt schon dafür, dass nach dem Lied kein Hahn kräht.

Schweden: Charlotte Perrelli mit „Hero“

Wird als ein Favorit gehandelt, da sie schon einmal gewonnen hat. Mit „Take Me To Your Heaven“. Das Lied war ja auch gut, dieses nicht. Wird aber ins Finale kommen. Der Keychange ist ja auch drin.

Türkei: Mor ve Ötesi mit „Deli“

Es mag verwunderlich erscheinen aber die qualitativ besten Beiträge der letzten Jahre kamen alle aus der Türkei. Auch diese gute Rocknummer. Allerdings ist Qualität beim ESC nie entscheidend. Die Band schafft es knapp ins Finale und wird dort 12 Punkte von Deutschland bekommen. Aber bei weitem nicht gewinnen.

Ukraine: Ani Lorak mit „Shady Lady“

Coole Nummer, ehrlich. Heiße Frau. Finale.

Litauen: Jeronimas Milius mit „Nomads in the Night“

Eine Musical-Ballade von einem verwirrten Langhaarigen Pupser. Wird sein einziger internationaler Auftritt sein. Vielleicht sehe ich ihn irgendwann in meinem Showensemble auf dem Schiff wieder.

Albanien: Olta Boka mit „Zemrën lamë peng“

Unwichtig.

Schweiz: Paolo Meneguzzi mit „Era Stupendo“

Ein netter Song auf italienisch, mit einer schönen Steigerung ab der Hälfte. Wird es aber schwer haben. Wäre aber toll, wenn er für eine Überraschung sorgt. Aber es steckt zu viel drin in dem Lied. Schafft es aber wenigstens ins Finale.

Tschechische Republik: Tereza Kerndlova mit „Have Some Fun“

Da Lied ist okay, die Sängerin ist sehr hübsch, man kann auf der Bühne ihren Slip sehen, was will man mehr? Ach ja, ihre Stimme ist ziemlich unsicher. Das war’s dann wohl.

Weißrussland: Ruslan Alehno mit „Hasta La Vista“

Sogar Arnold Schwarzenegger hätte mehr Chancen auf einen Sieg.

Lettland: Pirates of the Sea mit „Wolves of the Sea“

Wir sind Wölfe der See? Das ist ja genauso blöd wie DJ Bobos Vampire.

Kroatien: Kraljevi ulice feat. 75 Cents mit „Romanca“

Also blöder als sich „75 Cents“ zu nennen, geht es wohl nicht mehr. Ah doch, der Rapper ist nämlich 75 Jahre alt. Und sie haben noch einen Geiger dabei, der eine 300 Jahre alte Stradivari benutzt, um auf der Bühne so zu tun, als ob er spielt. Die Musik kommt vom Playback. Schafft es aber ins Finale. Aus Mitleid.

Bulgarien: Deep Zone & Balthazar mit „DJ Take Me Away“

DJ-Elektro-Dub-Reggae-House. Der beste Song bis jetzt. Wer kennt noch Deee-Lite? So gut sind die. Werden aber leider nicht gewinnen. Schaffen es aber hoffentlich bis ins Finale.

Dänemark: Simon Mathew mit „All Night Long“

Ja ganz nett. das Outfit hat er sich bei Roger Cicero ab geschaut und swingen würde er auch gerne, aber er weiß dass man damit keinen Grand Prix gewinnen kann. Also versucht er etwas anderes. Und scheitert ebenfalls. Allerdings nur knapp, denn es ist eine Wohlfühl-Nummer. Und er hätte wirklich gute Chancen, würde er sich noch mehr auf den Refrain konzentrieren. Und weniger rum heulen.

Georgien: Diana Gurtskaya mit „Peace will come“

Frieden wird kommen. Wenn Diana mit dem Singen aufhört.

Ungarn: Csezy mit „Candlelight“

Eine samtweiche Ballade. Und es wird Zeit, dass endlich mal eine Ballade gewinnt. Nur hoffentlich nicht dieses Jahr und hoffentlich nicht diese Ballade.

Malta: Morena mit „Vodka“

Ja. Wenn man sich den Eurovision Song Contest anschaut, kommt man nur zu einem Schluss: Die Jugend Europas muss mehr trinken.

Zypern: Evdokia Kadi mit „Femme fatale“

*seufz*

Mazedonien: Tamara feat. Vrcak & Adrian mit „Let Me Love You“

Rapper mit Balkan-Folklore-Rhythmen. Das sagt doch wohl alles.

