Die E-Mail-Adressen der Bahn
Die Bahn nutzt ja jede Gelegenheit sich bei ihren Kunden unbeliebt zu machen. Vor allem online können die Wünsche oft nicht zufrieden gestellt werden, z.B. wenn man eine Fahrkarte nach Belgien oder nach London braucht, dann kann einen die Bahn schon manchmal terrorisieren.
Also möchte man sich vielleicht beschweren. Aber wie?
Einfach anrufen? Gar nicht so einfach, die im Netz angegebenen Nummern sind allesamt gebührenpflichtig und führen nur dazu, dass die Bahn auch noch daran verdient, wenn Du Dich beschweren willst.
Post? Ja, dauert.
Wie sieht es mit E-Mail aus? Ganz kompliziert. Auf der Bahn-Webseite stehen nämlich keine E-Mail-Adressen, sondern man muss sich kompliziert zu Kontaktformularen klicken und man weiß dann immer noch nicht, ob man an die richtige Stelle gelangt.
Wenn man dann aber irgendwann dann doch eine Antwort bekommt, die nicht nur darauf hinweist, dass man auch eine gebührenpflichtige Nummer anrufen kann, dann hat man auch eine E-Mail-Adresse.
So war das auch bei mir und wann immer ich ein Problem mit der Bahn habe, schreibe ich an ebendiese E-Mail-Adresse. Geht schneller, erspart mir das suchen und ist kostenlos. Und die E-Mail-Adressen sind noch nicht einmal geheim, daher als Service an alle, die nicht suchen wollen – die E-Mail-Adressen der Bahn:
kundendialog@bahn.de
bahncard@bahn.de
bahncard-service@bahn.de
Was der Unterschied zwischen der 2. und 3. ist, habe ich in all den Jahren auch nicht herausfinden können, aber anscheinend sitzen andere Sachbearbeiter dahinter, was dazu führte, dass ich zwei mal oder kein mal die Antwort bekam und die einen nicht wussten, was die anderen im Schilde führten, trotz “ihr Zeichen / unser Zeichen”.

Juli 2nd, 2009 at 8:55
Guten Morgen,
tja dies kann ich nur bestätigen. Wenn man mal versucht sein vergessenes Gepäckstück wieder zu bekommen, gestaltet sich das ähnlich Kompliziert. Denn man bekommt auf der Webseite immer nur die Hotline Nummer des Fundbüros in Wuppertal angeboten. Dort werden dann die Verlustmeldungen erst mal gesammelt, auch wenn man ganz genau sagen kann in welchen Zug (Zugnummer) das Gepäckstück steht. Der Versuch den nächsten Zielbahnhof direkt anzurufen scheitert daran, das man keine Telefonnummer der Service-Points an den Bahnhöfen finden kann. Auch die Telefonauskunft kennt diese Nummern nicht. Der Service Mitarbeiter im Fundbüro in Wuppertal kannte auch die Nummer des Bahnhofs nicht.
Später habe ich dann über einen umständlichen Weg heraus gefunden das es so genannte 3-S-Zentralen an verschiedenen Bahnhöfen gibt. Aber 3-S?? Wofür soll das stehen? Das sagt einem dann Wikipedia das ganze steht für Service-Sicherheit-Sauberkeit. Tja wenn man das mal gleich gefunden hätte, oder wenn einem das Fundbüro dies gesagt hätte, denn dort kann man z.b. den Augsburger Bahnhof anrufen und die bewahren die Tasche dann auf und man kann sie Abholen. Mit dem nächsten Zug wieder mitschicken geht dann doch nicht, das wäre zwar Service für den Kunden, aber lieber wird die Tasche dann nach Wuppertal gebracht, wo sie einem wieder zurück geschickt wird. Das Kostet aber 20,- Euro, selber abholen in Wuppertal kostet aber auch 15,- Euro. Ich hab sie dann mit dem Auto aus Augsburg abgeholt. Noch mal ein Bahn Ticket wollte ich dann doch nicht kaufen.
Dennoch fahre ich gern mit der Bahn, aber für den Preis könnte schon noch was am Service gemacht werden, finde ich.
Juli 2nd, 2009 at 10:00
hehe sehr gut merk ich mir die adressen!
Juli 2nd, 2009 at 13:00
@mapau: Die Telefonnummern der 3-S-Zentrale kriegst du problemlos am nächstbesten Servicepoint, und hast du eine, dann geben die dir auch die der benachbarten „Zentralen“. Hat bei mir zumindest im Raum Stuttgart problemlos geklappt. Leider wurde mein Koffer trotzdem nicht gefunden …
März 2nd, 2010 at 20:04
Ganz vielen Dank für die Adressen – hab mich vorher gerade blöd gesucht.