Kürzlich landete ich im Kreuzverhör des Bloggers Dominic, der über sich und sein Blog „Tag und Nacht – aus der Sicht eines Verrückten. Und so.“ sagt, er „ist wohl in der Blüte seines Lebens und unterhält hier die Welt mit seinen Geschichten..“
Dann ist ja die Blüte meines Lebens schon lange vorbei, denn Dominic ist mehr als halb so alt wie ich. Jedenfalls führte er ein Interview mit mir, über meinen Blog, die Geschichte hinter meinem Blog und irgendwie kamen wir am Thema Robert Basic auch nicht vorbei.
Heute mal eine Live-Aufnahme vom Interntionalen Improfestival in Belgien, wo wir 2002 ein Theatersport-Match gegen Finnland hatten. Ein Lied für eine Dame aus dem Publikum:
Das Festival findet dieses Jahr übrigens wieder statt und zwar zum letzten Mal. Mit Gästen aus Kolumbien, den USA, Australien und mir (Soloauftritt). Mehr dazu in den Terminen.
Das kann doch nicht angehen, was um Himmels willen ist das? Da haben sich ein paar Promis wieder mal zusammen getan, um die Welt zu verbessern – und noch mehr Kacke in meine Ohren zu Hauen.
Es handelt sich um Henry Maske, Dieter Landuris, Nicole Botcher, Drenusha Latifi, Roy Horton, Pino Fusaro, Pierre Franckh, Desire Jager, Albert Hashimi, Dachan Shak-Dagsay, Michaela Marten, Max von Thun,Kai Noll, Mike Kraus, Melinda Kurin, Alfonso Losa.
Also bis auf Henry Maske kenne ich keinen der genannten und der ist ja nicht gerade für seine Musikalität und Poesie bekannt. Im Video erkenne ich noch Sky DuMont, dem kann ich aber nicht abnehmen, dass er Kriege stoppen will, denn er wählt ja schließlich FDP.
Der Oberhammer ist aber der Text, der klingt so, als wurde einer Siebtklässlerin das Poesie-Album gestohlen und Passagen daraus wurden mit dem Babelfish-Übersetzungsprogramm ins Englische transferiert:
Stop the war from starting, stop the bombs from falling down,
stop the war from starting, there’s a brand new day.
Das kann doch nicht sein, man soll den Krieg vom Anfangen stoppen? Und die Bomben beim Herunterfallen anhalten? Weil ein neuer Tag da ist?
Und was hat es mit den Gewittergeräuschen im Lied auf sich? Gab es in dem Soundarchiv gerade keine Bombeneinschlags-Soundfile und Gewitter kam dem noch am nächsten? Da ist ja „Hiroshima, I’m sorry“ fast schon gut…
Ich habe diese Geschichte zwar hier schon einmal gepostet, aber sie bei einem Auftritt letzten Jahres auch vorgelesen. Und da Hörbücher ja so unglaublich in sind, lese ich Euch jetzt nochmal die Geschichte vor:
MC Winkel hat sich geobamized. Was hat er? Ja richtig, Obaobaobamize (Entschuldigung, es ist schon spät).
Anstatt auf die 12seconds Re-Challenge zu antworten (siehe „MC Winkel meets his match!„), bleibt der MC bei seinen langsamen 49 Wörtern und kann meinen 89 nichts entgegensetzen. Seine erste Ausrede war Erkältung und jetzt? Wahlfieber?
Na wie dem auch sei, er hat Obamiconme entdeckt, ein Service mit dem man eigene Bilder im Stil der hervorragenden Obama-Wahlplakate verändern kann, hat prompt eins gemacht, und fordert erneut zum Wettbewerb auf. Diesmal um das kreativste.
Na hier ist meins:
Ich find es super. Wie – ihr wollt ein Gesicht? Na gut:
Die Sportbekleidungsindustrie und ihre dankbaren Konsumenten reden ja immer gerne vom „Zwiebelschalenprinzip“, sobald’s um Kälte und Wind geht. „Eisbärenprinzip“ oder „Gemeine Grönland-Buckel-Feuerquallen-Prinzip“ wär ja noch in Ordnung. Aber wer behauptet eigentlich, dass ne Zwiebel im Winter warm hat?
Wenn man die beiden Nickelback-Songs „How You Remind Me“ und „Someday“ – die im Abstand von 2 Jahren veröffentlicht wurden – gleichzeitig abspielt, stellt man fest, dass sie zu 90% der gleiche Song sind.
Das behauptet zumindest die Webseite „artifacting„.
Auf der Webseite ist auch ein Link zu einer mp3, wo der inke Audiokanal den einen Song, der rechte den anderen abspielt und tatsächlich – die Ähnlichkeit ist mehr als verblüffend.
Ist es also wahr, dass Nickelback denkt, ihre dummen Fans, die von MTV-Gehirnwäsche nichts mehr merken und alles kaufen, was Ihnen erzählt wird, raffen es einfach nicht? Ein wenig mehr Mühe, hätten sie sich doch geben können. Akkordstruktur und Bassline dürfen doch ruhig ähnlich sein, aber doch nicht exakt gleich!
Die Webseite zeigt allerdings noch mehr, zum Beispiel zwei Songs von Linkin Park, auch gleichzeitig abgespielt.
Sie stellt aber auch fest, dass schon lange voneinander kopiert wird: Für sie sind „Louie, Louie“, „Wild Thing“, „Hang On Sloopy“, „Sweets for my Sweet“ und „Twist and Shout“ im Grunde genommen ein und derselbe Song.
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