Portugal: Vânia Fernandes mit „Senhora do Mar“

Auf eurovision.de steht: „Portugal und der Grand Prix – das ist eine ebenso lange wie traurige Geschichte.“ Ich mache es kurz: Portugal kommt ins Finale, aber nur, weil es die letzte Startnummer hat.

Und im Finale sind: Schweden, Türkei, Ukraine, Schweiz, Kroatien, Bulgarien, Dänemark, Portugal, Tschechische Republik und Lettland

Eurovision Song Contest – die einzig richtige Vorhersage. 1. Halbfinale mit den richtigen Tipps zum Grand Prix

Schon seit 19 Jahren sagt www.uiuiuiuiuiuiui.de bis jetzt fehlerfrei die Sieger des Eurovision Song Contest voraus. Und da es diese Woche wieder so weit ist, muss ich schleunigst meinen Bericht schreiben, um denen, die auf Siegestitel wetten wollen hohe Gewinne zuzusichern. Also habe ich wieder mal die Qual auf mich genommen und alle Titel vorab gehört. Alles wurde in Betracht gezogen und meine Aussagen sind definitiv richtig. Es kann höchstens sein, dass die Qualität des Auftritts in der Live-Show mir einen Strich durch die Rechnung macht.

Am Dienstag findet bereits das erste Halbfinale statt. Da treten 19 Teilnehmer an. 10 davon kommen ins Finale. Auf der Seite www.eurovision.de kann man die Videos der Teilnehmer im vorhinein begutachten.

Übrigens, an das Siegeslied von letztem Jahr kann sich kein Schwein erinnern.

In der Reihenfolge ihres Auftretens:

Montenegro: Stefan Filipovic mit „Zauvijek Volim Te“

Zu deutsch: „Ich liebe Dich für immer.“ Chancenlos. Obwohl, ins Finale wird er wahrscheinlich kommen, denn er singt auf serbisch.

Israel: Boaz Mauda mit „The Fire In Your Eyes“

eine epische Ballade geschrieben von dem/der ehemalige/n Gewinner(in „Dana International“ (damals mit dem schlechtesten Grand Prix Lied aller Zeiten). Epische Balladen gewinnen nie. Auch dieses Jahr nicht.

Estland: Kreisiraadio mit „Leto svet“

Ein vollkommener Quatsch-Titel, schafft es aber ins Finale, denn sie singen auf serbisch. Wenn auch der Text keinen Sinn macht, sondern nur Nahrungsmittel rezitiert. Außerdem ist es der genialste Titel, der je angetreten ist, der Refrain ist einmal auf deutsch („Sommerlicht! das ist Sommerlicht!“) und es wird sich darüber lustig gemacht, dass nur noch die Stimmen, nicht mehr die Instrumente live sind. Leider ist die Melodie sehr an „Celebration“ von Kool & the Gang angelehnt.

Moldawien: Geta Burlacu mit „Century of Love“

Schmuse-Jazz. Zudem noch schön und anspruchsvoll und gut gesungen. Kannst Du vergessen. Aber wenigstens ist der obligatorische Keychange drin.

San Marino: Mi Odio mit „Complice“

San Marino hat nur 30,000 Einwohner. Wenn ich von da käme, hätte ich es auch mal zum Grand Prix geschafft. Bei den Buchmachern sind die übrigens auf dem letzten Platz. Vielleicht sollte man gerade deshalb drauf wetten. Ich rate aber davon ab.

Belgien: Ishtar mit „Oh julissi“

Wadde hadde dudde da. Belgien singt in einer Fantasiesprache, weil sie es damit schon mal auf den zweiten Platz schafften. Ich finde es sollte mal ein Lied ganz ohne Sprache antreten. Instrumental. Die würde ich wählen. Aber auf eurovision.de heißt es: „So erzählt der Grand Prix Song „O Julissi“ die Abenteuer eines Kindes, dem bei seiner Reise durch einen Märchenwald viele wunderliche Wesen begegnen.“ Moment mal, ich dachte, die Worte machen keinen Sinn? Schafft es knapp ins Finale.

Aserbaidschan mit Elnur Huseynov und Samir Javadzade mit „Day After Day“

Was soll man da sagen. Der Engel singt gegen den Teufel. Und das Lied ist 10 Sekunden zu lang. Wenn sich da nichts tut, wird es disqualifiziert. Bei den Buchmachern hat das Lied genauso viel oder wenig Chancen wie Großbritannien. Fürs Finale reicht es.

Slowenien: Rebeka Dremelj mit „Vrag naj vzame“

Joa. Die Frau hat ihre eigene Unterwäsche-Firma. Meine Stimme hat sie.

Norwegen: Maria Haukaas Storeng mit „Hold On Be Strong“

Belanglos.

Polen: Isis Gee mit „For Life“

Langweilig. Habe es mir nicht bis zum Ende angehört. Wenn die Auftritt kann man sich Bier holen.

Irland: Dustin the Turkey mit „Ireland Douze Points“

Eine Handpuppe in der Form eines hässlichen Truthahns. Sorry, ich verstehe es nicht. Wie Alf Poier nur nicht in echt.

Andorra: Gisela mit „Casanova“

Andorra ist schon viermal im Halbfinale gescheitert und wird es auch ein fünftes Mal. Die Lieder sind dieses Jahr wohl besonders grausam, bis jetzt war noch nichts gescheites dabei.

Bosnien-Herzegowina: Laka mit „Pokusaj“

Der Typ kann nicht singen und das Lied ist doof. Gut, das kann man bei 90% aller Grand Prix – Lieder sagen, aber das Ding ist wirklich kindisch. Da vergeht einem die Lust.

Armenien: Sirusho mit „Qele qele“

Shit, diese Britney Spears für Arme (nier) hat die Ethnotrommeln wieder ausgepackt. Wenn die noch eine geile Show dazu macht, hat sie eine gute Chance.

Niederlande: Hind mit „Your Heart Belongs To Me“

Klingt wie Ricky Martin, wenn es eine Frau singt. Beziehungsweise eigentlich genauso wie das vorherige Lied aus Armenien. Weg damit. Ohne Holland geht es ins Finale.

Finnland: Teräsbetoni mit „Missä miehet ratsastaa“

Das Lied ist härter als „Hard Rock Hallelujah“ von Lordi. Der erste richtig gute Song. Allerdings ohne die Masken und ohne Chance. Obwohl Dschingis Khaneske „Hu! Ha!“ Rufe vorkommen. Aber das Lied ist geil.

Rumänien: Nico & Vlad Mirita mit „Pe-o margine de lume“

Eine nette Ballade, Frau und Mann. Nur nach dem finnischen Lied hört man leider nichts mehr, man ist taub. Also weg damit.

Russland: Dima Bilan mit „Believe“

Komischerweise ist das Lied Favorit. Weil es von Timbaland produziert ist. Wird aber nicht gewinnen.

Griechenland: Kalomoira mit „Secret Combination“

Auf eurovision.de steht: „Als Marie Carol Sarantis am 31. Januar 1985 in West Hempstead im Bundesstaat New York geboren wurde, dachte alle Welt, dass sie einmal das Restaurant ihrer Eltern übernehmen würde.“ Also jetzt mal ehrlich? Ich dachte das nicht. Irgendjemand von Euch? Ich glaube die Welt hat sich einen Furz dafür interessiert. Genauso groß ist mein Interesse für das Lied.

Also, welche Lieder kommen weiter?

Diese: Montenegro, Estland, Belgien, Aserbaidschan, Slowenien, Armenien, Finnland, San Marino, Russland, Irland.

Das zweite Halbfinale wird morgen besprochen.

Wie man einen Teppich kauft


In Tanger, Marokko, hatte ich kurz Zeit, mir mal die Stadt anzuschauen. Erst mal musste man aus dem Hafen herausfinden, denn da gab es keine Schilder, sondern nur einen Haufen Container, Fischabfälle und leer stehende Häuser, sowie einen Haufen Lkws. Nach zwei Kilometern fand ich allerdings dann doch hinaus und kam an einen Platz mit einigen Cafés und Restaurants. Und einem Typen, der mir in brüchigem Englisch unbedingt die Stadt zeigen wollte. Erst gelang es mir ihn ab zu wimmeln, in dem ich im erzählte, ich wolle eigentlich gar nichts sehen, sondern hätte nur kurz eine halbe Stunde Zeit, da ich an Bord arbeiten müsse – immer ein guter Trick, um Sachen billiger zu bekommen, zu behaupten, man sei Crew.

Ich ging also auf die andere Seite des Marktplatzes, doch da war er wieder da. Man kam also ins Gespräch, er sagte mir, wo ich langgehen müsse, um etwas zu sehen, ich bedankte mich und ging. Er kam mit. Verdammt. Dann fragte er mich nach meinem Namen, er sagte seinen und natürlich musste man sich die Hand schütteln. Zack, hielt er das für einen Deal mich durch den Markt zu führen.

„What your name?“
„Manuel“
„Ah, spanish name. My name, Mustafa.“
„oh – not Mohammed?“
„Mohammed my second name.“

War ja klar. Er meinte er wolle mir ein Berber-Teppichgeschäft zeigen, wo wir kurz rasten können und aus Gastfreundschaft einen Pfefferminztee kostenlos trinken können. Das sei Tradition. Dann saß ich da also in dem Laden und ein anderer brachte mir tatsächlich Tee. Und eine Menge Teppiche, die er vor mir ausbreitete und fragte, wie viele ich denn haben wolle.

Eigentlich keinen, was soll ich mit einem Teppich? Aber die würden sie überall hin schicken, ich müsste sie gar nicht selbst mitnehmen und bezahlen könne ich auch mit Kreditkarte, er würde mit zum Schiff kommen. Ja klar.

Da fiel mir ein, dass ich noch einen Vorleger für meine Balkontür brauche, also fragte ich, ob er auch kleiner Teppiche habe. Er zeigte mir – ehrlich gesagt, echt gut aussehende Seidenteppiche – und fragte direkt, ob ich zwei oder drei von denen kaufen wolle.

„Ähm, eigentlich nur einen“ war die falsche Antwort, denn das konnte er nur als Aussage interpretieren, das ich ganz sicher einen nehmen würde. Als ich dann fragte, was er koste, erklärte er mir, dass ich mich erst im Laden ein Stockwerk tiefer umsehen solle, ob ich noch etwas anderes wolle, dann würde alles zusammengelegt und ein Preis gemacht. Das sei Tradition, das mache man hier so.

Damit war der Teppich praktisch gekauft. Shit. Ich ging runter, schaute mir ein paar Sachen an und sagte, dass ich die nicht wolle, mir gefalle nur der Teppich. Das war natürlich das Signal für den Verkäufer einen hohen Preis anzusetzen, denn so hat er mitbekommen, dass der Teppich mir gefiel.

Er schreib „€ 150,-“ auf einen Zettel, was mich wie der Schlag traf. Ich hätte mit einem Zehntel davon gerechnet. „No, I’m sorry, I can’t buy this. I don’t have € 150,- with me. I only have € 50,- in my pocket.“ – ah shit! Schon wieder Fehler. Ihr könnt Euch denken, dass ich 5 Minuten später mit dem Teppich unterm Arm und € 50,- weniger in der Tasche wieder auf dem Weg zum Schiff war.

Meinen Kollegen an Bord erzählte ich natürlich von alledem nichts, sie glauben noch ich sei ein guter Händler, denn schließlich habe ich ihnen erzählt, dass ich einen Teppich gekauft habe und ihn von € 150,- auf € 50,- herunter gehandelt habe.

Der unfreiwillige Reiseführer wollte dann übrigens auch noch Geld, aber der ging leer aus, ich hatte ja keins mehr.

Beim Gang durch das große Hafengelände-Labyrinth zurück, hielt mich kurz vor dem Schiff ein Polizist oder Hafenwächter, Zollbeamter, was-weiß-ich auf und fragte mich wohin ich wolle.

„to the ship. AIDA“, sagte ich.
„Okay, you have to pay attention“, warnte er mich.
„Why? What happened?“
„There is a guy, down there, who…“

Er redete allerdings nicht weiter, sondern seine Aufmerksamkeit war plötzlich woanders, nämlich bei einem Lastwagen, den er an der Schranke kontrollieren musste. Mich ließ er einfach stehen. Nach einer weile des Wartens, ging ich dann etwas verschreckt zurück zum Schiff. Der macht ja seinen Job als Polizist ganz gut, wa?

Nachrichten zum Kopfkratzen

Jennifer Lopez, Latinostar, will kurz nach der Geburt ihrer Zwillinge der Öffentlichkeit mit einer Doku-Soap einen Einblick in ihr Leben geben. „Jennifer lebt leidenschaftlich gern und wird ein unglaubliches Vorbild für unser Publikum sein“, erklärte die Chefin des US-Fernsehsenders The Learning Channel, Angela Shapiro-Mathes.

Sie lebt gern? Das muss ich sehen!

Eine von der Deutschen Bundesbank als unzulässig eingestufte Eisbär-Knut-Gedenkmünze darf weiter verbreitet werden. Das geht aus einem Donnerstag veröffentlichten Beschluss des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main hervor. Die von einem Braunschweiger Unternehmen herausgegebene Münze „Knut-Zoo Berlin“ zeigt auf der Vorderseite einen Eisbären, auf der Rückseite sind Körperteile eines Greifvogels abgebildet.

Körperteile eines Greifvogels? Die Krallen? Oder gar ein Flügel? Einzeln herumliegend oder noch am Adler dran?

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